Tangro-Kundentag: Neuerungen rund um Inbound Suite

Fließende Dokumentenprozesse

Mitte November 2013 feierte das Beratungs- und Softwarehaus Tangro sein 15-jähriges Firmenjubiläum in der Print Media Academy in Heidelberg und präsentierte im Rahmen dieses Kundentags gleich mehrere IT-Produktneuheiten.

Print Media Academy, Bildquelle: Print Media Academy

Der diesjährige Tangro-Kundentag fand in der Print Media Academy der Heidelberger Druckmaschinen AG statt.

Wie können IT-Prozesse im Umgang mit Geschäftsbelegen effizienter gestaltet werden? Wie lassen sich unproduktive Arbeiten vermeiden? Welcher Weg führt weg vom Papierbeleg hin zum digitalen Prozess? Und das für alle gängigen Eingangsdokumente? Antwort auf diese Fragen gab der Anbieter auf seiner Veranstaltung in Heidelberg. Desweiteren zeigte er aktuelle Neuerungen rund um seine Inbound Suite und gab einen Ausblick auf künftige Entwicklungen des Unternehmens.

Zu den von Tangro-Gründer und Geschäftsführer Andreas Schumann in seinem Vortrag präsentierten Neuheiten zählten u.a. die neue auf HTML5 basierende Benutzeroberfläche der Softwarelösungen, eine erweiterte Archivfunktion sowie ein EDI-Konverter (Electronic Data Interchange). Mit dem Konverter sollen Firmen untereinander strukturierte, elektronische Dokumentendaten – wie etwa Rechnungen oder Aufträge – austauschen und automatisiert in nachgelagerte Geschäftsprozesse übernehmen können. Dabei werden laut Schumann sämtliche gängigen Datenformate wie XML, Edifact, CSV oder iDoc verarbeitet.

Komplett automatisiert

Darüber hinaus agiert der Konverter laut Hersteller vollkommen automatisiert im Hintergrund. Er überprüft etwa bei der Verarbeitung von Rechnungen die Datenstruktur und verifiziert – falls vorhanden – die digitale Signatur. Bei nicht korrekten Daten erfolgt automatisch eine Benachrichtigung an den Lieferanten. Sind die Daten korrekt, werden die Inhalte interpretiert und mit Zusatzinformationen wie Bezugsquelle oder Buchungskreis angereichert. Fehlerfreie Belege können sofort durchgebucht werden, alternativ lässt sich der Datensatz auch an einen beliebigen Workflow versenden.

Aus der Praxis für die Praxis

Neben den Produktneuheiten standen mehrere Berichte aus der Praxis auf dem Programm. So beschrieben IT-Spezialisten des Spülenherstellers Blanco, des Universitätsklinikums Heidelberg oder des Maschinenbauers Arburg die Herangehensweise und Umsetzung ihrer Dokumenten-Management-Projekte. Und in einem weiteren Vortrag berichtete Joachim Ringstmeyer, IT-Direktor bei dem Getränkespezialisten Refresco, über die Nutzung zweier Softwaretools für die elektronische Rechnungseingangsverarbeitung und Auftragserfassung. Damit konnte zum einen der Rechnungsdurchlauf im Unternehmen deutlich beschleunigt werden, zum anderen werden die Rechnungen nach erfolgreicher Buchung automatisch im elektronischen Archiv abgelegt. Joachim Ringstmeyer nannte konkrete Zahlen: Bei jährlich rund 102.000 Rechnungen wandern ca. 49 Prozent davon mittlerweile automatisiert durch den unternehmenseigenen Workflow bis hin zur Buchung.

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