Fujitsu Forum 2016

Digitalisierung braucht mehr als Technologie

Erst die Kombination aus menschlicher Kreativität, Kooperationsbereitschaft und innovativen Lösungen schafft die digitale Transformation und damit echte geschäftliche Vorteile, so lautete die Quintessenz des diesjährigen Fujitsu Forums.

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    Fujitsu Forum 2016: Das breitgefächerte Veranstaltungsprogramm lockte mehr als 14.000 Fachbesucher (Vorjahr: 12.000) ins Münchner ICM.

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    Mit dem „Robopin“ stellte Fujitsu auf dem Forum erstmalig in Deutschland eine Mini-Ausgabe eines Roboters mit erstaunlichen Eigenschaften vor.

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    „Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Kunden daran, eine neue digitale Welt zu schaffen“, erklärt Duncan Tate, Head of EMEIA and America bei Fujitsu.

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    Entgegen gelegentlich geäußerter Bedenken, sieht Dr. Rolf Werner, Head of Central Europe und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Fujitsu, Unternehmen in der DACH-Region in puncto Digitalisierung auf einem guten Weg.

Wie jedes Jahr trafen sich Unternehmensverantwortliche und IT-Experten aus mehr als 80 Ländern am 16. und 17. November im International Congress Center München (ICM), um sich einen Überblick über neueste Trends und Entwicklungen im IT-Umfeld zu verschaffen. Die Besucher erwartete ein umfangreiches Programm mit Keynotes, Diskussionsrunden, mehr als 50 Breakout Sessions und einer großen Vielfalt an Produktvorführungen.

Zentrales Thema waren die gravierenden Auswirkungen des digitalen Wandels auf nahezu alle Branchen und Wirtschaftssegmente. „Die digitale Disruption verändert nahezu alles: Unternehmen, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsgefüge, Prozesse, Kundenbeziehungen, Services und vieles mehr. Neue digitale Technologien und Services, die auf der Cloud, Big Data, mobilen Services und dem Internet der Dinge basieren, stellen die Marktdynamik auf den Kopf und schaffen völlig neue Kundenanforderungen", erklärt Duncan Tait, Head of EMEIA and America bei Fujitsu. Eine Erkenntnis, die offenbar in der Wirtschaft angekommen ist. Nach den Ergebnissen einer weltweiten, von dem Anbieter in Auftrag gegebenen Studie unter 1.180 Führungskräften, glauben 52 Prozent der Befragten, dass es ihr Unternehmen in fünf Jahren in der derzeitigen Form vermutlich nicht mehr gäbe.

Auf der Veranstaltung wurde gezeigt, wie der ITK-Anbieter kontinuierlich in zentrale IT-Technologien investiert und diese weiterentwickelt. Eine Schlüsselrolle spielen nach wie vor Cloud-Services. K5 gilt als Schlüsselelement des Cloud-Angebots und der Strategie zur digitalen Transformation. Mit der Fortsetzung des Rollouts der K5-Cloud-Services gibt Fujitsu seinen Kunden die Möglichkeit, geschäftskritische Daten in der Region ihrer Wahl, z.B. künftig auch in deutschen Rechenzentren, zu speichern. So erfüllen Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen für das Management sensibler Informationen und profitieren gleichzeitig von agilen, innovativen digitalen Lösungen (sogenannter „Fast IT“) sowie Cloud-Technologien.

Unkompliziert ins Internet of Things

Eine spezielle Internet-of-Things-Plattform (IoT) soll es Unternehmen zukünftig erleichtern, leistungsstarke IoT-basierte Lösungen zu nutzen, bereitzustellen und zu verwalten. Die Einführung von IoT-Anwendungen soll damit weniger komplex werden. Zudem können Anwender nach Angaben des Herstellers leichter auf ihre Business-Intelligence-Daten aus verschiedenen Quellen zugreifen und sie so in allen Geschäftsbereichen und gängigen Geschäftsprozessen nutzen

 Einen breiten Raum nahm auf dem Forum ‒ nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit dem IoT ‒ das Thema IT-Sicherheit ein. Der Anbieter etabliert eine neue Sicherheitssparte in Europa, dem Mittleren Osten, Indien und Afrika (EMEIA). Der Bereich Cyber-Security bietet ein global integriertes Angebot an Sicherheitslösungen und unterstützt Unternehmen dabei, sich besser vor Cyber-Attacken zu schützen.

Einen verstärkten Fokus wird man nach eigenen Angaben auf Lösungen für Künstliche Intelligenz (KI) setzen. Eine neue Lösung für das Gesundheitswesen soll Krankenhäusern dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen. Als Grundlage diente Fujitsu dazu eine Forschung über die Nutzung von ausgereiften Datenanalysen für Anwendungen im Gesundheitswesen. Die Lösung basiert u.a. auf modernen Anonymisierungstechnologien der eigenen Laboratorien sowie Datenanalyse-Technologien und bildet die Basis für ein neues Health Application Programming Interface (API), das in der Fujitsu-Cloud oder lokal implementiert werden kann.

„Die Herausforderungen im Hinblick auf die Digitalisierung sind zwar groß und es wird oft gesagt, dass Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schlecht aufgestellt seien. Doch dieser Eindruck täuscht, denn Digitalisierung läuft häufig unbemerkt von den Kunden oder der Öffentlichkeit im Hintergrund ab“, sagt Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Fujitsu. Nach seinen Worten spielt sie für viele Unternehmen schon heute eine wichtige Rolle beim Optimieren ihrer Prozesse und lässt sie ganz neue Angebote und Geschäftsmodelle erschließen. „Hier hat sich bereits viel getan und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Das sehen auch immer mehr Unternehmenslenker so und sind bereit, zusammen mit zuverlässigen Partnern, die Digitalisierung schnellstmöglich anzugehen“, stellt Rolf Werner fest.

Die Fähigkeit, Kompetenzen und Kapazitäten mit Partnern zu teilen und allen zugänglich zu machen, wird nach Ansicht von Duncan Tate zum erfolgsentscheidenden Faktor. „Wenn alle Stakeholder Hand in Hand arbeiten, können die Verwerfungen der digitalen Umwälzungen umschifft und die eigenen Geschäftsaktivitäten an die neuen Spielregeln angepasst werden“, so Tate.
Siegfried Dannehl

Bildquellen: Fujitsu

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