Universität Oldenburg rüstet auf

Ein Superrechner für die Forschung

Die Universität Oldenburg erhöht die bisherhige Rechenleistung durch die Anschaffung des High-Performance-Computing-(HPC-)Clusters von IBM mit 4200 Prozessorkernen um das Zehnfache.

Es ist bundesweit eines der größten Rechennetzwerke im Hochschulbereich, in Europa handelt es sich um einen der größten Hochleistungsrechner für die Windenergieforschung. Mit der Technik sei es möglich, Windenergieanlagen zu entwickeln – außerdem setzten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Rechencluster für komplexe Berechnungen in der Quantenchemie, der Theoretischen Physik sowie in anderen Bereichen der Naturwissenschaften und der Informatik ein

Das System umfasst unter anderem 336 IBM-iData-Plex-Server als Rechenknoten. Doch nicht nur die Rechenleistung, sondern auch Energieeffizienz und die damit verbundenen Kosteneinsparungspotentiale spielten eine wichtige Rolle bei der Cluster-Anschaffung. „Durch den geringen Stromverbrauch und die Wasserkühlung des Systems können wir über einen Zeitraum von fünf Jahren einige Hunderttausend Euro einsparen“, sagt Dr. Reinhard Leidl von der Abteilung Wissenschaftliches Rechnen der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaft der Universität Oldenburg.

Der Großrechner wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesumweltministerium (BMU) finanziert.

www.uni-oldenburg.de
www.ibm.com

Bildquelle: © Gerd Altmann/pixelio.de

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