Neues Lösungsportfolio

Igel startet in den Thin Client-Herbst

Die Igel Universal Desktop-Serie (UD) bekommt ein neues Firmware-Konzept. Neben einem 24“-All-in-One-Thin Client und dem Software-Upgrade auf Igel Linux 5 führt der Anbieter zudem die neue Zero Client-Linie (IZ) ein – für einen optimierten Zugriff auf Citrix XenDesktop, VMware Horizon View und Microsoft VDI.

Igel Technology, deutscher Thin Client-Hersteller, startet mit einem neuen Lösungsportfolio in das vierte Quartal. Zum 1. Oktober 2013 vertreibt der Anbieter die Universal Desktop-Serie (UD) mit einem neuen Firmware-Konzept. Die Software-Basis für alle Linux-Thin Clients und die Migrationssoftware Universal Desktop Converter (UDC) bildet künftig das neue Igel Linux 5. Darauf aufbauend führt das Unternehmen zudem die Zero Client-Serie „Igel Zero“ (IZ) ein, die wahlweise für den Zugriff auf Citrix XenDesktop, VMware Horizon View oder Microsoft VDI optimiert ist.

Zudem eine Neuigkeit: der Upgrade-Pfad zur UD-Serie. Ebenfalls neu im Hardware-Angebot: das Einstiegsgerät IZ1 und der All-in-One-Thin Client IGEL UD10 mit 24-Zoll-Display.

Statt der bisherigen drei Firmware-Pakete (Entry, Standard, Advanced) bietet Igel künftig nur noch eine einheitliche Firmware je Betriebssystem (Windows Embedded Standard 7 und Linux 5) an.

Neue Multiprotokoll-Firmware

Die neue Firmware bietet ein Spektrum an Security-Features, Gerätetreibern, Softwaretools und Protokollen für den Zugriff auf unterschiedlichste VDI- und Cloud Computing-Umgebungen. Ebenfalls enthalten ist die Terminal-Emulationssammlung Ericom PowerTerm, die sich kostenlos aktivieren lässt –  entweder schon bei der Bestellung oder nachträglich über die Igel-Website.

Feature-Packs für spezifische Arbeitsplatz-Szenarien

Für Arbeitsplätze mit besonderen Anforderungen lassen sich innerhalb der  Linux-Firmware künftig drei zusätzliche Features lizenzieren: ein Codec-Pack zur lokalen Multimedia-Dekodierung sowie die beiden Software-Erweiterungen Shared Workplace zur benutzerabhängigen Thin Client-Konfiguration und Universal Multidisplay zur Kaskadierung von bis zu vier UD Thin Clients mit bis zu acht Displays. In der neuen Firmware mit Microsoft Windows Embedded Standard 7 sind die Mulitmedia-Codes standardmäßig aktiviert, die Shared Workplace Lizenz wird zusätzlich angeboten.

Universal Desktop Converter 2

Die Software-Basis für alle Linux-basierenden Thin Clients bildet künftig das neue Linux 5. Das gilt ebenso für die Version 2 der  Migrationssoftware  Universal Desktop Converter (UDC 2). Sie bietet unter anderem eine breitere Grafikkarten- und WiFi-Unterstützung sowie ein erweitertes und aktualisiertes Spektrum an migrationsfähigen PCs und Thin Clients.

Mit dem Upgrade auf Linux 5 nimmt der Hersteller erstmals auch eine Zero Client-Reihe in sein Portfolio auf. Diese Linux-basierten Zero-Modelle (IZ1, IZ2 und IZ3) gestatten in den Versionen HDX, Horizon und RFX Zugriff auf Citrix XenDesktop, VMware Horizon View oder Microsoft VDI.

Von marktüblichen Zero Clients unterscheiden sich die Igel-Serien IZ2 und IZ3 durch einen Upgrade-Pfad: beide Serien lassen sich bei Bedarf in Universal Desktop-Modelle UD2 und UD3 umwandeln, um so trotz geringer Anfangsinvestitionen die Gefahr eines technologischen Lock-Ins zu vermeiden.

Neue Hardware-Typen: UD10 und IZ1

Für die UD-Serie offeriert Igel insgesamt fünf Hardwareplattformen, darunter auch das kürzlich vorgestellte All-in-One-Gerät UD10 mit 24-Zoll-LCD-Display. Die neue Einstiegs-Hardware bildet der Zero Client Igel IZ1. Der Single-Purpose-Client basiert auf der Hardware des bisherigen UD2-LX MultiMedia. Dank ARM-Architektur und System-on-Chip-Technology ermöglicht der IZ1 einen performanten Zugriff auf je eine der beiden VDI-Lösungen Citrix XenDesktop (IZ1 HDX) oder Microsoft VDI (IZ1 RFX).

Verfügbarkeit

Alle oben angekündigten neuen Soft- und Hardware-Lösungen sind – soweit nicht anders angegeben – ab dem 1. Oktober 2013 verfügbar. Die neue Igel 2-Serie (UD2 und IZ2) mit 1GHz CPU (IZ2 HDX, IZ2 RFX und IZ2 Horizon und der neue UD2 LX) ist ab Mitte Oktober 2013 erhältlich. Die gegenwärtig verkauften Geräte und Serien werden je nach Lagersituation voraussichtlich noch bis Ende November weiter erhältlich sein.

www.igle.com/de

Bildquelle: B. Jechow  / pixelio.de

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