Ziele der Nationalen E-Government-Strategie

IT-Planungsrat startet „E-Government-Landkarte“

Die Webanwendung „E-Government-Landkarte“ will Informationen über Projekte in Bund, Ländern und Kommunen bündeln und zum Austausch und zur Vernetzung einladen.

Die „E-Government-Landkarte“ des IT-Planungsrates geht online. Unter www.e-government-landkarte.de sind Projekte, Anwendungen und Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen gebündelt, die die Ziele der Nationalen E-Government-Strategie (NEGS) mit Leben erfüllen sollen.

In Deutschland gibt es bereits viele Projekte, die einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der E-Government-Angebote und der Informationstechnik in Verwaltungen leisten. Projektträger haben die Möglichkeit, eigene Vorhaben auf der E-Government-Landkarte einzutragen und zu verorten.

Die „Good-Practice-Plattform" will mit einer interaktiven Deutschlandkarte Übersicht über die vielfältigen Vorhaben schaffen. Ausgehend vom Zielsystem der nationalen E-Government-Strategie wird für jedes Projekt zu strategischen und operativen Zielen, zur Nachhaltigkeit des Projekts, zu Meilensteinen, zu Kosten und zum aktuellen Projektstatus informiert. Zugleich soll die Webanwendung auch die föderale und fachübergreifende Zusammenarbeit sowie den Erfahrungsaustausch zwischen Projekten fördern. Auf diese Weise sollen Mehrfachentwicklungen vermieden werden.

Steuerungsprojekt der NEGS


Die E-Government-Landkarte wurde im Rahmen der NEGS als Steuerungsprojekt initiiert und in enger Abstimmung mit den Ländern und Kommunen entwickelt. Die Geschäftsstelle des IT-Planungsrates im Bundesministerium des Innern (BMI) und das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport zusammen mit dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin), übernahmen die Federführung in diesem Gemeinschaftsprojekt. Der E-Government-Dienstleister Init AG für digitale Kommunikation war an der Ideenfindung und Konzeption beteiligt und verantwortet die technische Umsetzung der Plattform.

Aus Sicht der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates bedient die heute gestartete Landkarte den oftmals geäußerten Bedarf an einer gemeinsamen Plattform für Information, Vernetzung und Austausch im nationalen Maßstab. Die Tatsache, dass Bund, Länder und Kommunen die Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie auch durch Einträge und Nutzung der E-Government-Landkarte gemeinsam befördern, sei aus dieser Perspektive von besonderer Bedeutung.

„Die Plattform zeichnet ein transparentes Portrait des E-Government in Deutschland“, sagt Konrad Kandziora, Vorstand des ITDZ Berlin. „Die bereits über 170 eingetragenen Projekte spornen zum Austausch von erfolgreichen Methoden und Vorgehensweisen an. Wir freuen uns, dass wir die technische Umsetzung dieses wichtigen Projekts mitgestalten konnten.“

Bezüge herstellen


Dirk Stocksmeier, Vorstandsvorsitzender der Init AG meint: „IT-Entscheider und Projektleiter können sehr einfach regionale und fachliche Bezüge zu anderen Modernisierungsprojekten herstellen und die Fachöffentlichkeit effizient auf eigene Vorhaben aufmerksam machen.“

Die „E-Government-Landkarte“ ist bereits die zweite von Init entwickelte Monitor-Anwendung. Auf der CeBIT 2013 schaltete das Land Mecklenburg-Vorpommern den E-Government-Fortschrittsmonitor frei. Die Anwendung dokumentiert die Umsetzung der 2011 beschlossenen E-Government-Strategie des Landes mit aktuell 51 Einzelmaßnahmen (www.cio.m-v.de).

www.init.de

Bildquelle: www.e-government-landkarte.de

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