Security Innovation Alliance

Intel Security baut auf Sicherheitsstandards

Erkennung sowie Abwehr von Sicherheitsrisiken und Gefahrenprävention – so lauten die aktuellen Ziele von Intel Security, wie Vice President Hans-Peter Bauer erklärt. Dafür hat man kürzlich die Industrieinitiative "Security Innovation Alliance“ ins Leben gerufen.

Hans-Peter Bauer, Intel Security

Hans-Peter Bauer, Vice President bei Intel Security

IT-DIRECTOR: Herr Bauer, vor kurzem haben Sie eine neue Unternehmensstrategie aufgesetzt. Auf welche Entwicklungen reagieren Sie mit dieser Strategie?
H. Bauer:
Die Bedrohungen, denen unsere Kunden im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung ausgesetzt sind, liegen auf der Hand. Je mehr Informationen im Internet gespeichert und verarbeitet werden, desto größer die Gefahr von Cyber-Angriffen, die zudem immer fortschrittlicher und konkret auf einzelne Firmen „maßgeschneidert“ werden. Um solchen Gefahren zu begegnen, kommt es vor allem auf die Geschwindigkeit an. Es ist unabdingbar, den „Threat Defense Lifecycle“, also die Dauer von der Entdeckung bis zur Auflösung der Gefahr möglichst gering zu halten. Dabei ist vor allem von Bedeutung, die Schritte Erkennung, Abwehr und selbstverständlich auch Prävention der Gefahr, effizient zu verbinden.

IT-DIRECTOR: Warum kommt der industrieweite Standard gerade jetzt?
H. Bauer:
Schon seit fünf Jahren arbeiten wir mit großem Engagement an diesem Projekt. Die Realisierung eines Standards, der industrieübergreifende Bedeutung hat, steht also schon seit einer Weile in unserem Fokus. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Anzahl an möglichen Bedrohungen und die Komplexität der Cyber-Attacken immer weiter zunimmt. Auf diese Herausforderungen reagieren wir mit der McAfee Endpoint Security 10.x und der Active Response, zwei Lösungskonzepten, die wir weiterentwickeln werden, um uns auf die Gefahren der Cyber-Kriminalität vorzubereiten.

IT-DIRECTOR: Welche Vorteile bietet die neue Ausrichtung für Ihre Kunden?
H. Bauer:
Die Sicherheitskonzepte sorgen für Geschwindigkeit und Effizienz. Durch die Vernetzung einzelner Lösungen können sich unsere Kunden ihre eigene „Threat Intelligence“ aufbauen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass man dadurch den aktuellen Compliance-Anforderungen Rechnung trägt. Besonders die Finanzindustrie kann davon profitieren, da hier sowohl die Anforderungen an die Compliance als auch die Gefahr von etwaigen Verlusten durch Cyber-Angriffe besonders groß ist.

IT-DIRECTOR: Welche Firmen unterstützen die Standards bereits?
H. Bauer:
Die „Security Innovation Alliance“ besteht u.a. aus den Anbietern Avecto, Boldon James, Cloud Hash Security (Inforeliance), Forescout, Titus und TrapX – just sind noch weitere Teilnehmer wie Mobile Iron und Checkpoint hinzugekommen. Der DXL-Standard bildet allerdings schon jetzt die Basis für alle Technologien dieser Mitglieder. Nicht mehr nur die Policy-Orchestrierung, sondern auch der zunehmende Austausch von Informationen innerhalb der ineinandergreifenden Technologien steht im Fokus. Dies also ist unsere Antwort auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich Sicherheit.

IT-DIRECTOR: Welche weiteren Schritte können wir von Intel Security in nächster Zeit erwarten?
H. Bauer:
Das Thema Geschwindigkeit und der „Threat Defense Lifecycle“ werden auch weiterhin in unserem Blickfeld bleiben. Auch die Kooperation mit den Teilnehmern der Security Innovation Alliance soll weiter vorangetrieben werden, um gemeinsam den Standards zu definieren und die Sicherheit des Kunden zu verbessern. Da das Thema Sicherheit ohnehin an Wichtigkeit gewinnt, hoffen wir darauf, mit unserem komplexen Lösungsansatz und der Endpoint Security 10.x unsere Position am Markt zu festigen und unseren Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern auf 1,5 Jahre auszubauen.

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