EU-Kommission

Exklusives Vectoring der Telekom durchgewunken

Der Plan für exklusives Vectoring der Telekom rund um den Hauptverteiler ist bei der EU erfolgreich durchgekommen.

Die EU-Kommission hat einem neuen Entwurf der Bundesnetzagentur zum exklusiven Vectoring für die Deutsche Telekom im Nahbereich zugestimmt, aber weitere Nachbesserungen verlangt.

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Das Ziel des Vorschlags war: Die Deutsche Telekom soll die Erlaubnis erhalten, ihr Netz in einem Umkreis von 550 m zu den lokalen Hauptverteilern (auch Nahbereich genannt) mit Vectoring-Technologie zu modernisieren. Der nachgebesserte Plan enthalte nun den erforderlichen Wettbewerbsschutz, so die Kommission. Den hatte sie gefordert, um für einen Ausgleich zwischen der Verbesserung der Netzleistung und einem "wirksamen Wettbewerb durch alternative Anbieter" zu sorgen.

Die Kommission hat die Bundesnetzagentur auch darauf hingewiesen, dass sie die Bedingungen verbessern muss, zu denen andere Anbieter auf dem modernisierten, mit Vectoring-Technologie ausgestatteten Netz der Deutschen Telekom den Zugang zum Internet bereitstellen können. So muss die deutsche Regulierungsbehörde der Kommission zusätzlich detaillierte Pläne vorlegen, die die technischen Parameter und die Preise für das Produkt, das diesen Zugang ermöglicht, ausweisen. Diese Pläne sollen zum Herbstbeginn vorliegen.

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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