Im Gespräch mit Hans-Jürgen Bahde, Transtec

Energieeffizienz beim High Performance Computing

Interview mit Hans-Jürgen Bahde, Vorstand der Transtec AG in Reutlingen, über „software-definierte“ Infrastrukturen, Energieeffizienz beim High Performance Computing und die Perspektiven von Industrie 4.0

  • Hans-Jürgen Bahde von Transtec

    „Mit virtualisierten CAD-Work­stations lassen sich Simulationen und 3D-Modelle ohne Verzögerung ortsunabhängig bearbeiten“, so Hans-Jürgen Bahde von Transtec.

  • Hans-Jürgen Bahde von Transtec

    „Wir bieten sämtliche Infrastrukturlösungen wie Storage, Server oder Workstations an, womit wir vorrangig auf die Anforderungen von Rechenzentren (RZ) abzielen“, meint Hans-Jürgen Bahde von Transtec.

  • Hans-Jürgen Bahde von Transtec

    Hans-Jürgen Bahde von Transtec: „Innerhalb einer software-definierten Storage-Umgebung spielen Technologien wie Flash-Speicher und Solid State Drives eine wichtige Rolle.“

  • Hans-Jürgen Bahde von Transtec

    „Obwohl der Server-Markt zuletzt ­sowohl in Europa als auch weltweit ­rückläufig war“, so Hans-Jürgen Bahde von Transtec, „konnten wir im HPC-Bereich ein Wachstum von über 50 Prozent verzeichnen.“

IT-DIRECTOR: Herr Bahde, die Transtec AG feiert dieses Jahr ihr 35-jähriges Firmenjubiläum. Was waren die wichtigsten Zäsuren der Vergangenheit?
H. Bahde:
Das 1980 in Tübingen ­gegründete Unternehmen konzen­trierte sich zunächst auf die Herstellung von Workstations. In der Folge startete 1985 die Internationalisierung mit der Gründung zahlreicher europäischer Niederlassungen. Im Jahr 1987 setzte man eine eigene Hardware-Produktion auf, wofür Mitte der 90er-Jahre mit dem Cern in Genf der bislang größte Kunde gewonnen werden konnte. Beim anschließenden Börsengang 1998 war Transtec das siebte am „Neuen Markt“ ge­listete Unternehmen. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte man 450 Mitarbeiter und generierte einen Umsatz von 330 Mio. D-Mark, ­vorrangig mit der Distribution von Hardware per Kataloggeschäft und Online-Plattform. In den Folgejahren entschieden sich die Verantwortlichen dazu, sich vom IT-­Distributionsgeschäft zu trennen und auf höherwertige Data-Center-Lösungen zu setzen. Im Zuge dessen gingen die Umsatzzahlen Anfang der 2000er auf rund 65 Mio. Euro zurück. Generell gelang der Wechsel vom Katalog- und Online-Handel hin zu einem IT-Dienst­leister nicht gänzlich reibungslos. Denn für das neue Geschäftsmodell musste nicht nur der Direktvertrieb, sondern auch entsprechendes Know-how aufgebaut ­werden. Nach mehrjährigen Umsatzverlusten setzte der Aufsichtsrat im Jahr 2009 dann mit meiner Person ­einen neuen Alleinvorstand ein, der die Konsolidierung und Neuausrichtung des Unternehmens ­forcieren sollte.

IT-DIRECTOR: Womit Sie erfolgreich ­waren, so konnte das Unternehmen zuletzt zwei Geschäftsjahre in Folge ein positives operatives Ergebnis ­verzeichnen. Wie sind Sie in die ­Erfolgsspur geraten?
H. Bahde:
Im Zuge der Neuausrichtung haben wir unser Portfolio in drei Kerngeschäftsbereiche umstrukturiert. Damit konnten wir vor allem industrielle Kunden mit neuen Lösungskonzepten über­zeugen. Zusätzlich hat uns auch der gute Zugang zu öffentlichen Auftraggebern, z.B. zu Universi­täten und Forschungseinrichtungen, in die Karten gespielt.

IT-DIRECTOR: Wie gestaltet sich das ­aktuelle Portfolio?
H. Bahde:
In unserem traditionellen Bereich „Produkte und Lösungen“ bieten wir sämtliche Infrastrukturlösungen wie Storage, Server oder Workstations an. Dabei zielen wir mit diesem Geschäftsbereich vorrangig auf die Anforderungen von Rechenzentren (RZ) ab und offerieren im nächsten Schritt auch spezielle Managed Services sowie Cloud-Lösungen. Dabei spielen Themen wie IT-Virtualisierung und „Software-defined Data ­Center“ eine bedeutende Rolle. ­Insgesamt generieren wir mit diesem Geschäftsbereich über 50 ­Prozent unseres Umsatzes.

IT-DIRECTOR: Womit erwirtschaften Sie die andere Hälfte?
H. Bahde:
Das am schnellsten wachsende Geschäftsfeld ist momentan High Performance Computing. Bei meinem Firmeneintritt 2009 erwirtschafteten wir hiermit zwei Mio. Euro, im letzten Geschäftsjahr waren es 12 Mio. Euro, was etwa einem Viertel unseres Um­satzes entspricht. Nicht zuletzt konnten wir im August dieses ­Jahres vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) einen Sieben-Millionen-Auftrag für eine HPC-Installation gewinnen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 11/2015. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Die weiteren Umsätze erwirtschaften wir mit sogenannten „Customized Systems and Appliances“. Dahinter verbergen sich IT-Sys­teme, die wir speziell für Kunden entwickeln und nach der Implementierung auch betreuen. Eines unserer größten Projekte haben wir mit Bosch umgesetzt. Dabei setzt der Industriespezialist in ­seinen Werkstätten „Bosch Points“ in 170 Ländern spezielle Appliances für die Abgasuntersuchung ein.

IT-DIRECTOR: Welche Ziele haben Sie sich für das laufende Geschäftsjahr auf die Fahne geschrieben?
H. Bahde:
Neben High Performance Computing wollen wir künftig das Service-Geschäft weiter stärken und mit unseren Managed Services tiefer in die Betriebsphasen der ­Rechenzentren eintauchen. Denn mittlerweile fließen 60 Prozent ­aller IT-Budgets in Lösungen für die Betriebsphase und nicht mehr in die darunterliegenden Infrastrukturen.

IT-DIRECTOR: Welche Zielgruppen gehen Sie vorrangig an?
H. Bahde:
Wir wenden uns an Unternehmen, die von Haus aus ent­wickeln, forschen, simulieren und konstruieren müssen. Ihnen geben wir IT-seitig das Rüstzeug für ­erfolgreiche Projekte mit. Neben dem Cern in Genf zählen die Entwicklungsabteilungen ­großer Automobilhersteller zu ­unserer Klientel. Darüber hinaus setzen zwei von drei europäischen Universitäten unsere Produkte ein – von Cambridge bis Paris, von der Galaxien- bis hin zur Material­forschung. Nicht zuletzt betreuen wir einige Kunden aus dem Gesundheitswesen. So nutzen Universitätskliniken in ihren OP-Sälen unsere emissionsfreien Rechner, um den geforderten Hygienericht­linien entsprechen zu können.

IT-DIRECTOR: Ihren Ausführungen zu­folge handelt es sich dabei generell um Branchen mit sehr dateninten­siven Anwendungsfeldern ...
H. Bahde:
Genau, denn wir wissen, wie man riesige Datenmengen ­effektiv verarbeiten kann. Gerade deshalb kommt uns auch der ­momentane Hype um Big-Data-Analysen zugute. Zahlreiche Genom- und Klimaforscher arbeiten ebenso wie Automobilhersteller auf Basis unserer Infrastrukturen mit Analytics-Lösungen. Bei der Fahrzeugentwicklung werden beispielsweise hunderte von Crash-Tests durchgeführt, die unterschiedliche Unfälle wie Frontal- oder Seitenaufprall simulieren. Anstatt 100 Autos zu Schrott zu fahren, arbeitet man mithilfe von Simulationen hierbei nicht nur günstiger, sondern beschleunigt auch die Entwicklungszyklen.

IT-DIRECTOR: Mit Ihren Produkten und Services agieren Sie nicht auf Applikationsebene, sondern liefern mit Hard- sowie System-Software vielmehr den „IT-Motor unter der ­Haube“. Welche Trends bemerken Sie in diesem Umfeld?
H. Bahde:
Die Verantwortlichen treiben nach wie vor die Virtualisierung ihrer IT-Umgebungen voran: Viele Automobilhersteller arbeiten im Entwicklungsbereich mit Zulieferern zusammen, die an die eigene IT angebunden werden müssen. Allerdings sind die CAD/CAE-Ingenieure in den Zulieferbetrieben dezentral mit eigenen Workstations ausgestattet. Aufgrund dessen liegen wichtige Entwicklungsdaten an den verschiedenen Stellen und eine konsistente Informationsbasis ist Fehlanzeige.

IT-DIRECTOR: Wie lässt sich dieses ­Dilemma vermeiden?
H. Bahde:
Indem man CAD/CAE-­Anwendungen zentral aus dem ­Rechenzentrum des Automobil­herstellers bereitstellt. Mittlerweile gibt es passende Lösungen, die kaum Bandbreite benötigen und somit Latenzzeiten geringhalten können. Wir liefern die nötigen Hardware- und Infrastrukturlösungen, um Simulationen und 3D-Modelle ohne Verzögerung orts­unabhängig bearbeiten zu können. Als Basis hierfür dienen virtualisierte CAD-Workstations, die im Rechenzentrum auf einer einheit­lichen Infrastruktur sowie gemäß der geforderten Compliance- sowie Sicherheitsanforderungen aufgesetzt sind. Dies geht sogar soweit, dass CAD-Client-Virtualisierungen auch auf Tablets oder Smartphones mit 3G-Verbindung funktionieren.

IT-DIRECTOR: Welche weiteren Trends gibt es im Infrastrukturbereich?
H. Bahde:
Software-defined Storage und „hyper converged“ Systeme sind ein ebenso heißes Thema wie ­Software-defined Networking. Bei beiden Ansätzen geht es darum, sämtliche Komponenten im Rechenzentrum künftig virtualisiert zu betreiben, was schnelle Echtzeitanalysen sowie Datenzugriffe ermöglicht. Im Zuge dessen spielen Flash-Speicher und hybride Sys­teme eine gewichtige Rolle.

Ein weiterer Trend resultiert aus den wachsenden Mobilitätsanforderungen der Mitarbeiter in den Unternehmen. Heterogene Client-Landschaften und Bring-your-own-Device-Ansätze (BYOD) ­stellen die Unternehmen vor neue Herausforderungen wie zentralem Endgeräte-Management und ­Sicherheitskonzepten für Unternehmensdaten.

IT-DIRECTOR: Bemerken Sie aufgrund dieser Entwicklungen einen Paradigmenwechsel im Speicherumfeld?
H. Bahde:
Wir bemerken keinen Paradigmenwechsel, sondern eher eine Zäsur: Bislang hardware-orientierte Hersteller wie EMC oder Netapp haben sich mit dem Zukauf speziali­sierter Software-Anbieter umpositioniert. Bei unserem etablierten Partner IBM erkennen wir, dass reinrassige Hardware-Systeme jetzt auch als software-basierte Lösungen verfügbar sind, die dadurch auch plattformunabhängig eingesetzt werden können. Zudem gibt es neue Markt­spieler, wie den chinesischen Anbieter  Huawei. Dieser plant sogar, im kommenden Jahr Solid State ­Drives zum Preis von Festplatten anzubieten.

IT-DIRECTOR: Inwieweit arbeiten Sie mit diesem Hersteller zusammen?
H. Bahde:
Anfang Oktober haben wir mit Huawei eine Vertriebskooperation für das Storage-Portfolio vereinbart. Bereits zuvor konnten wir die Produktionsanlagen und Entwicklungslabors in China besichtigen. Alles in allem sollte kein ­Anbieter den Fehler begehen und Huawei unterschätzen. So ist der Anbieter bereits vor einigen Jahren angetreten, um bei der Vermarktung von Switches den bisherigen Platzhirsch Cisco Systems zu ­ärgern. Mit Erfolg: Heute besitzen die Chinesen genauso viele Marktanteile wie der US-Anbieter.

IT-DIRECTOR: Neben Storage zählt das Server-Geschäft zu Ihren Stand­beinen. Welche Neuheiten sind hier geplant?
H. Bahde:
Wir haben immer ein Ohr am Markt und bieten neue Technologien sofort ab Verfügbarkeit an, wie z.B. seit kurzem Server mit ­integriertem hochperformantem NVMe-Speicher. Für unsere Cuda-Systeme, die für den Einsatz in virtualisierten CAD/CAE-Umgebungen optimiert sind, ist die aktuelle Nvidia-Grid-2.0-Technologie bereits zertifiziert und verfügbar. Derzeit bereiten wir den Launch unserer neuen Sys­teme, basierend auf der Intel-Skylake-Plattform, vor.

Obwohl der Server-Markt zuletzt sowohl in Europa als auch weltweit rückläufig war, konnten wir im HPC-Bereich ein Wachstum von über 50 Prozent verzeichnen. Bei unseren HPC-Lösungen handelt es sich in der Regel um Compute Nodes, die wir zu Clustern zusammenfügen. Bei der Ent­wicklung setzen wir generell auf den Best-of-Breed-Ansatz und ­kooperieren beispielsweise im Prozessorbereich sehr eng mit Intel.

IT-DIRECTOR: Mit wem sprechen Sie in den Anwenderfirmen, wenn es um High Performance Computing geht?
H. Bahde:
Entweder mit den RZ-Verantwortlichen, den Fachbereichsleitern oder Professoren. Insbesondere in Universitäten sind es ­Fakultäten und Lehrstühle, die Forschungsgelder in IT-Cluster ­stecken.

IT-DIRECTOR: Wie schwierig ist es, solche Ausschreibungen zu gewinnen?
H. Bahde:
Fakultäten oder Lehrstühle geben feste Summen vor, auf deren Basis wir das bestmögliche Preis-/Leistungsverhältnis des Clusters ermitteln. Im Klartext bedeutet dies: Mit welcher Prozessorkom­bination müssen HPC-Systeme ausgestattet sein, um die größte Rechen-Power und höchste ­Geschwindigkeiten zu bieten?

Generell macht der Anschaffungspreis von HPC-Systemen allein 40 Prozent der gesamten Betriebskosten aus. Die restliche Summe fließt in die Wartung und die laufenden Kosten, weshalb für viele Kunden die „Energieeffizienz“ der Hardware entscheidend ist. Bereits bei der Anschaffung wollen sie wissen, wie viel Strom das System über seine Lebensdauer hinweg verbrauchen wird. Ein Beispiel: Der ­derzeit größte Supercomputer ­Tianhe-2 in China verbraucht rund 18,2 Megawatt im laufenden ­Betrieb.

IT-DIRECTOR: Und wie gestaltet sich die Leistung von HPC-Systemen?
H. Bahde:
Der Traum aller Hersteller ist der erste Exaflop-Rechner, den es voraussichtlich in den nächsten drei bis fünf Jahren geben wird. Heute hingegen wird die Leistung noch in Petaflops gemessen. Dabei besitzt das schnellste HPC-Cluster im Leibniz-Rechenzentrum der Münchener Universitäten eine ­Geschwindigkeit von 6,2 Peta­flops – zum Vergleich: Tianhe-2 arbeitet mit 56 Petaflops.

IT-DIRECTOR: Wie sehen die Werte für das eingangs erwähnte HPC-Projekt in Karlsruhe aus?
H. Bahde:
Die Leistung liegt im Peta­flop-Bereich bei einem Energie­verbrauch von maximal 420 kW. Damit realisieren wir das achtschnellste HPC-Cluster in Deutschland und rangieren gleichzeitig unter den Top 70 der weltweit größten HPC-Installationen. Das Projekt ist mit sieben Mio. ­Euro der größte Einzelauftrag unserer Firmengeschichte, wobei wir uns im Auswahlverfahren gegen Mitbewerber wie Cray oder HP durchsetzen konnten.

IT-DIRECTOR: Inwieweit könnten auch mittelständische Unternehmen von HPC profitieren?
H. Bahde:
Anfang 2015 haben wir eine Studie durchgeführt, in deren ­Rahmen wir rund 900 mittelständische Entscheidungsträger befragten, was sie mit dem Begriff ­verbinden und ob sie planen, ­solche Technologien einzusetzen. Die Umfrage ergab, dass viele ­Mittelständler HPC-Systeme ­häufig mit Supercomputern gleich­setzen, die für Wettervorhersagen oder Krebsforschungen mit Millionen von Daten eingesetzt werden. Demgegenüber kann man HPC-Cluster bereits effektiv für die ­Vernetzung weniger CAD-Workstations einsetzen. Denn es ist deutlich effizienter ein Cluster mit bis zu acht Knoten aufzubauen, als mehrere Server für diese Aufgabe zu betreiben. Über den Daumen gepeilt arbeitet ein kleines HPC-Cluster so schnell wie zehn klassische Server. Kleinere HPC-Im­plementierungen gibt es ab 30.000 bis 100.000 Euro; größere Installationen hingegen belaufen sich auf bis zu 120 Mio. Euro.

IT-DIRECTOR: Welche Rolle spielt ­Indus­trie 4.0 im HPC-Umfeld?
H. Bahde:
Immer mehr IT-Verantwortliche und Geschäftsführer ermitteln, wie sich ihr Unternehmen hier aufstellen lässt. Dabei geht es zum einen darum, die Maschinen effizienter mit PPS- und ERP-Systemen zu verbinden und aus den Produktionsdaten nutzbringende Informationen abzuleiten. Zum ­anderen will man die eigenen ­Produkte IoT-fähig machen, um deren Lebenszyklus digital ab­zubilden. So haben Miele und ­Siemens früh ihre Haushaltsgeräte weiterent­wickelt, um sie per App ortsunabhängig steuern zu ­können. Mit unseren drei Kerngeschäfts­bereichen sind wir gut aufgestellt, um Industrie 4.0 bei unseren Kunden positionieren zu können. ­Bigdata und Analytics, sowie ­Security und Mobile gehören zu unseren Kernkompetenzen. Diese wollen wir künftig mit einem Partner-Ökosystem erweitern, um ­vollumfängliche Industrie-4.0-Kon­zepte anbieten zu können. ­Aktuell konzentrieren wir uns auf die ­Planungs- und Beratungsphasen bei unseren Kunden. Entsprechend unseres Geschäftsmodells decken wir auch den Infrastrukturbereich ab und schaffen im ersten Schritt die erforderlichen IT-Voraussetzungen, um Industrie-4.0-Kon­zepte in einem zweiten Schritt ­umsetzen zu können.

IT-DIRECTOR: Gibt es nennenswerte ­Referenzen für Industrie 4.0?
H. Bahde:
Hinsichtlich der Umsetzung stecken Industrie-4.0-Projekte bei den meisten Anwenderunter­nehmen noch in den Kinder­schuhen. Wir sind aber bereits mit einigen Kunden in der Erarbeitung von konkreten Projektansätzen. Man sollte sich als Systemhaus bzw. ­IT-Dienstleister mit diesem Thema befassen, auch wenn ­zunächst – zumeist auf akade­mischer Ebene – nur viel darüber gesprochen wird und hohe ­Wachstumsraten bisher Fehlan­zeige sind.


Hans-Jürgen Bahde
Alter: 54 Jahre
Beruflicher Werdegang: von 2007 bis 2009 CEO der Arxes NCC AG, zwischen 2003 bis 2007 bei Avaya zuletzt als Deutschlandchef und davor in verschiedenen Geschäftsführungs- und Management-Positionen bei GE Compunet, der SAP AG sowie der Sercon GmbH
Derzeitige Position: seit 2009 bis heute CEO bei der ­Transtec AG
Hobbys: Stromer/E-Bike ­fahren, Wassersport


Bildquelle: Daniel Gimmer

©2019Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok