Umfrage zur Datensicherheit

Die Datenrevolution und ihre Stolpersteine

Der Erfolg von Unternehmen hängt zunehmend von der Sammlung und Auswertung von Daten ab. Neben der Herausforderung, die Speicherung, Bereitstellung, Backup und Recovery für die IT-Abteilungen bedeuten, erfordert auch die gründliche Analyse der Daten Zeit, entsprechende Analysefähigkeiten und passendes Personal. Eine aktuelle Befragung zeigt, wie die Verantwortlichen mit der Datenrevolution umgehen und welche Chancen oder Risiken sie sehen.

Straße mit Kopfsteinplaster

Im Rahmen von Datenanalysen lauern die einen oder anderen Stolpersteine.

Unternehmen nehmen jetzt schon verstärkt Einstellungen in Bereichen wie Data Science vor. Dies hat eine weltweite, von Pure Storage initiierte MIT-Studie unter IT-Managern gezeigt. 79,2 Prozent der deutschen Befragten besetzen hierfür bereits heute Stellen neu. Und dieser Trend wird sich künftig verstärken: In Zukunft rechnen 75 Prozent mit einem weiteren Ausbau. Das Signal für den Jobmarkt ist klar: Im Bereich Data Science werden höher qualifizierte Mitarbeiter benötigt – davon gehen 88,3 Prozent der Befragten aus. Gerade, weil andere Firmenbereiche aufgrund der ausgewerteten Informationen ihre Aufgaben besser erledigen können, fällt dem Umgang mit den Daten ein so großes Gewicht zu.

Als eine IT-seitige Lösung des Problems gilt eine Umstrukturierung. „Heute verlassen sich Unternehmen oft auf vier inhärente, in Silos vorgehaltene Analytiklösungen: Data Warehouse, Data Lake, Streaming Analytics und Künstliche-Intelligenz-Cluster (KI). Demgegenüber könnte ein Data Hub die wichtigsten Merkmale dieser Silos integrieren und auf einer Plattform vereinheitlichen.

Viele Unternehmen speichern ihre Daten heute noch in Silos, sie müssen folglich Datensätze von einem Silo in ein anderes kopieren, um Analysen durchführen zu können. Dies ist problematisch, da in der heutigen Welt die Mobilität von Anwendungen und Daten der Schlüssel zur Steigerung der Effizienz und des Geschäftsvorteils ist. Da die Mitarbeiter den Echtzeitzugriff auf alle Daten benötigen, können Anwendungen frei zwischen lokalen, privaten oder öffentlichen Clouds wechseln, ohne große Datensätze von einem Silo in ein anderes zu kopieren.

Dieses Vorgehen könnte bald der Vergangenheit angehören. Da laut Studie immer mehr Unternehmen verstehen, dass Daten Vermögenswerte sind, aus denen sie Geschäftserfolg schöpfen können. Die Verantwortlichen werden sich daher nicht mehr nur auf die Speicherung ihrer Daten beschränken, sondern sich auf das konzentrieren, was sie mit ihren Daten erreichen können.

Ein weiterer Schritt in die Zukunft ist der Einsatz von KI für bestimmte zeitaufwendige Aufgaben. 80 Prozent der befragten IT-Manager sind der Überzeugung, dass repetitive Aufgaben künftig durch KI übernommen werden können. 85,8 Prozent rechnen mit einer deutlich höheren Automation und mit dem Freiwerden von Ressourcen, die für die Entwicklung des Geschäfts genutzt werden können.

Ein Fazit der Erhebung: Durch die Fokussierung auf die Daten wird sich in Unternehmen vieles ändern, was nach einer Phase der Umstellung zu massiven Fortschritten führen kann. Aktuelle Bedenken gibt es vorrangig bei rechtlichen und ethischen Themen – diese müssen schnellstmöglich geklärt werden.

Bildquelle: iStock/Getty Images Plus

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