IT-Workloads

Entlastung durch Automatisierungslösungen

Der Workload im IT-Operationsbereich wird in den nächsten Jahren durch den Wandel der Anforderungen an die Unternehmens-IT signifikant ansteigen. Moderne Automatisierungslösungen können hierbei für die nötige Entlastung sorgen.

Bauch, Bildquelle: Thinkstock/Fuse

Schlank in die Zukunft: Moderne Automatisierungslösungen für IT-Workloads sorgen für die nötige Entlastung der IT-Abteilung.

IT-Verantwortliche stehen in den nächsten Jahren vor Herausforderungen. Zwar steigen die Budgets mittlerweile wieder an, gleichzeitig wachsen aber auch die Anforderungen an die IT enorm. Laut der aktuellen Studie „IT 2020 – Preparing for the Future“ von ATKearney gehen 61 Prozent der befragten CIOs davon aus, dass sich der Schwerpunkt der Investitionen von klassischen IT-Aufgaben mehr und mehr auf umsatz- und kundenorientierte Anwendungen verlagert. Big Data, personalisierte Marketingkampagnen und Onlinebestellsysteme sind hier die Themen.

Gleichzeitig nimmt die Komplexität der IT weiter zu – 81 Prozent der IT-Leiter erwarten, dass sich die Zahl der eingesetzten Applikationen steigern wird. Diese werden, davon gehen 58 Prozent aus, spezialisierter sein und dekonsolidierter eingesetzt werden. ATKearny sieht daher die Bekämpfung der Komplexität als ersten Punkt auf der Agenda für CIOs und formuliert schlankere Prozesse als eine wichtige Anforderung.

„Do more with less“ – dieses Kernprinzip des aus der Fertigungsindustrie bekannten Lean Management ist für viele IT-Verantwortliche auf den ersten Blick schwer auf ihr Gebiet zu übertragen. Umfassende Automation und kontinuierliche Prozessinnovation können aber auch im Bereich IT-Operations als Leitsätze gelten. Angesichts der anstehenden Herausforderungen kommen IT-Verantwortliche nicht umhin, sich mit den Möglichkeiten des Lean Management zu befassen und trotz des stark steigenden Arbeitsaufkommens für möglichst hohe Transparenz der Prozesse zu sorgen. Der umfassenden Workload Automation kommt dabei große Bedeutung zu. Mit einer geeigneten Lösung, z.B. Streamworks von Arvato Systems, ist es möglich, die IT-Operations wie die Produktion in einer Fabrik zu steuern.

Nachhaltige Workload-Automation

Grundlage aller Bemühungen der nachhaltigen Workload-Automation sollte der Plan-do-check-act-Zyklus (PDCA) basierend auf dem „Deming-Kreis“ nach W. Edwards Deming sein. Der US-Physiker hat entscheidend zum heutigen Stellenwert des Qualitätsmanagements beigetragen. Wesentliche Punkte des PDCA-Verfahrens sind eine initiale Prozessdokumentation, die Überwachung der Prozessdurchführung und die Ableitung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen aus den gewonnenen Prozesskennzahlen.

Lösungen für die Automatisierung von IT-Workloads ermöglichen die Übertragung dieser Philosophie auf den Bereich IT-Operations. Sie decken trotz Tausender Skript- und Programmaufrufe auf, wo Zeit und Ressourcen verschwendet werden, und bieten Optionen für die Einbindung der Anwender. Auf der Planungsstufe erfolgt zunächst die Abbildung sämtlicher Prozessschritte und zusätzlicher Prozesslogik.Der erste Schritt der Umsetzung ist die unternehmensweite, hochperformante und sichere automatische Durchführung der Prozesse. Gerade angesichts der erwarteten Dekonsolidierung der IT in den nächsten Jahren ist eine zentrale Konsole als „Single Point of Control“ für die effiziente Verfolgung der Abläufe von Bedeutung.

Ebenso wichtig ist die Synchronisierung der Prozesse des IT-Housekeeping – also etwa der Datensicherung sowie von Updates und Patches – mit den Geschäftsprozessen wie Periodenabschlüssen, Mahnläufen, Batchprozessen in der Abwicklung von Bestellungen und vielem mehr. Möglich ist dies z.B. mit der Software Streamworks über Abhängigkeitsbedingungen, die helfen, Kollisionen von Prozessen zu verhindern.

Reporting für die Analyse

Im Rahmen der Check-Ebene werden die Kennzahlen sämtlicher Prozesse protokolliert. Die Applikation zur Workload-Automatisierung sollte umfangreiche Reportingfunktionen beinhalten, um die Analyse und Interpretation der Kennzahlen zu ermöglichen. Diese Transparenz schafft die Grundlage für sichere Entscheidungen für das kontrollierte Change Management.

Der Einsatz einer modernen Lösung für die Workload-Automatisierung im Rechenzentrum sorgt durch die automatische Abwicklung selbst komplexer Prozesse und die revisionsgerechte Protokollierung für einen Gewinn an Qualität und Sicherheit im Bereich IT-Operations. Zudem sorgt sie angesichts der steigenden Anforderungen für die dringend nötige Entlastung der IT-Abteilung.

 

Automati­sierung im Rechenzentrum (RZ)

  • Unternehmensweite Kontrolle über alle IT-basierten Prozesse gewinnen
  • Geschäftsanforderungen mit ­Prozessketten und zusätzlicher Logik abbilden (Eventsteuerung, Exception Handling und mehr)
  • Silogrenzen in der IT überwinden – alle Server, Betriebssysteme und Applikationen im Blick
  • Prozessdokumentation, -standardi­sierung und -auto­matisierung sowie revisions­fähiges Logging implementieren
  • IT-Housekeeping über fortlaufende Prozessverbesserung und ­robuste Abläufe optimieren
  • Synchronisierung von IT- und Geschäftsprozessen
  • IT-Anwender aus den Fachbereichen kontrolliert einbeziehen
  • Kontinuierliche Prozessoptimierung umsetzen (Bedienung, Prozessdesign, Versionierung) und bewerten (eigene Reports generieren, Fehlerraten protokollieren)
  • Kontinuierlichen Datenfluss ­sicherstellen durch Hochver­fügbarkeit, Monitoring, Exception Handling und Alarmierung nach dem Autonomation-Prinzip
  • Kosten senken durch Automatisierung von Standardaufgaben und automatische Fehlerbehebung

 

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