Partner-Alliance für IT-Sicherheit

Intel Security: Kampf gegen Cyber-Kriminelle

Intel Security wappnet sich gemeinsam mit Partnern im Rahmen der „Security Innovation Alliance“ für die Zukunft und den gemeinsamen Kampf gegen Cyber-Kriminelle, berichtet Vice President Hans-Peter Bauer im Interview.

  • Security Innovation Alliance

    Verschiedene Partner kämpfen im Rahmen der „Security Innovation Alliance“ gegen Cyber-Kriminelle.

  • Hans-Peter Bauer, Intel Security

    Hans-Peter Bauer, Vice President bei Intel Security

IT-DIRECTOR: Herr Bauer, oft sieht man nur den Komfort in der vernetzten Welt – wie tiefgreifend sind aber die Sicherheitsgefahren die sich daraus entwickeln?
H. Bauer:
In der heutigen vernetzten Welt haben sich ganz neue Sicherheitsgefahren entwickelt. Allein aufgrund der Nutzung von Smartphones im Arbeitsleben wird die Arbeitswelt immer mobiler. Mobile Geräte sind für Cyber-Kriminelle aber viel einfacher zu hacken als beispielsweise Notebooks. Dazu sind Produktionsfließbänder, die früher noch manuell bedient wurden, jetzt vernetzt und kommunizieren untereinander, um die Produktivität zu steigern. Wenn Hacker es schaffen, in das System eines dieser Maschinen zu gelangen, können sie den ganzen Betrieb aufhalten und erheblichen Schaden anrichten.

Die IT-Sicherheitsbranche hat sich allerdings nicht mit der gleichen Geschwindigkeit weiterentwickelt und die Zeit zwischen Entdeckung und Bekämpfung von Sicherheitsverletzungen ist oft noch immer viel zu lang, um größere Schäden zu verhindern. Daher ist es umso wichtiger, neue Ansätze zu entwickeln. Die Zusammenarbeit verschiedener Sicherheitsanbieter mit unterschiedlichen Schwerpunkten ist ein wirksamer Schritt, um eine effiziente Sicherheitsarchitektur zu schaffen und sich durch den Austausch von Expertise stetig weiterzuentwickeln.

IT-DIRECTOR: Wieso sind die Cyber-Kriminellen der Sicherheitsbranche häufig einen Schritt voraus?
H. Bauer:
Cyber-Kriminalität entwickelt sich rasant weiter. Im Darknet tauschen sich Cyber-Kriminelle aus und können in Ruhe neue Methoden entwickeln. Hier kommen auch Amateure leicht an virtuelle Malware-Baukästen, was die Community noch erweitert. IT-Fachleute in den Unternehmen arbeiten hingegen isoliert ohne Austausch, können im Normalfall nur auf Angriffe reagieren und müssen nach der Entdeckung erst eine Lösung erarbeiten, um das Schlimmste zu vereiteln.

Unternehmen müssen sich diesem Problem annehmen und darauf hinarbeiten, dass sie vor einem Angriff auf Bedrohungen reagieren können und nicht, wenn es bereits zu spät ist. Dafür benötigen Unternehmen Unterstützung aus der Sicherheitsbranche. In der vernetzten Welt, in der alles zusammenhängt, können Sicherheitslösungen nicht weiter voneinander getrennt arbeiten und müssen kombinierbar sein. Systeme müssen interagieren, um ausbreitende Schäden einzudämmen und alle Zugriffspunkte schützen zu können.

IT-DIRECTOR: Welche Vorteile bietet diese Strategie für Unternehmen?
H. Bauer:
Es geht darum, sich eine eigene „Threat Intelligence“ aufzubauen. Das heißt, es werden Bedrohungsdaten gesammelt, um dann einen Angriff interpretieren und die richtigen Schritte in die Wege leiten zu können. Insbesondere die Finanzbranche, die im Visier von vielen Cyber-Kriminellen liegt, kann davon profitieren. Sicherheitslösungen der neuen Generation begegnen Gefahren, wie den Diebstahl von Daten oder Geldbeträgen, auf eine neue effektive Weise, denn die Gefahrenerkennung und Einleitung von Gegenmaßnahmen werden beschleunigt. Somit wird besser auf einen Angriff reagiert und zusätzlich werden Compliance-Forderungen besser erfüllt.

IT-DIRECTOR: Inwieweit hat sich die Sensibilisierung für die neue Bedrohungslage bei Unternehmen bereits entwickelt?
H. Bauer:
Unsere Security Innovation Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema Zusammenarbeit in der IT-Sicherheit im Markt präsenter zu machen. Je mehr Partner wir dazugewinnen können, desto größer wird der Wissenspool aus dem alle schöpfen können, um sich zu schützen. Und unsere Initiative zeigt Erfolg, denn die Anzahl der Partnerunternehmen hat sich im letzten Jahr verdoppelt. Viele Firmen erkennen, dass die neuen Herausforderungen durch unternehmensübergreifende Zusammenarbeit leichter zu bewältigen ist. Vernetzung auch über Unternehmensgrenzen hinausgehen kann, um neue Herausforderungen bewältigen zu können.

Bildquellen: Thinkstock/iStock, Intel Security

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