Coop modernisiert mit Zerto

Evaluation einer neuen Disaster-Recovery-Lösung

Coop suchte eine neue Disaster-Recovery-Lösung, die flexibel einsetzbar ist und das Disaster Recovery für die unternehmenseigenen Rechenzentren und die darin gehosteten virtuellen Maschinen bietet. Man entschied sich für die Plattform von Zerto.

Der Hauptsitz von Coop

Der Gesamtumsatz der Coop-Gruppe belief sich 2017 auf insgesamt 29,2 Milliarden Schweizer Franken.

Die Coop-Genossenschaft gehört zu den größten Einzel- und Großhandelsunternehmen der Schweiz. Sie ist als Genossenschaft mit rund 2,6 Millionen Mitgliedern organisiert und betreibt unter dem Eigennamen Coop Supermärkte, Warenhäuser, Restaurants, Heimwerkerbedarfsgeschäfte, Apotheken sowie über eine Tochtergesellschaft Tankstellen und Convenience-Shops.

Der Unternehmenserfolg hängt bei einer verzweigen Einzelhandelsorganisation wie der Coop fest davon ab, dass die Kommunikation zwischen Lieferanten, Distributionszentren, allen PoS-Orten und der zentralen IT über die Unternehmensanwendungen jederzeit reibungslos läuft. Zur Unterstützung seiner weit verteilten Organisation unterhält Coop zwei Rechenzentren, in Basel und Bern. Um diese bei schnellem Wachstum und gesteigerten Anforderungen an die Verfügbarkeit aller IT-Dienste besser absichern zu können, suchte das Unternehmen seit Längerem eine neue Disaster-Recovery-Lösung, die flexibler einsetzbar sein und Disaster Recovery (DR) für die Rechenzentren und die darin gehosteten virtuellen Maschinen bieten sollte.

Komplette Absicherung


Um ihre IT zu modernisieren, flexibler zu sein und Komplexität zu reduzieren, hatte Coop seine Infrastruktur bereits in der Vergangenheit zu einem hohen Grad unter vSphere virtualisiert. Zur Absicherung innerhalb einer DR-Strategie nutzte man VMware Site Recovery Manager (SRM), der sich jedoch als Engpass entpuppte. Michel Rodel, Leiter des Infrastrukturteams Unix Solutions der Coop, erläutert das Problem: „Mit SRM hatten wir einfach nicht genügende Flexibilität. Aufgrund der Distanz (100 km) zwischen den Rechenzentren mussten wir eine Aktiv-Passiv-Konfiguration wählen und schützten diese durch asynchrone Storage-Replikation mit einer Roundtrip-Zeit von 1,5 Millisekunden. Dazu kommt, dass mit der bisherigen Lösung nur die wichtigsten Systeme geschützt waren. Eine weitere Herausforderung mit SRM waren die Konsistenzgruppen, die uns auf Speicherebene Probleme bereiteten.“

Bereits seit 2016 arbeitete Coop mit dem Partner Bechtle Steffen zusammen, um die Zukunft seiner Disaster-Recovery-Strategie zu planen und eine neue DR-Lösung zu evaluieren. Die Kernziele des neuen Plans waren, die beiden Rechenzentren und alle darin gehosteten Workloads künftig komplett abzusichern und noch mehr Komplexität aus dem System zu nehmen.

Coop erstellte zusammen mit Bechtle Steffen das Anforderungsprofil und eine Projektausschreibung. Nach der Ausschreibung kamen letztlich zwei Lösungen in die engere Wahl: Zertos IT Resilience Platform und eine weitere CDP-Lösung. Mit beiden Produkten wurden Ende 2017 je ein Proof of Concept (PoC) erstellt und anhand eines detaillierten Anforderungskatalogs getestet. Der Zerto-PoC war einfach zu installieren, innerhalb eines Tages aufgesetzt und konfiguriert. Danach konnte mit der Synchronisierung der Daten begonnen und die ausführlichen Tests durchgeführt werden. Das Produkt ist laut Anwender intuitiv zu bedienen, glänzte mit Produktqualität, war einfach zu skalieren und erfüllte alle gestellten Anforderungen. Daher entschied sich Coop nach den Tests für Zerto.

Bildquelle: Coop

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