IBM-News für Big-Data- und Cloud-Aufgaben

Flash im Fokus

Im Rahmen der Konferenz Edge 2013 hat IBM viele Erweiterungen quer über das gesamte Portfolio seiner Speicher- und Serversysteme vorgestellt, die Unternehmen dabei helfen können, ihre Infrastrukturen hin zu Software-Defined-Environments (SDE) zu entwickeln. Im Fokus steht der schnelle Flash-Speicher; in die Weiterentwicklung dieser Technologie will IBM eine Milliarde Dollar investieren.

  • Ein Ausblick in die Zukunft der Software Defined Networks

  • Die SDN-Roadmap der IBM

  • Verbessertes Zusammenspiel des Plattenspeicher-Flaggschiffs DS8870 mit Power-Servern verbessert die Performance bis um den Faktor 5

Viele Updates bei Speicherprodukten, Power und Pure Systems, System x und Networking eröffnen neue Möglichkeiten, im Sinne von SDE eine intelligentere IT-Infrastruktur für Unternehmen zu realisieren. Insbesondere erweitert IBM die Connectivity in Cloud-Umgebungen und verkürzt die Zeit für die Inbetriebnahme der Systeme in Rechenzentren deutlich „von Tagen auf wenige Minuten“. Viele Neuheiten gab es bei den Speicherprodukten (Flash, Disk, Tape), vor allem was den Einsatz von Flash-Speicher und das „Linear Tape File System“ (LTFS) betrifft.

Flash-Systeme nun „Bluewashed Storage“

Die im April angekündigte Flashsystem-Serie wurde nochmals verbessert und verursacht jetzt laut IBM weniger als ein Zehntel der Kosten pro Transaktion im Vergleich zu Hybrid-Festplatten-/Flash-Systemen, wobei sie nur 4 Prozent der Energie und 2 Prozent der Fläche in Anspruch nimmt. IBM spricht von „Bluewashed Storage“ bei den Produkten Flashsystem 710/810 und 720/820, die aus der Übernahme von Texas Memory Systems (TMS) im vergangenen Jahr stammen. Bluewashed nennt IBM solche Systeme, die nach einer Übernahm überarbeitet und dem Portfolio hinzugefügt worden sind. Die Speicher-Appliances bieten Volumen zwischen 5 und 24 Terabyte.

Außerdem wurde die Easy-Tier-Technologie verbessert, die Daten automatisch auf die effektivste Ebene der Hierarchie – Magnetband, Plattenspeicher, SSD und Cache/Memory – in einem Speichersystem legt. Neu ist das Caching der „heißesten“ (also am häufigsten zugegriffenen) Daten im EXP30-Ultra-SSD-I/O-Drawer auf Power Systems. Wenn diese Server in Verbindung mit dem DS8870-Speichersystem verwendet werden, machen die neuen Easy-Tier-Server-Funktionen die Speicher-Performance um bis zu fünfmal besser.

Linear Tape File System Enterprise Edition

Die neue Linear Tape File System Enterprise Edition basiert auf der LTFS Library Edition, ermöglicht aber Kunden, Bandspeicher als separate Tier-Ebene für besseres Management und besseren Zugriff zu nützen. Das System wird positioniert als „kostengünstige und einfach zu implementierende Daten-Lösung, die ideal für Web 2.0-Anwendungen ist“. Sie ist mit dem Dateisystem GPFS integriert und kann die Speicher- und Archivkosten um bis zu 90 Prozent senken.

Neben der neuen Flashspeicher-Familie wurden viele Detailverbesserungen am Storage-Portfolio angekündigt, zum Beispiel stellt IBM die Unterstützung für 4TB-Festplatten in den Storwize V7000- und XIV-Speicher-Systemen, die für 33 Prozent mehr Kapazität im gleichen Raumangebot sorgen. Neu ist auch eine XIV-Funktion, die ohne Leistungseinbußen große Datenmengen zwischen Systemen durch die Cloud versenden kann. Außerdem wurde das Zusammenspiel des Plattenspeicher-Flaggschiffs DS8870 mit Power-, Vmware- und Windows-Servern erweitert und der Preis für eingebaute SSD-Einheiten gesenkt.

Das Tivoli Storage Manager (TSM) Operations Center erhält ein intuitives Management-Dashboard, mit dessen Hilfe mehr Backups mit weniger Komplexität möglich sind. Der Zustand von Datensicherungs-Umgebungen kann auf einen Blick beurteilt werden, weil Tausende von Datenpunkten auf einem Bildschirm übersichtlich angezeigt werden. Basierend auf einer Kombination von Analytik, Workflow-Automatisierung und erweiterter Visualisierung, verbessert die neue Software auch eine Skalierbarkeit, da sie nun auch die Tausende von Backups an mehreren Standorten verwalten kann.

Es bietet auch die Fähigkeit, Systeme mit jedem Browser-fähigen Gerät zu steuern. Darüber hinaus kann die Lösung helfen, Backup-Probleme schneller zu finden und zu beheben. Dies wird möglich durch eine zentralisierte Sicht auf eventuelle Backup-Probleme über mehrere TSM-Server hinweg. Wesentliche Informationen zu Störungen werden hervorgehoben, was bei der Fehlerbehung hilft. Indem Warnungen im Kontext gezeigt werden, kann der Administrator besser erkennen, welche Auswirkungen auf Service-Levels bestehen und schneller geeignete Maßnahmen ergreifen.

Neue High-Performance-Computing-Lösungen für Mainstream-Server sollen helfen, die ständig steigenden Datenmengen schneller zu verarbeiten. Dazu kommen neue Funktionen für die Pure Systems gegen die Sicherheitsrisiken, die es beim Einsatz von Cloud-Lösungen geben kann, insbesondere für eine schnelle Recovery im Notfall. Außerdem gibt es eine neue Lösung auf Basis des Worklight-Servers für die Pure Systems (sowohl für Power- als auch x86-Prozessorknoten), die Mobil-Anwendungen selbst für Millionen von Benutzern in weniger als 30 Minuten einsatzbereit machen können, verspricht der Hersteller.

www.ibm.de

Die Presseinformation zur heutigen IBM-Ankündigung

Bildquelle: IBM

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