In Barcelona

HP eröffnet neues 3D-Zentrum

Vergangene Woche hat HP Inc. ein „3D Printing and Digital Manufacturing Center of Excellence“ in Barcelona eröffnet. Dabei soll es sich um die weltweit größte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für Technologien handeln, die die vierte industrielle Revolution vorantreiben sollen.

Gaudi-Kathedrale in Barcelona

Auf dem HP Campus in Barcelona wird die Entwicklung des industriellen 3D-Druckportfolios vorangetrieben.

Auf über 150.000 Quadratmetern – was in etwa der Größe von drei Fußballfeldern entspricht – arbeiten hunderte internationaler Experten aus der Additiven Fertigung zusammen, um die Art und Weise, wie Unternehmen entwerfen und produzieren, zu verändern. Dabei widmet sich die mehr als drei Hektar große Anlage auf dem HP Campus in Barcelona der Entwicklung des industriellen 3D-Druckportfolios. Darüber hinaus bietet sie eine groß angelegte Fabrikumgebung, in der Kunden und Partner an digitalen Fertigungstechnologien arbeiten können.

Das neue Center vereint Experten mit den Schwerpunkten Systemtechnik, Datenintelligenz, Software, Materialwissenschaft, Design und Anwendungen. Die Einrichtung wurde speziell für die aktive Zusammenarbeit zwischen den Maschinenbau-, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie Kunden und Partnern ausgelegt. Es integriert laut Anbieter eine flexible und interaktive Ausstattung, gemeinsame Entwicklungsumgebungen sowie die neuesten 3D-Produktionssysteme für Kunststoffe und Metalle, um Kunden eine schnellere und flexiblere Produktentwicklung und End-to-End-Lösungen zu bieten. Unternehmen wie BASF, GKN Metallurgie, Siemens und Volkswagen aus den Bereichen Automobil, Industrie, Gesundheitswesen und Konsumgüter werden vor Ort gemeinsam mit HP an Innovationen für den 3D-Druck und die digitale Fertigung arbeiten, heißt es in einer Pressemeldung.

Die neue Einrichtung soll nicht zuletzt das Engagement von HP für die Umwelt widerspiegeln: Neben einem Photovoltaikdach mit 110kW Leistung wird das Regenwasser für Bewässerungs- und Sanitärzwecke wiederverwendet. Darüber hinaus werden die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie die Nutzung des Tageslichts optimiert und hauptsächlich umweltfreundliche Baumaterialien verwendet – mit dem Ziel einer LEED-Zertifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design). Der Hersteller plant, langfristig zu 100 Prozent erneuerbare Energien in seinen globalen Aktivitäten zu nutzen. Bis zum Jahr 2025 sollen davon bereits 65 Prozent erreicht werden.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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