Connectivity as a Service

Einheitlicher Zugriff auf die Cloud

Big Data und Cloud Computing führen zu vielen neuen Datenquellen aus der Wolke. Wollen Unternehmen ihre Anwendungen mit diesen Quellen verbinden, müssen sie sich mit zahllosen Schnittstellen und Versionierungen herumschlagen. Cloud-basierte Connectivity-Management-Services sollen Abhilfe schaffen.

Wolke, Bildquelle: Thinkstock/Collection Mix: Subjetcs

Mit Connectivity as a Service lassen sich Cloud-Quellen verbinden und Daten aus der Wolke abrufen.

Der Markt war so hart umkämpft, dass man in den USA von den „Database Wars“ sprach: Anfang der 1990er Jahre buhlten so viele verschiedene Arten von Datenbanken um die Anwender, dass die Frage, wo man seine Daten ablegen und wie man darauf zugreifen soll, zu einer echten Herausforderung werden konnte. Heute scheinen diese Zeiten wieder aufzuleben. Verantwortlich für die rasante Verbreitung neuer Datenbanken sind zwei Trends.

Der erste ist Big Data. Jeden Tag erzeugen wir mittlerweile 2,5 Trillionen Bytes an Daten (= eine Eins mit 18 Nullen). Das ist so viel, dass 90 Prozent aller weltweiten Daten erst in den letzten zwei Jahren entstanden sind. Und sie kommen von überall her: von Sensoren, aus sozialen Medien, Videos oder GPS-Signalen. Das Volumen ist aber nicht das einzige Problem, auch Geschwindigkeit und Vielfalt steigen. Daten-Management-Technologien müssen sicherstellen, dass auf Daten im Ruhezustand schnell zugegriffen werden kann und dass sich Daten in der Übertragung unverzüglich analysieren lassen. Der zweite Treiber ist das Cloud Computing. Mit der Verbreitung dieser Technologie vermehren sich auch die Datenquellen in der Wolke, z.B. durch Anwendungen wie CRM und ERP im Software-as-a-Service-Betrieb.

Da existierende Anbieter viele der neuen Anforderungen an die Daten-Management-Technologien nicht erfüllen konnten, wurden NoSQL-Projekte entwickelt. Dieselben Gründe haben die Entstehung einer neuen Generation relationaler Datenbanken gefördert. Meist wurden diese Produkte nicht auf den Markt gebracht, um vorhandene Lösungen komplett zu ersetzen – sondern um Alternativen für Anwendungen zu bieten, für die sich Allzweckdatenbanken nicht eignen. Für ähnliche Anforderungen sind auch NewSQL- und Data-Grid-Lösungen entstanden. Das zeigt: Die Liste neuer Datenbank-Player wird immer länger. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zu den „Database Wars“ der 1990er Jahre. Die spielten sich damals im On-Premise-Bereich ab, heute finden die Schlachten in der Cloud statt.

SQL-Zugang zu Daten in der Cloud

Firmen müssen ihre Daten nun aus unterschiedlichsten Quellen in der Cloud abrufen. Mit Point-to-Point-Verbindungen einen einheitlichen Zugang für alle Programmierschnittstellen zu schaffen, ist komplex. Die Pflege von Anwendungen wird durch die zig Schnittstellen äußerst aufwendig. Selbst für On-Premise-Applikationen verändern sich die Datenquellen in der Cloud viel zu häufig, als dass man damit vernünftig umgehen könnte. Von daher ist ein anderer Weg gefragt, sich mit Cloud-Quellen zu verbinden und Daten abzurufen, etwa „Connectivity as a Service“. Dieser Ansatz, wie ihn Progress Software anbietet, kann über eine einzige Leitung Zugang zu einem Konnektivitäts-Management-Dienst bieten, der selbst in der Cloud liegt und einen auf Standards basierten SQL-Zugang zu Daten aus der Cloud bietet. Beim Ausführen der SQL-Queries kann er die Programmierschnittstellen der Datenquellen und deren Versionierungen selbstständig verwalten.

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Bildquelle: Thinkstock/Collection Mix: Subjetcs

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