Nach Sabotage-Vorwürfen

Ehemaliger Tesla-Mitarbeiter reicht Klage ein

Ein Ex-Mitarbeiter des Elektroauto-Herstellers Tesla verklagt seinen früheren Arbeitgeber wegen Verleumdung.

Der Mann hat angeblich Teslas Produktionssystem gehackt und mehrere Gigabyte an internen Daten an Dritte weitergegeben. Foto: Jens Kalaene

Der Mann hat angeblich Teslas Produktionssystem gehackt und mehrere Gigabyte an internen Daten an Dritte weitergegeben. ((Foto: Jens Kalaene))

Elon Musk warf ihm Sabotage vor, nun verklagt er den Konzern auf mindestens eine Million Dollar Entschädigung. Er habe lediglich auf Missstände wie den Einbau schadhafter Batterien aufmerksam machen wollen, bekräftigte der Mann in einer am Dienstag eingereichten Gegenklage im Bundesstaat Nevada. Tesla hatte den Ex-Mitarbeiter zuvor wegen der angeblichen Weitergabe von Daten und Eingriffen in Software der Firma verklagt.

Produktionssystem gehackt

Der Fall war öffentlich geworden, nachdem Musk im Juni die Tesla-Mitarbeiter in einer Rundmail über einen angeblichen Feind in den eigenen Reihen informiert hatte. Ein Mitarbeiter habe „umfassende und schädliche Sabotage” begangen, hieß es damals.

Er habe Teslas Produktionssystem gehackt und mehrere Gigabyte an internen Daten an Dritte weitergegeben. Der Beschuldigte bezeichnete sich kurz darauf als Whistleblower, dem es darum gegangen sei, Missstände von öffentlichem Interesse zu enthüllen. Nach Angaben eines Anwalt reichte er auch bereits eine entsprechende Beschwerde bei der Börsenaufsicht SEC ein.

dpa/pf

 

 

 

 

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok