Lidl implementiert Teradata Data Warehouse

Erweiterte Analyseplattform

Das Einzelhandelsunternehmen Lidl baut sein Enterprise Data Warehouse (EDW) mit neuer Technologie von Teradata – wie der Speicher-Management-Software Teradata Virtual Storage (TVS) und Database 13.1 – aus.

Einkaufswagen,

Die erweiterte Analyseplattform soll künftig riesige Datenmengen effizienter analysieren können. Zugleich erhalten die Businessanwender schneller Erkenntnisse, um auf die steigenden Kundenanforderungen in kurzer Zeit reagieren zu können. „Lidl verfolgt eine klare Strategie, um sein Data Warehouse künftig intensiver zu nutzen“, sagte Hermann Wimmer, President Europe, Middle East and Africa, bei Teradata. „Je mehr Businessanwender auf die Plattform zugreifen, um schneller fundierte Einblicke in die sich ständig verändernde Nachfrage zu gewinnen, desto stärker entwickelt sich das Data Warehouse zu einem erfolgsentscheidenden Faktor für das Unternehmen, das in einem hart umkämpften Marktsegment agiert.“

Der Discounter erweitert sein bestehendes EDW mit mehreren Active-Enterprise-Data-Warehouse-6680-Plattformen. Diese neue Generation der soll analytische Fähigkeiten der Enterprise-Klasse und Möglichkeiten bieten, mit denen die Speicherperformance an die Anforderungen des Unternehmens angepasst werden kann. Active EDW 6680 wird mit SSDs, Festplatten und der Software TVS ausgeliefert, die die Nutzung von Daten überwacht und diese automatisch auf das angemessene Speichermedium überträgt. Die Plattform bietet laut Hersteller einen bis zu vier Mal höheren Durchsatz für Reporting, Betriebsabläufe und komplexe analytische Anwendungen. Durch die Verbindung von großem Arbeitsspeicher und effizientem Caching stelle Active EDW 6680 zudem eine mit In-Memory vergleichbare Performance bereit, ohne dass hierfür eine eigene Appliance benötigt wird.

Darüber hinaus ersetzt Lidl auch sein Entwicklungs- und Qualitätssicherungssystem durch eine Data-Warehouse-Appliamce-2650-Plattform. Die vierte Generation dieser Plattform bietet − bezogen auf eine Einheit − eine drei Mal höhere Leistungsfähigkeit als ihr Vorläufer, heißt es. Das System stelle pro Einheit einen unkomprimierten Speicherplatz von bis zu 59 Terabyte zur Verfügung und lasse Anwender Systeme mit einem Datenvolumen von zwei bis hin zu 275 Terabyte konfigurieren. Pro Einheit könne die Data Warehouse Appliance mehr als 20 Gigabyte Daten pro Sekunde durchsuchen.

Mit Viewpoint können die Datenbankadministratoren von Lidl die Nutzung und die Performance aller Plattformen überwachen. Teradate Professional Services unterstützt das Unternehmen bei der Implementierung der neuen Lösungen, zu denen auch Backup and Restore (BAR) des Dienstleisters zählt.

www.lidl.de
www.teradata.com

Bildquelle: khv24/pixelio.de

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