Kurzkommentar

Festplattenspeicher – Noch lange nicht am Limit

Obwohl in Rechenzentren immer mehr Halbleiterspeicher – beispielsweise in Form von Solid-State-Lösungen – zum Einsatz kommen, wird ein Großteil der Online-Daten weiterhin auf Festplatten gespeichert werden.

Rainer Kaese, Toshiba

Rainer Kaese, Senior Manager Business Development Storage Products bei Toshiba Electronics Europe

Zwar können die rotierenden Magnetscheiben in puncto Zugriffsgeschwindigkeit nicht mit ihren Halbleiterkonkurrenten mithalten, in Sachen Kosten pro Kapazitätseinheit haben sie jedoch eindeutig die Nase vorn. Festplatten mit immer höheren Speicherkapazitäten sichern diesen Effizienzvorsprung. Schon heute können Rechenzentren auf Laufwerke mit Kapazitäten von bis zu 16 Terabyte (TB) zurückgreifen und Gesamtkapazitäten von mehr als 1 Petabyte (1.000 TB) in einem einzigen Storage Server realisieren.

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Mithilfe neuer technologischer Entwicklungen wie SMR („Shingled Magnetic Recording“) und MAMR („Microwave Assisted Magentic Recording“) sowie der Verwendung von immer mehr Speicherscheiben bei gleichbleibendem Formfaktor wird die Kapazität der einzelnen Laufwerke weiter gesteigert. Der Fokus der Entwicklungsteams liegt allerdings nicht ausschließlich auf der Erhöhung der Kapazität. Durch die Verwendung von Heliumgas als Füllung in hochkapazitiven Festplatten sinken die Stromaufnahme und Verlustleistung signifikant – ein direkter Beitrag zum Schutz natürlicher Ressourcen.

Bildquelle: Toshiba

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