Iris-Jahreskonferenz in Brüssel

ECM-Anbieter auf Wachstumskurs

Am 11. Februar 2015 lud der belgische Enterprise-Content-Management-Anbieter Iris seine Partner, Kunden und Interessenten zur Jahreskonferenz nach Brüssel. Im Mittelpunkt standen neue Hard- wie Softwareprodukte sowie das aktuelle Serviceportfolio des Unternehmens.

Iris-Jahreskonferenz

Mehrere hundert Teilnehmer kamen zur Jahreskonferenz des Enterprise-Content-Management-Anbieters nach Brüssel.

Vor Ort erfuhren die über 600 Teilnehmer mehr über die wichtigsten Neuerungen des vergangenen Jahres. So ist der Spezialist für die Dokumentenerfassung nach der Übernahme durch Canon nun zwar vollständig in den Unternehmensverbund integriert, behält aber nach wie vor seine Eigenständigkeit, etwa was den Firmen- und sämtliche Produktnamen angeht. Auf Basis dieser Position will man laut Pierre De Muelenaere, President und CEO der Iris Group, künftig im Canon-Ökosystem weiterwachsen. In diesem Zusammenhang suche man derzeit allein für Europa bis zu 75 neue Mitarbeiter.

Neben dem Fokus auf Software für den OCR- und Capturing-Bereich stellen IT-Dienstleistungen wie Managed Services, Hosting, Cloud Computing oder Business Process Outsourcing (BPO) ein weiteres wichtiges Standbein für den Anbieter dar, das man in Zukunft ebenfalls kontinuierlich ausbauen möchte. Nicht zuletzt befindet man sich hinsichtlich der Partnerstrategie auf Wachstumskurs. Nach wie vor ist dieser Vertriebsweg sehr wichtig für den ECM-Spezialisten, was die Präsenz zahlreicher Partner ebenso unterstrich wie die exklusive Unterstützung der Konferenz durch die Partnerfirmen Avnet, Dicom, IBM und WMD.

Konkret wurden auf dem Event mehrere Produktneuheiten gezeigt. Darunter etwa der mobile Scanner Iriscan Pro 3 Wifi. Zu den Merkmalen des Geräts zählen unter anderem das kompakte Format, das Senden von Scans per WLAN sowie das Konvertieren von Scans in Word-, Excel- oder PDF-Dateien. Der akkubetriebene Scanner sei Herstellerangaben zufolge das ideale Gerät, um unabhängig von unterwegs arbeiten zu können. Der Scanner ermögliche es, Dokumente, Rechnungen, Quittungen, Visitenkarten, Ausweise ohne Computer zu erfassen, als Text abzuspeichern und mit anderen zu teilen.

Das Modell ist mit einem Dokumenteneinzug ausgestattet, der bis zu acht Blatt Papier gleichzeitig Platz bietet. Während des Scanvorgangs werden die Dokumente automatisch auf dem eingebauten Speicher abgelegt und können über WLAN zu einem Mobilgerät gesendet werden.

Desweiteren präsentierte der Anbieter im Rahmen der Veranstaltung die neue Version seiner OCR-Software. Bei Readiris Pro 15 und Readiris Corporate 15 handelt es sich um Lösungen für private und gewerbliche Zwecke, die es ermöglichen, verschiedenartige Dokumente zu digitalisieren. Dadurch können Informationen leichter archiviert sowie geteilt werden. Speziell für letzteres bietet die Lösung eine native Integration zu gängigen Cloud-Services wie Evernote, One Drive, Google Drive, Dropbox, Sharepoint und Therefore. Auch soll die Software beim Konvertieren von Papierdokumenten und Bildern in das geeignete digitale Format punkten. Die Liste der möglichen Formate umfasst dabei laut Hersteller Word, Excel, PDF und weitere.

Readiris Pro 15 ist seit dem 18. Februar 2015 für 99 Euro erhältlich, die Enterprise-Version für 199 Euro. Letztere soll überdies den Support von professionellen Scannern, Multi-Funktionsplatten (MFP) oder Digitalkopierern, die Verarbeitung von Dokumentenstapeln, die automatische Verarbeitung von Dokumenten, in vordefinierten, überwachten Ordnern (z.B. MFP-Netzwerke), Hyperkomprimierung von PDF-Dateien, praktische Indexierungsfunktionen, die Umwandlung von Visitenkarten in elektronische Kontakte etc. beinhalten.

Bildquelle: Alexander Von Buxhoeveden

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