Juwels Bullsequana XH2000 am Forschungszentrum Jülich

Europas leistungsstärkster Supercomputer?

Gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich erweitert Atos den bestehenden Juwels-Bullsequana-Supercomputer um ein hochskalierbares Booster-Modul.

Juwels Bullsequana XH2000

Hinter Juwels Bullsequana XH2000 soll sich der bald leistungsstärkste Supercomputer Europas verbergen.

Die Grundlage bildet die Bullsequana-XH2000-Plattform von Atos. Sobald das System 2020 einsatzbereit sei, komme es voraussichtlich auf eine Spitzenrechenleistung von mehr als 70 Petaflops/s, so der Dienstleister. Damit werde es der leistungsstärkste Supercomputer Europas und ein Vorzeigeprojekt für die europäische Exascale-Architektur sein. Die Plattform biete flexible Optionen für das Netzwerkdesign des Systems bei höchster Integrationsdichte, effektiver Warmwasserkühlung und niedrigen Betriebskosten.

Die Juwels-Partner Jülich, Atos, Partec sowie die Komponentenlieferanten Nvidia und Mellanox entwickeln das Booster-Modul gemeinsam, um eine höchstmögliche Anwendungsleistung für hochskalierbare Workloads zu ermöglichen. Das Modul soll aktuelle Grafikprozessoren von Nvidia, Infiniband-Switches von Mellanox mit 200 Gb/s HDR und Prozessoren von AMD nutzen.

„Die modulare Supercomputing-Architektur ermöglicht es, flexibel und ohne Kompromisse die besten verfügbaren Technologien zu integrieren“, erklärt Prof. Thomas Lippert, Direktor des Jülicher Supercomputing Centers (JSC). „Die Modularität ist unsere Antwort auf die zunehmend komplexeren und heterogeneren Anforderungen der Anwendungscodes an die Supercomputer. Sie erlaubt, Exascale kostengünstig zu realisieren, und wird es sogar ermöglichen, so exotische Zukunftstechnologien wie Quantencomputer zu integrieren.“

Bildquelle: Forschungszentrum Jülich / Ralf-Uwe Limbach

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