Prozessautomatisierung

Hebelwirkung für die Digitalisierung

Remote Working kann seinem Namen nur dann gerecht werden, wenn gleichzeitig geschäftskritische Prozesse digitalisiert und automatisiert werden. Prozessautomatisierung ist und bleibt einer der wichtigsten Schlüsselfaktoren für die Arbeit im „New Normal“ und die Digitalisierung insgesamt.

Wippe auf Spielplatz

Ein Blick auf die Möglichkeiten der Prozessautomatisierung macht deutlich, wie groß die Hebelwirkung für die digitale Weiterentwicklung ist.

Die Corona-Krise sorgt dafür, dass Entwicklungen, die schon vorher nicht nur latent, sondern allgegenwärtig waren, drastisch beschleunigt werden. Man könnte sagen: Die Krise raubt Unternehmen Zeit. Die Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie, die in der Regel eher mittel- bis langfristig ausgelegt werden, muss nun erheblich schneller angepackt werden. Doch der Handlungsdruck war auch schon vor der Krise vorhanden. Zum einen, um sich in einem immer stärker von digitaler Disruption geprägten Umfeld zu behaupten. Aber auch, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und an das eigene Unternehmen zu binden. Diese sehen ihre Arbeitgeber nämlich zunehmend in der Pflicht, neue Technologien für positive Veränderungen am Arbeitsplatz einzusetzen. Laut der „Future of Work“-Studie von Ricoh forderten bereits im letzten Jahr rund drei Viertel der befragten Arbeitnehmer, dass ihre Arbeitgeber sie im Zuge des technologischen Fortschritts und fortschreitender Automatisierung dabei unterstützen sollen, ihre Work-Life-Balance zu verbessern. Die Corona-Krise war für viele Unternehmen also schlichtweg ein Weckruf. Sie verdeutlicht, wie wichtig es ist, jetzt längst überfällige Maßnahmen anzupacken. Man könnte auch sagen: Aus „Future of Work“ ist mehr denn je eine neue Gegenwart geworden. Um dieser Gegenwart nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch Einzug in die Organisation und Arbeitsweise des eigenen Unternehmens zu gewähren, braucht es nach wie vor eine passende Digitalstrategie.

Den manuellen Prozessaufwand reduzieren

Strategisch spielt insbesondere das Thema der Prozessautomatisierung eine Schlüsselrolle. Dies betrifft nicht nur das Dokumentenmanagement im Allgemeinen, sondern auch und vor allem die Digitalisierung geschäftskritischer Abläufe. Zum Beispiel die Rechnungsverarbeitung, die vielerorts noch immer mit einem teils erheblichen manuellen Aufwand erfolgt. Dabei ist gerade dieser Prozess geradezu ein Paradebeispiel für einen Ablauf, der sich relativ mühelos digitalisieren und automatisieren lässt, und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen ermöglicht die Implementierung einer digitalen Prozesslösung die Digitalisierung und Automatisierung der eigenen Rechnungsverarbeitung, was nicht nur eine erhebliche Reduzierung des manuellen Prozessaufwands und, damit einhergehend, eine deutliche Beschleunigung der Verarbeitung realisiert, sondern auch gewährleistet, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter remote auf Freigabeprozesse zugreifen können. Zusätzlich sehen sich viele Unternehmen mit der Anforderung konfrontiert, den Daten- und Dokumentenaustausch beispielsweise mit Behörden künftig komplett digital durchzuführen. Aufgrund der vielen verschiedenen Formate, die hierfür verwendet werden, ist es an dieser Stelle sinnvoll, auf Dienstleister zurückzugreifen, welche diesen Daten- und Dokumentenaustausch auf Grundlage entsprechender digitaler Services ermöglichen und realisieren können.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 09/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Ein Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten und Anwendungsbereiche von Technologielösungen und digitalen Services für die Prozessautomatisierung macht deutlich, wie groß die Hebelwirkung für die Digitalisierung der gesamten Organisation tatsächlich ist. Mit anderen Worten: Nach wie vor stellt auch und gerade der Bereich der Automatisierung von Geschäftsprozessen einen der effektivsten und wichtigsten Enabler für die gesamte Digitalisierung dar. Diese Hebelwirkung zu nutzen ist nun in Zeiten fortschreitender Flexibilisierung der Arbeitsweisen und der Entwicklung und Einführung hybrider Arbeitsmodelle mehr denn je ein kritischer Faktor für die eigene Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg – während und noch mehr nach der Krise.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

©2020Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok