3D-Printer aus dem Online-Shop

Einstiegspaket für den 3D-Druck

Interview mit Michael Baumann, Vice President Business Unit Academics bei der Asknet AG, über den schnellen Einstieg in die 3D-Drucktechnik und die vielfältigen Einsatzgebiete für 3D-Printer

  • Einstiegspaket für den 3D-Druck

    Im Online-Shop erhältlich: Einstiegspaket für den 3D-Druck

  • Michael Baumann, Asknet AG

    Michael Baumann, Asknet AG

IT-DIRECTOR: Herr Baumann, welche professionellen Anwendungsbereiche sehen Sie für 3D-Drucker im Unternehmensumfeld?
M. Baumann:
Es gibt eine Vielzahl an Einsatzgebieten, beispielweise den Bereich „Forschung & Lehre“ und Entwicklung. Musste ein Ingenieur die Mustererstellung neuer Bauteile bisher meist außer Haus geben und sich auf lange Wartezeiten einstellen, so erlaubt die neue 3D-Drucktechnik eine viel effizientere Vorgehensweise: bequem kann sich der Ingenieur seine Bauteile jetzt selbst in 3D ausdrucken und bei Bedarf Änderungen und Korrekturen sofort durchführen. So sorgt die neue 3D-Drucktechnik sehr schnell und unmittelbar für optimierte Entwicklungsprozesse.

IT-DIRECTOR: Inwieweit sind 3D-Drucker hierzulande bereits in den Unternehmen verbreitet? Welche Branchen sind besonders hervorzuheben?
M. Baumann:
Neben dem Forschungs- und Entwicklungssektor verbreiten sich 3D-Drucker zunehmend auch im Bildungswesen, der Medizin oder der Schmuckindustrie. Hier ist das Einsatzgebiet ebenfalls vielfältig. So wurden in der Schmuckindustrie sogar schon neue Werkstoffe für die 3D-Drucker entwickelt. Aber auch im Schul- und Hochschulbereich nimmt die Nachfrage zu – etwa bei der Erstellung ihren kreierten CAD-Modellen. Spannend ist in medizinischen Hinsicht der Einsatz von 3D-Druckern bei der Anfertigung von Zahnersatz. Anstelle eines Gebissabdrucks wird einem sogenannten Fingerscanner gearbeitet, der die Daten erfasst und aus dessen Daten der Zahntechniker mittels 3D-Drucker eine optimale Vorlage für den passgenauen Zahnersatz hat. Auch bei künstlichen Hüftgelenken wird die 3D-Drucktechnik eingesetzt, um die Passgenauigkeit zu erhöhen. Und in der Industrie wäre es möglich beispielsweise kleinere Kunststoffersatzteile selbst zu drucken, sprich wenn etwa in einem Auto der Hebel zum Sitzverstellen abgebrochen, könnten Autohäuser dieses Ersatzteil bald selbst produzieren – via 3D-Druck.

IT-DIRECTOR: Wie teuer sind professionelle 3D-Drucker aktuell in der Anschaffung? Über welche Quellen lassen sich diese insbesondere in Deutschland beziehen?
M. Baumann:
Über Asknet AG können Endverbraucher, Unternehmen aus Forschung & Lehre, aber auch aus der deutschen Wirtschaft Produkte der Serie Makerbot Replicator beziehen – einfach über den Online-Shop. Die Anschaffungskosten für ein Einsteigerpaket über unseren Shop liegen bei 1.999 Euro inklusive eines CAD- sowie eines E-Learning-Programms für ein Jahr. Auf Anfrage können wir die Länder Österreich und Schweiz ebenfalls beliefern.

IT-DIRECTOR: Worauf müssen die Verantwortlichen bei der Einbettung von 3D-Druckern sowohl in vorhandene Geschäftsprozesse als auch IT-Landschaften achten?
M. Baumann:
Man kauft mit einem 3D-Drucker lediglich das Endgerät, welches das Ergebnis des vorangegangenen Prozesses ausdruckt. Die neuen 3D-Drucker lassen sich üblicherweise an jedem beliebigen Ort aufstellen. Wichtig ist für ein optimales Ergebnis jedoch, die optimale Luftfeuchtigkeit und dass das Gerät keinen Temperaturen über 40 Grad Celsius ausgesetzt ist. Natürlich ist dies nur eine allgemeine Auskunft, die im individuellen Fall beim Kauf abzuklären ist.

Bildquelle: Thinkstock/Stockbyte

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok