AWS in Deutschland

Erweiterte Cloud-Services für deutsche Kunden

Das Geschäft in Deutschland läuft gut für Amazon Web Services (AWS). Seit 2006 ist der Cloud-Anbieter bereits auf dem deutschen Markt aktiv, wobei hierzulande inzwischen mehrere Zehntausend Firmen die AWS-Dienste nutzen.

  • AWS Berlin Summit im Mai 2017

    Auf dem AWS Berlin Summit im Mai 2017 gab Amazon den Ausbau seiner Services in Deutschland bekannt.

  • Glenn Gore, AWS

    Glenn Gore, Chief Architect bei Amazon Web Services, berichtete beim Summit vom weiteren Ausbau des Unternehmens in Deutschland.

  • AWS Berlin Summit im Mai 2017

    Zahlreiche Aussteller nahmen an der Berliner Veranstaltung teil.

Während zu Beginn hauptsächlich Start-ups wie Mytaxi oder Soundcloud auf die AWS-Cloud zurückgegriffen haben, zählen in den letzten Jahren vermehrt auch mittelständische und große Unternehmen zu den Kunden. So gehören zur Kundenbasis heute u.a. Air Berlin, Audi, Deutsche Bahn, Grohe, Kärcher, Siemens und Zalando.

Nicht zuletzt aufgrund der großen Nachfrage will man das Angebot in Deutschland erweitern, sodass noch in diesem Jahr mehrere neue Services hinzukommen werden. Dabei bietet die Migration in die Cloud den Unternehmen die Chance, Prozesse, Technologien und damit einhergehend die Unternehmenskultur grundlegend zu überdenken. Cloud-Anbieter wie AWS unterstützen ihre Kunden hierbei, indem sie ihre Infrastruktur und Lösungsportfolio ausbauen. So ließ Glenn Gore, Chief Architect bei Amazon Web Services, auf dem hauseigenen Summit am 18. Mai 2017 in Berlin verlauten, dass es bald eine dritte Verfügbarkeitszone (Availability Zone, AZ) für die AWS-Region Frankfurt geben wird. Diese wird Mitte des Jahres online sein. Die Verfügbarkeitszonen bestehen aus einem oder mehreren Rechenzentren, die räumlich voneinander getrennt sind und über eine redundante Energieversorgung, Netzwerke und Konnektivität verfügen. Die Zahl der weltweiten Verfügbarkeitszonen des Anbieters wächst damit auf 43 in insgesamt 16 Regionen.

Stellenausbau in Deutschland

Deutschen Unternehmen kommt dieser Ausbau der Infrastruktur gelegen: „Dass AWS in der Region Frankfurt eine weitere Verfügbarkeitszone launcht, sind gute Neuigkeiten für uns. Wir waren mit der hohen Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit sowie der geringen Latenz schon vorher zufrieden, und genau in diesen Bereichen ist AWS in Deutschland nun noch einmal besser aufgestellt als zuvor,“ sagt Jean-Paul Schmetz, Gründer und CEO der Cliqz GmbH. Glenn Gore bezeichnete diesen Ausbau als große Investition. Investieren wird man in Deutschland auch in die eigene Mitarbeiterstruktur: 200 neue Stellen werden in diesem Jahr noch geschaffen, um die Development Center in Berlin und Dresden sowie die Standorte München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Hamburg weiter zu verstärken.

Um das Wachstum in Deutschland weiter voranzutreiben, erweitert der Anbieter auch das hiesige Serviceportfolio. Kurz nach dem Start der dritten Verfügbarkeitszone in der Region Frankfurt können die Kunden auch die Datenbank Amazon Aurora MySQL und den skalierbaren Datenspeicher Elastic File System (EFS) in der AWS-EU-Region (Frankfurt) nutzen. Lightsail, ein Dienst, um einen virtuellen privaten Server mit AWS zu starten und zu verwalten, ist bereits seit dem 18. Mai in Europa verfügbar – in den Regionen AWS EU (Dublin), AWS EU (Frankfurt) und AWS EU (London).

Auf der Berliner Veranstaltung wies Gore die rund 3.600 Besucher zudem darauf hin, dass dem Anbieter die Datensicherheit wichtig sei. Nutzer hätten die Möglichkeit, ihre Datenbestände selbst zu kontrollieren und standardmäßig zu verschlüsseln. Gore betonte außerdem, dass die Daten die Region Frankfurt nicht verlassen würden. Ein Beleg dafür, welche Wichtigkeit die Themen Sicherheit und Compliance bei dem Anbieter haben, ist, dass AWS als erster Cloud-Anbieter vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) das C5-Testat erhalten hat.

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