Apleona unterstützt den Alltag

Digitaler Alltagshelfer fürs Büroleben

Der Immobiliendienstleister Apleona plant, über die IBM Cloud die Digitalisierung der Branche voranzutreiben. Mobile Lösungen sollen die Kundenmitarbeiter bei Routinevorgängen unterstützen und das tägliche Arbeitsleben erleichtern.

Apleona unterstützt den Alltag

Auch langes Anstehen in der Kantine kann Mitarbeiter stressen und sie von ihren Aufgaben abhalten – hier soll die App nun Abhilfe leisten.

Von der Gebäudeinstandhaltung bis zu -management und -verwaltung – die Aufgaben des Immobiliendienstleisters sind vielschichtig. Deshalb biete das Unternehmen nun auch digitale Lösungen für die Nutzung und die Bewirtschaftung von Immobilien an: Die mobilen Applikationen seien gemeinsam mit einem IBM-Cloud-Team entwickelt worden und sorgten dafür, dass der Büroalltag für die Mitarbeiter der Kunden einfacher und angenehmer werde: Statt ihre Energie in Routinevorgänge zu investieren, könnten sie sich dank der fortschreitenden Digitalisierung voll und ganz auf ihre eigentliche Tätigkeit konzentrieren.

Stau auf dem Weg ins Büro, fehlende Allergiekennzeichnung für das Frühstücksbrötchen in der Cafeteria und dann streikt noch der Aufzug: An manchen Tagen sind Arbeitnehmer schon erschöpft, bevor sie ihre eigentliche Tätigkeit beginnen. „All das sind für sich betrachtet nur kleine Sorgen, aber sie lenken Mitarbeiter ab und rauben ihnen die Energie. Rechnet man das auf mehrere hundert Mitarbeiter hoch, erkennt man schnell, welches Potential hier schlummert“, so Ralf Bumba, Leiter eines der größten Kundenaccounts von Apleona und Mitglied des Entwicklungsteams.

Die Digitalisierungsstrategie des Immobiliendienstleisters ziele darauf ab, Prozesse wie diese Routinevorgänge zu vereinfachen und zu optimieren und dabei gleichzeitig die User Experience in den Vordergrund zu stellen. In der Vergangenheit habe der Effizienzgedanke dominiert, heute jedoch schaffe man gleichzeitig eine positive User Experience. Basis des Serviceangebots seien die immobilienwirtschaftlichen und nutzerspezifischen Daten, die mit eigens entwickelten digitalen Lösungen erhoben, gesammelt und ausgewertet würden. Um die Routinevorgänge zu optimieren, entwickle der international tätige Immobiliendienstleister gemeinsam mit IT-Experten auf Basis der IBM-Cloud-Technologie digitale Lösungen.

Seinen Anfang nahm das Projekt in verschiedenen agilen Workshops in der IBM Cloud Garage in München. Der ausschlaggebende erste Impuls sei gewesen, das bestehende Ticketsystem digitaler und damit attraktiver für den Endbenutzer zu gestalten.

In der Start-up-Atmosphäre der Cloud Garage sei es dem Projektteam gelungen, nach einem ersten Minimum Viable Product unter anderem einen Prototypen für Büronutzer mit ersten  Kernfunktionalitäten zu kreieren. Dabei seien Methoden wie Lean-Start-up erfolgsentscheidend gewesen, um während der Entwicklung auch die Erfahrung der Nutzer möglichst frühzeitig mit einzubringen.

Diese jetzt realisierte mobile Applikation sowie Webanwendung, stelle Wetter- und Verkehrsdaten in Echtzeit bereit, um Kunden bei der Frage nach der optimalen Arbeitskleidung oder dem besten Verkehrsmittel auf dem Weg ins Büro zu unterstützen. Fänden sie dort einen Defekt vor – schadhafte Aufzüge, ausgefallene Toilettenbeleuchtung oder auch nur einen übervollen Papierkorb – könnten sie dies bequem via Foto-Upload über die App melden. Die Apleona Spezialisten erledigten den Rest. Da es sich mit leerem Magen nicht gut arbeitet, könnten App-Nutzer den Speiseplan der Kantine einsehen, inklusive Informationen zu Allergenen, Zusatzstoffen und Nährwertangaben.

„Die Lösungen in der Cloud zu entwickeln, war für uns völlig logisch. Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit entsprechen genau unseren Anforderungen“, so Dr. Michael Lange, CDO von Apleona. Das gelte auch für die Sicherheit: Die entwickelten Lösungen würden in der Cloud in Frankfurt betrieben und erfüllten damit die aktuellen Anforderungen der deutschen Rechtsprechung. Das erste Nutzer-Feedback falle positiv aus.

Mittelfristig sollen die mobile Lösung und die Webanwendung um weitere Funktionen erweitert werden und als modulares System die digitalen Services für Großkunden des Immobilienspezialisten flächendeckend ausbauen. So werden sich beispielsweise Buchungen von Meetingräumen künftig beim Betreten mit QR-Code-Scan interaktiv bestätigen. Ohne diesen Vorgang werde der Raum im System wieder freigegeben, was spontane Kundenbesuche erleichtere. Die App soll außerdem Auskunft über die aktuellen Besucherzahlen der Kantine geben und so das Lunch entspannter gestalten.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok