4,7 Prozent mehr Geld

Geschäftsjahr 2015: Umsatzplus für PSI

Der PSI-Konzern hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2015 seinen Umsatz um 4,7 Prozent auf 183,7 Mio. Euro gesteigert (2014: 175,4 Mio. Euro). Der Auftragseingang wurde trotz schwierigen Marktumfelds um 6 Prozent auf 195 Mio. Euro (2014: 184 Mio. Euro) erhöht, der Auftragsbestand am Jahresende verbesserte sich auf 129 Mio. Euro (2014: 120 Mio. Euro).

Geldstapel

PSI strebt für 2016 eine erneute Steigerung des Auftragseingangs und des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich an.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 44,2 Prozent auf 11,1 Mio. Euro (2014: 7,7 Mio. Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich um 82,9 Prozent auf 7,5 Mio. Euro (2014: 4,1 Mio. Euro), heißt es, das Ergebnis je Aktie stieg entsprechend auf 0,48 Euro (2014: 0,26 Euro).

Das Geschäftsfeld Energiemanagement war 2015 wie im Vorjahr durch die stabile Entwicklung im Bereich Gas und Öl und die weitere Verbesserung im Bereich elektrische Energie geprägt. Der Umsatz des Segments erhöhte sich laut Anbieter um 4,8 Prozent auf 67,2 Mio. Euro (2014: 64,2 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf 5,3 Mio. Euro (2014: 4,8 Mio. Euro). Der Bereich Energiehandel erzielte nach Abschluss der Reimplementierung der gaswirtschaftlichen Software auf der Konzernplattform wieder ein ausgeglichenes Ergebnis.

Im Produktionsmanagement erhöhte sich der Umsatz im Jahr 2015 um 8,5 Prozent auf 86,4 Mio. Euro (2014: 79,6 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis des Segments stieg von 2,2 Mio. Euro im Vorjahr deutlich auf 6,2 Mio. Euro, heißt es. Die höchsten Margen erzielten trotz der weltweiten Stahlkrise der Bereich Metallindustrie sowie der Logistikbereich, dem nach zwei Verlustjahren ein erfolgreicher Turnaround gelang.

PSI strebt für 2016 erneute Steigerung an


Das Infrastruktur-Management erzielte 2015 mit 30,1 Mio. Euro einen 5 Prozent geringeren Umsatz (2014: 31,6 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis verringerte sich auf 0,8 Mio. Euro (2014: 1,8 Mio. Euro). Der Bereich öffentlicher Transport konnte wie im Vorjahr ein gutes Ergebnis erzielen, während das Geschäft in Südostasien durch Restarbeiten großer Markteintrittsprojekte belastet wurde und erst zum Jahresende eine Belebung des Auftragseingangs verzeichnete.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, der im Vorjahr durch den Abschluss großer Projekte geprägt war, war laut Konzern mit 14 Mio. Euro erneut solide (2014: 24,1 Mio. Euro). Die Liquidität am Jahresende stieg auf 38,8 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 29,3 Mio. Euro). Der Vorstand werde in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,21 Euro vorschlagen.

Da es derzeit sowohl bei der Entwicklung der Rohstoffpreise als auch der Währungen hohe Unsicherheiten gibt, hält das Management für das Jahr 2016 einen Prognosekorridor für angemessen. Daher strebt PSI für 2016 eine erneute Steigerung des Auftragseingangs und des Konzernumsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein Betriebsergebnis zwischen 11 und 13 Mio. Euro an.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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