Bürgerservice-Portal jetzt im Einsatz

Dörentrup setzt E-Government-Gesetz um

Seit Ende Juli 2018 bietet auch die Gemeinde Dörentrup ihren Bürgern Online-Dienste über das Bürgerservice-Portal (BSP) an. Damit wird das Portal bei mittlerweile 36 Verbandskommunen des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg /Lippe (KRZ) eingesetzt. Das BSP ist ein Baustein bei der Umsetzung des digitalen Anspruchs der Kommunen. Dabei sollen die gesetzlichen Anforderungen des E-Government-Gesetzes des Landes NRW erfüllt werden.

Dörentrup setzt E-Government-Gesetz um

Bürgerservice-Portal erhöht Flexibilität

Das Bürgerservice-Portal des Herstellers AKDB (Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern) wird seit 2014 angeboten, soll Bürgern einen digitalen Zugang zu ihrer Kommune bieten und die vollständige elektronische Abwicklung von Verwaltungsvorgängen ermöglichen.

Mit dem Portal habe die AKDB Anfang 2011 eine mandantenfähige Portallösung bereitgestellt, die sich innerhalb von drei Jahren zur führenden E-Government-Plattform entwickelt habe, so KRZ. Weit über 1000 Kommunen in 11 Bundesländern setzten mittlerweile auf das Bürgerservice-Portal und stellten ihren Bürgern medienbruchfreie, bis in die Fachverfahren integrierte, Online-Verwaltungsprozesse zur Verfügung, heißt es weiter.

Unabhängig von Öffnungszeiten könnten sich die Dörentruper nun um viele offizielle Belange kümmern. Erleichtert werde dies durch das Bürgerkonto. In diesem erfasse der Beantragende einmal seine allgemeinen Daten, die in Folge immer automatisch in das jeweilig benötigte Formular, z. B. bei der Beantragung einer Wohnungsgeber-Bestätigung, eingefügt würden. Bereits in Planung sei die Einbindung des landesweiten „Servicekonto.NRW“ – nach einmaligem Registrieren soll dies den schnellen und bequemen Zugang auf Dienstleistungen der Verwaltungen überall im Land ermöglichen. Das Einrichten eines Bürgerkontos sei jedoch nicht verpflichtend für die Nutzung des Bürgerservice-Portals.

Erhöhte Flexibilität


Auch für die Beschäftigten in der Verwaltung sollen die Arbeiten flexibler werden. Die Behörde werde bei Eingang eines neuen Anliegens benachrichtigt und könne bequem in die Bearbeitung einsteigen. Anträge sollen direkt ins Fachverfahren integriert werden, so dass eine unkomplizierte Weiterbearbeitung im Backoffice unmittelbar erfolgen kann. Ein Anstehen im Bürgerbüro sei nicht mehr nötig.

Das KRZ unterstütze seine Kunden seit Jahren auf ihrem Weg zur digitalen Verwaltung, ob bei der Entwicklung der E-Akte und ihrer Anbindung an die Fachverfahren, der Online-Bürgerdienste oder dem Übergangsmanagement mit der Eigenentwicklung „Schüler Online“. Das Dienstleistungs- und Produktportfolio des Lemgoer IT-Dienstleisters halte ein umfangreiches Angebot für die Umsetzung des E-Government-Gesetzes NRW in den Kommunen, die vielfach auch als Ansprechpartner vor Ort handeln, bereit, so KRZ.

Bildquelle: Thinkstock/ Getty

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok