Studie zur Social Media in der B2B-Kommunikation

Hälfte der Unternehmen nutzen kein Social-Media-Monitoring

Diese und weitere Erkenntnisse zu Social Media in der B2B-Kommunikation offenbart eine aktuellen Studie >>>

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Sieger Bewegtbild

Mit Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter (via Periscope) hat sich Bewegtbild in der B2B-Kommunikation etabliert und Youtube seine Monopolstellung streitig gemacht. Zwar nutzen viele Unternehmen die Plattform auch weiterhin als Sammelstelle für ihren Content, verbreiten diesen aber zugleich über andere Kanäle.

  • Social Media ist angekommen

Social Media ist im Jahr 2016 integraler Bestandteil der B2B-Kommunikation. 91 Prozent aller befragten B2B-Unternehmen nutzen mittlerweile mindestens einen Kanal. Organisatorisch und strategisch ist Social Media in den Unternehmen angekommen. Dies zeigt sich auch daran, dass Social Media immer mehr aus den Marketing- und Kommunikationseinheiten betrieben wird und die Zahl der spezialisierten Social Media Manager rückläufig ist, so die Studie.

  • Strategie vorhanden

86 Prozent der Unternehmen verfügen über eine Social-Media-Strategie oder sind dabei diese zu entwickeln, bei 89 Prozent davon ist sie in die Kommunikationsstrategie integriert. (2011 hatten noch weniger als die Hälfte der Unternehmen eine Strategie.)

  • Differenzierung

Eine strategische und ausdifferenzierte Bespielung der verschiedenen Kanäle sei 2016 zu erkennen, so die Studie. So werden Linkedin und Youtube primär zur Neukundengewinnung genutzt, Facebook für Bestandskunden, Xing für das Recruiting und Twitter für Journalisten.

  • Baustelle Monitoring

Essentiell ist das Definieren von KPI’s und das Monitoring der Aktivitäten. Hier zeigt sich, dass nicht einmal die Hälfte der Unternehmen Social Media ihre Aktivitäten systematisch überprüfen. Insgesamt sind dies 42 Prozent, bei den deutschen Unternehmen 48 Prozent.

Falls vorhande, wird jedoch deutlich, dass Unternehmen die Kriterien zunehmend weiter ausdifferenzieren. So verwenden Unternehmen neben den klassischen KPI’s – Reichweite, Follower, Retweets und Kommentare – eine ganze Reihe weiterer Anhaltspunkte. Dazu zählen: Verweildauer, Tonalität und Wiederkehr-Quote. Interne Messgrößen wie Antwortgeschwindigkeit und Anzahl der beantworteten Anfragen spielen ebenfalls eine wachsende Rolle.

  • Internes Potential für Social Media

Bei über der Hälfte der Unternehmen dürfen nur ausgewählte Mitarbeiter als Unternehmensvertreter posten, bloggen und twittern. Immerhin 18 Prozent der Unternehmen fördern das Social-Media-Engagement ihrer Mitarbeiter und nutzen diese als Botschafter, während gut 7 Prozent der Unternehmen ein Engagement ganz unterbinden. Hier wird noch viel Potenzial verschenkt, Mitarbeiter zu Botschaftern der eigenen Unternehmensmarke zu machen, so die Macher der Studie. Auch in der internen Kommunikation schlummere noch Potential: In fast 60 Prozent der Unternehmen spielt Social Media als Kommunikations- und Kollaborationsinstrument für die eigenen Mitarbeiter nur eine untergeordnete oder gar keine Rolle.

Die detaillierten Ergebnisse und weitere Infos zur Studie, die auf über 550 ausgefüllten Fragebögen basiert, unter folgendem Link: http://www.ak-socialmedia-b2b.de/studie-2016/

Bildquelle: Thinkstock / iStock

 

 

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