Technogroup auf Höhe der Zeit

Drittwartung von Hardware-Systemen

Vor über 25 Jahren, im Mai 1990, legten die Geschäftsführer Claus Fischer ­­und Gebhard Dieser den Grundstein für die Gründung des IT-Dienstleistungsunternehmens Technogroup. Von Beginn an lag das Augenmerk des Anbieters auf der ­Drittwartung von Hardware-Systemen, die preislich deutlich unter den ­­ gängigen ­Angeboten der Hersteller liegt.

Urkundenüberreichung

Anlässlich des 25-jährigen Firmenbestehens nahmen die Technogroup-Geschäftsführer Claus ­Fischer (ganz rechts) und Alfried Netzband (ganz links) von IHK-Vertretern eine Jubiläumsurkunde ­entgegen.

Fokussierte man sich zunächst vorrangig auf Drucker-, Speicher- und Server-Systeme bestimmter Hersteller, warten die Mitarbeiter des in Hochheim am Main ansässigen Betriebs heute sämtliche IT-Modelle. Darunter zählen so bekannte Marken wie IBM und HP im Server-Bereich oder EMC und HDS, wenn es um Speichersysteme geht. Dabei befinden sich in den eigenen Lagerbeständen nicht nur Zubehörteile für aktuelle IT-Produkte, sondern auch für in die Jahre gekommene Boliden, beispielsweise IBM-Großrechner der Modellreihe System z oder auch für bereits vom Markt verschwundene Altsysteme etwa von Compaq und Comparex. In nackten Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: Allein im Hochheimer Verteilungszentrum befinden sich weit über 75.000 Ersatzteile. Darüber hinaus stellen über 35 Stützpunkte innerhalb der DACH-Region sicher, dass der Service für die Kunden entsprechend der in den Service Level Agreements vereinbarten Reaktionszeit immer vor Ort ist.

Global unterwegs

Im Jubiläumsjahr beschäftigt der Anbieter nunmehr rund 200 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unterwegs ist man mittlerweile weltweit in 27 Ländern, darunter in Indien, Singapur und den USA. In Zukunft will Geschäftsführer Claus Fischer vor allem die Präsenz in den europäischen Ländern weiter ausbauen. Dass man sich bereits auf einem guten Weg befindet, beweisen die Zahlen des letzten Geschäftsjahres: So konnte nach einem Umsatz von 19,5 Mio. Euro im Jahr 2013 das Ergebnis 2014 nochmals um 13 Prozent auf über 21,9 Mio. Euro gesteigert werden.

Nicht zuletzt kann sich auch die Kundenzahl der Hessen sehen lassen: So beliefert man über 2.400 Kunden mit entsprechenden IT-Services. Von Vorteil ist dabei die eigene Branchenunabhängigkeit, denn auf der Kundenliste befinden sich Firmen aus dem Automobilsektor und der Medizintechnik ebenso wie aus dem Handel, dem Finanzwesen oder der öffentlichen Verwaltung.

Nachdem Gebhard Dieser die ­Geschäftsführungsriege Anfang dieses Jahres verlies, stehen heute Claus Fischer sowie Alfried ­Netzband an der Spitze des Unternehmens. Im Rahmen eines feierlichen Festakts Ende Mai in Hochheim blickten die beiden gemeinsam mit den geladenen Gästen aus Politik – darunter Lucia Puttrich, hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Wirtschaft – nicht nur auf die Vergangenheit zurück, sondern warfen einen Blick auf die „Vision 2020“: Gemäß der strategischen Ausrichtung will man sich von ­einem inhaber- hin zu einem ­managementgeführten Unternehmen entwickeln.

Außerdem will man weiterhin ein kontinuierliches Wachstum vorantreiben und sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren. So sollen auch in Zukunft zahlreiche Auszubildende die Chance auf eine Karriere in der IT-Branche erhalten. Vor diesem Hintergrund ermöglicht man bereits seit 2014 den Mitarbeitern gemeinsam mit der Universität Mannheim die Möglichkeit des dualen Studiums.

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