Mit der passenden Beratung

IT-Projekte erfolgreich meistern

Im Interview beschreibt Klaus Strack, Geschäftsführung Deutschland der Itelligence AG, den Schlüssel zum Erfolg in einem IT-Projekt.

Klaus Strack, Geschäftsführung Deutschland der Itelligence AG

„Konzeption, Design und Implementierung sollten beim IT-Projekt aus ‚einer Hand‘ möglich sein“, meint Klaus Strack von der Itelligence AG.

ITD: Herr Strack, in welchen Bereichen bzw. bei welchen Themen haben Großunternehmen/Konzerne derzeit den größten Beratungsbedarf?
Klaus Strack:
Bei uns als SAP-Beratungshaus stehen natürlich beim Thema „Digitalisierung“ die neuesten SAP-Lösungsangebote im Vordergrund. Hier bewegt unsere Kunden vor allem die Frage „Wie organisiere ich den Umstieg auf S/4 Hana?“, einschließlich Datenmigration und dem effektiven Einsatz von Cloud-Software. Darüber hinaus sehen wir aktuell vermehrt Beratungsbedarf im Bereich „Business Analytics“.

ITD: Worauf sollten die Anwender bei der Auswahl ihres IT- und Strategieberaters besonders achten?
Strack:
Konzeption, Design und Implementierung sollten beim IT-Projekt aus „einer Hand“ möglich sein. Das hat entscheidende Vorteile für die Kunden, denn Verantwortlichkeiten, auch für Teilprojekte, lassen sich klar zuordnen. Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl sollten die gesammelten Erfahrungen des Beratungshauses sein, seine Referenzen in der Branche. Aber auch die Größe, also beispielsweise die Anzahl der (zertifizierten) Berater für die besonderen Themen, unterstützen die Entscheidungsfindung.

ITD: Wie gestaltet sich der Beginn einer erfolgreichen IT- und Strategieberatung? Was sind die ersten Schritte, wenn sich Anwender und Berater „gefunden“ haben?
Strack:
Zum Start der Projekte sollte immer eine Reflektion zur Gesamtstrategie durch einen Strategie-Workshop stattfinden. Unerlässlich für den weiteren Erfolg ist hier die Einbindung der Geschäftsleitung. So ist sichergestellt, dass die Projekte die richtige Einbettung in die Gesamtstrategie des Unternehmens erfahren und SAP- und IT-Beratung sowie die Anwender der Unternehmen den Gesamtkontext kennen. So kann auch bei weiteren Optimierungen immer der Kontext zu bestehenden Programmen oder Initiativen ausreichend reflektiert und einbezogen werden.

ITD: Wie viele und vor allem welche Personen sollten sinnvollerweise in die Beratung involviert sein?
Strack:
Diese Frage lässt sich nicht ohne genauere Hintergründe der Aufgabenstellung beantworten. Steht ein kleines oder großes Vorhaben bzw. Projekt an, ist der Scope definiert oder offen, geht es um Optimierung oder Geschäftsfelderweiterungen, sind Remote-, Offshore- oder Onsite-Leistungen gewünscht? Es ist immer sinnvoll, die Geschäftsleitung einzubinden, und es ist unabdingbar, sich mit entsprechendem Change-Management auseinanderzusetzen. Alles muss mit den entsprechenden Rahmenbedingungen definiert werden.

ITD: Welche innovativen Techniken und Tools kommen bei Beratungen oftmals zum Einsatz?
Strack:
Der Einsatz von innovativen Techniken und Tools erfolgt bei Beratungen auf den Kunden abgestimmt und ist somit häufig abhängig von Unternehmensgröße und Branche. In der Projektarbeit gewinnt im SAP-Umfeld Agilität einen immer höheren Stellenwert. Betrachtet man das Lösungsdesign, steigt das Interesse der Kunden an Cloud-Thematiken.

ITD: Was sind häufige Herausforderungen bzw. Stolpersteine in den Beratungsphasen?
Strack:
Fehlende Involvierung der Geschäftsführung, unklarer Scope, ungeklärte Erwartungshaltungen, fehlendes Projektmanagement und eine viel zu kurze Projektzeit gehören nach wie vor zu den Topthemen, wenn es um Stolpersteine oder Herausforderungen geht. Jedoch kommt neu hinzu, dass der Wunsch nach Standardisierung von IT-Projekten deutlich steigt. Sich darauf einzulassen, bedarf des Willens zur Veränderung aller und damit eines gut aufgesetzten Change-Managements. Zu den großen Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute stehen, gehört die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie. Die Design-Thinking-Methode hat sich dabei als nützlich Methode im Vor- und Umfeld dieser komplexen Projekte erwiesen.

ITD: Wie werden die IT- und Strategieberatungskosten in der Regel abgerechnet? Per Stundensatz, Beratungspaket...?
Strack:
Der Beratungspaketansatz nimmt zu, jedoch werden IT-und Strategieberatungskosten überwiegend per Stundensatz abgerechnet.

ITD: Was heißt für Sie letztlich „Beratung auf Augenhöhe“?
Strack:
„Beratung auf Augenhöhe“ heißt für mich, partnerschaftlich mit den Kunden zusammenzuarbeiten und sich als gemeinsames Team, bestehend aus Beratern und Kunden, zu verstehen. Der Schlüssel zum Erfolg in einem Projekt ist aus meiner Sicht der Wille, den anderen zu respektieren und seinen Erfolg zu suchen.

Bildquelle: Itelligence

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