IBM Performance

Durchgängige Analysen

Die deutsche Analytics-Gemeinde von IBM traf sich Anfang November in Darmstadt zum Erfahrungsaustausch und zum Networking.

IBM Performance, Bildquelle: Jürgen Mai

Am 6. und 7. November fand im Kongresszentrum Darmstadtium die diesjährige „IBM Performance“ statt.

Unter dem Motto „Smarter Analytics. Smarter Outcomes“ waren rund 750 Teilnehmer am 6. und 7. November im Kongresszentrum Darmstadtium zur „IBM Performance“ gekommen. Ihnen allen ging es um die Frage, wie aus unterschiedlichsten Daten Erkenntnisse gewonnen werden können, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Ereignisse vorauszusehen, Risiken optimal zu steuern oder Prozesse zu optimieren. Verteilt auf sechs parallele Tracks konnten sich die Besucher in über 50 Vorträgen, Keynotes, Workshops und Hands-on-Sessions sowie einem Ausstellungsbereich mit IBM-Partnern über praxisnahe Ansätze für die Optimierung ihres eigenen Geschäfts informieren.

Allein die über 30 vorgestellten Analytics-Projekte bei Kunden wie Allianz, Adidas, Cewe Color, Daimler, Astra Zeneca, HUK Coburg, Telekom oder TUI unterstrichen den geschäftsorientierten Ansatz der Veranstaltung. Und angesichts der thematischen Vielfalt des Programms konnte Dirk Heitmann, Direktor Smarter Analytics bei IBM Deutschland, im Gespräch mit IT-DIRECTOR die Frage nach der Positionierung des Anbieters im Wettbewerb gut begründen: „Im Gegensatz zu anderen Anbietern haben wir ein umfassendes Portfolio, angefangen bei der Datenhaltung und dem Big-Data-Thema über Datenbereitstellung, -analyse und -beschleunigung für Echzeitanwendungen bis hin zu Predictive-/Vorhersage-Anwendungen.“ Das Ganze sei flankiert von eigenem Beratungs-Know-how, in das man intensiv investiere, sowie von leistungsfähigen Partnern.

Konsequente Akquisitionsstrategie

Dieses Portfolio ist das Ergebnis einiger Akquisitionen in den vergangenen Jahren, die Big Blue in die Lage versetzen, nahezu alle Branchen, Unternehmensbereiche und -funktionen abzudecken. Neben Advanced-Analytics-Lösungen sowie Anwendungen im Bereich Performance- und Risikomanagement konnten sich die Teilnehmer über das Thema Big-Data-Analyse und Neuerungen in der Pure-Systems-Familie informieren.

Und da der Anbieter mit dem Begriff Smarter Analytics den Fokus über das Management strukturierter Daten im Rahmen von ERP- und finanz-orientierten BI-Lösungen hinaus auf die Integration strukturierter und unstrukturierter Daten aus anderen Anwendungsbereichen zu einem ganzheitlichen Ansatz erweitert, hatte man zusätzlich zur Performance 2012 in zwei weiteren Tracks die hauseigene ECM-Anwendertagung in die Veranstaltung integriert.

Einen generellen Trend im Bereich Analytics hatte gleich zu Beginn der Veranstaltung Susan Payne Cook, Global Vice President Sales bei IBM USA, herausgestellt: „Die Entscheidungen, die wir künftig treffen, werden hauptsächlich auf Daten außerhalb unseres Unternehmens basieren.“ Ein etwas ungewöhnliches, aber einleuchtendes Beispiel bot Meteolytix. Das Softwarehaus hat für eine Bäckereikette eine Lösung entwickelt, mit der treffsichere Vorhersagen für den Absatz von Backwaren in den Filialen errechnet werden können. Basis dafür ist die kombinierte Analyse der Verkaufsdaten aus der Vergangenheit mit den Daten aus der Wettervorhersage und dem damit zu erwartenden Kaufverhalten der Konsumenten.

Bildquelle: Jürgen Mai

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