Abschied von alten Netzen

Homogenes Wide Area Network

Im Interview berichtet Dr. Walter Grüner, CIO bei der auf die Herstellung von ­Flurförderzeugen spezialisierten Kion Group, über die Einführung eines homogenen Wide Area Network (WAN) und die damit verbundenen Vorteile für die Endanwender.

Dr. Walter Grüner, Kion Group

Dr. Walter Grüner, Kion Group

IT-DIRECTOR: Herr Grüner, warum haben Sie sich für die Einführung eines neuen Weitverkehrsnetzes entschieden?
W. Grüner:
Als ich 2013 als IT-Verantwortlicher zur Kion Group stieß, gab es keine einheitliche WAN-Infrastruktur. Der Einsatz von vielen WAN-Lieferanten, die alles andere als konsolidiert agierten, hatte zu einer Netzwerkarchitektur geführt, die für ein global agierendes Unternehmen nicht hilfreich ist. Ferner waren die Kosten deutlich höher als das Marktniveau und die eingesetzten Technologien veraltet.

IT-DIRECTOR: Wie haben Sie diese Probleme gelöst?
W. Grüner:
Wir wollten nicht an den bestehenden Lösungen herumdoktern, sondern eine zukunftsweisende Investition tätigen. Im Rahmen einer Ausschreibung haben wir uns dann für einen WAN-Provider entschieden, der das erforderliche globale Backbone, die entsprechenden Services im Management der „letzten Meile“ und weitere fortschrittliche Technologien in einem Service integriert anbietet, um unsere Standorte weltweit zu vernetzen. So fiel die Entscheidung letztlich für eine von Tata Communications vorgestellte Lösung.

IT-DIRECTOR: Wie genau sieht die Lösung momentan aus?
W. Grüner:
Das neue WAN ermöglicht unseren Endnutzern einen schnelleren Zugriff auf das Internet sowie auf alle internen Anwendungen. Das ist ein wesentlicher Beitrag der IT zur erfolgreichen Umsetzung der Kion-Strategie 2020, die auch künftig profitables Wachstum sichern soll. Wir erweitern die Netzwerkkapazität deutlich und sparen gleichzeitig Kosten. Cloud-basierte Sicherheitslösungen, fortschrittliche Netzwerkbeschleunigungstechnologien sowie das einheitliche Monitoring ermöglichen uns eine verbesserte Kontrolle über unser Netzwerk. Ferner sind wir dadurch in der Lage, vorausschauend zu planen, und müssen nicht mehr nur reaktiv ein Netzwerk betreiben.

Im Moment sind wir dabei, nach und nach alle unsere Standorte auf die neue Lösung zu migrieren. In Zukunft wird sicher der direkte Datenaustausch mit unseren Fahrzeugen – z.B. für Service und Support – eine noch größere Rolle spielen – Stichwort „Internet der Dinge“. Die Entwicklung schreitet rasant voran, wobei es sich nur schwer genau vorhersagen lässt, wie sich dies entwickelt. Hier kommt uns die Flexibilität der WAN-Infrastruktur zugute.


Die Kion Group ...
... ist mit den sechs Marken Linde, Still, Fenwick, OM Still, Baoli und Voltas einer der Marktführer für Flurförderzeuge in West- und Osteuropa. Die Marken Linde und Still bedienen das Premiumsegment weltweit. Die Gruppe ist in mehr als 100 Ländern präsent, wobei man weltweit mehr als 22.000 Mitarbeiter beschäftigt und über ein dicht geknüpftes Vertriebsnetz verfügt.

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