THW mit mehr Sensoren

Ehrenamtlicher digitaler Helfer

Bei großen Schadenslagen, Staatsbesuchen, Großveranstaltungen und anderen wichtigen Anlässen kommt oft die Fachgruppe Führung/Kommunikation (F/K) des Technischen Hilfswerks (THW) zum Einsatz. Für eine reibungslose Führung ist die Kommunikation mit den Teams unverzichtbar – dazu zählt auch eine verlässliche IT-Infrastruktur.

Ehrenamtlicher digitaler Helfer

Das THW Emmendingen im Einsatz beim Southside-Festival.

Zur Verständigung bei Einsätzen über Fernmelde-, Telekommunikations- und Funkanlagen verfügt die Fachgruppe F/K des Ortsverbandes Emmendingen über eine mobile Netzwerkinfrastruktur. Sie muss zu jeder Zeit schnell sowie variabel verfügbar, aufzubauen und zu unterhalten sein. Dabei ist es wichtig, die Funktionsfähigkeit im Blick zu haben. Die Fachgruppe setzt dazu seit 2014 auf PRTG Network Monitor. Da die Bedürfnisse stetig wachsen, hat das THW Emmendingen die Anzahl der Sensoren für ein erweitertes Monitoring erhöht.

Die Digitalisierung erreicht zunehmend auch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, wie das THW oder die Johanniter Unfallhilfe und bietet hier neue Möglichkeiten. Für die Koordinierung und Abwicklung seiner Einsätze baut die THW Fachgruppe in Emmendingen auf eine zuverlässige IT-Infrastruktur. Um das Netzwerk permanent im Auge zu behalten und frühzeitig auf Probleme reagieren zu können, setzt wird die Monitoring-Lösung PRTG Network Monitor eingesetzt. Die Software lässt sich flexibel neuen Gegebenheiten anpassen und schlägt Alarm, sobald beispielsweise WLAN- oder Richtfunkstrecken, VoIP-Telefonie oder Endgeräte von Problemen betroffen sind.

„Für uns ist die Verfügbarkeit unserer IT-Infrastruktur bereits jetzt von enormer Bedeutung. In den nächsten Jahren wird die Bundesanstalt die Nutzung von IT weiter ausbauen. Auf Grund unserer Erfahrungen mit Netzwerküberwachung glauben wir, dass ein solches Vorhaben nur mit einer geeigneten Monitoring-Lösung umsetzbar ist“, sagt Marc Rawer, Vorsitzender des Fördervereins THW OV Emmendingen e.V. Mithilfe der Software wird die Ausfallsicherheit sowie Ausfallerkennung der Hard- und Software innerhalb der Netzwerke erhöht. So lassen sich Störungen bei Fernmeldeeinsätzen rechtzeitig erkennen und Entstörungen zeitnah vornehmen. Die Dashboard-Maps verschaffen dem Entstörtrupp schnell einen Überblick darüber, wo sie mit der Problemsuche beginnen müssen und welche Teile des Netzwerkes betroffen sind. So wurde das THW Emmendingen durch die Lösung schon zwei Mal frühzeitig darauf hingewiesen, dass eine WLAN-Richtfunkstrecke ausgefallen ist. Bei der Einsatzstelle traf der Servicetrupp auf überraschte Einsatzkräfte, da diese den Ausfall gerade erst melden wollten.

Bild: THW Emmendingen

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