Tipps zu Big Data

In fünf Schritten die Big-Data-Hürde bewältigen

Fünf wichtige Schritte die Unternehmen beim Thema Big Data bedenken sollten sind laut TWT Interactive: Daten erfassen, Kundendaten verwalten, Data-Warehousing optimieren, analytische Modelle einsetzen und relevante Informationen visualisieren.

SCHRITT 1: Daten erfassen

IT-gestützte Geschäftsprozesse orientierten sich bisher meist an strukturierten Daten aus prozessbasierten Anwendungen wie CRM und ERP. Nun müssen Unternehmen darüber hinaus externe Datenquellen einfließen lassen und die Datenerfassung entsprechend diesen Quellen und Datentypen neu organisieren.

SCHRITT 2: Kundendaten verwalten

Profile von Kunden müssen zukünftig effizienter verwaltet werden. Ein nachhaltiger Umgang mit Kundendaten vermindert Redundanzen in Datenbanken und steigert die Genauigkeit der Profile. Bisher sind Eigenschaften wie Alter, Geschlecht und Name die wichtigsten Kriterien für Kundenprofile. Im Zuge der Big Data-Entwicklung werden auch verhaltensspezifische Daten z. B. aus sozialen Netzwerken und Smartphone-Nutzung wichtig und ergänzen die klassischen Daten.

SCHRITT 3: Data-Warehousing optimieren

Im Anschluss muss das Data-Warehousing optimiert werden. Um Analysemodelle für Big Data zu erstellen müssen Organisationen langfristig in Technologien investieren, die Massively Parallel Processing (MPP) unterstützen. Unternehmen sollten sich nur in den seltensten Fällen für Technologien entscheiden, die vorhandene Strukturen komplett überflüssig machen. Eine optimale Plattform integriert die vorhandenen Strukturen und optimiert sie für die Anforderungen des Unternehmens an das Data-Warehousing.

SCHRITT 4: Analytische Modelle einsetzen

Analytische Modelle und Prognosen werden zu einer besseren Unterstützung der Geschäftsprozesse eingesetzt. Um mit Big Data professionell umzugehen, brauchen Organisationen neue Ansätze und Modelle, die eine ganzheitliche Indexierung von Daten und eine Analyse ihrer Verbindungen untereinander erlauben. Hier müssen die richtigen Fragen an Big Data gestellt werden, um optimale Ergebnisse zu erhalten.

SCHRITT 5: Relevante Informationen visualisieren

Informationen müssen Anwendern mittels Visualisierungsfunktionen besser zugänglich gemacht werden. Entscheidungsträger stimmen zu, dass Nutzer beim Zugriff auf Daten oftmals die für sie relevanten Informationen nicht erkennen können. Unternehmen können beispielsweise mit der Google Search Appliance im Unternehmen intelligente Filter einsetzen, um Anwendern die für sie wichtigen Daten leichter zugänglich zu machen.

Quelle: TWT Interactive GmbH  

Bildquelle: Thinkstock / iStock

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