IT-Automation mit Heat Software

IT-Servicemanagement wird vielfältiger

Bereits im Februar 2015 hat sich Frontrange Solutions, ein Anbieter hybrider IT-Servicemanagement-Lösungen, mit dem Spezialisten für IT-Sicherheitslösungen Lumension zusammengetan. Unter dem neuen Firmennamen Heat Software vereinen beide Firmen ihre Expertise sowie ihre Produktfamilie rund um IT-Servicemanagement und IT-Sicherheit.

Anton Kreuzer, Heat Software

Anton Kreuzer, Geschäftsführer Deutschland von Heat Software: „Unser neues Unternehmen verfügt über ein umfassendes Produkt- und Lösungsportfolio."

Kostendruck und steigende Anforderungen an die Qualität sind heute dominierende Herausforderungen, denen sich IT-Organisationen stellen müssen. War in der Vergangenheit der interne IT-Nutzer der dominierende Kunde, so etabliert sich heute mehr und mehr der Endkunde des Unternehmens, das mit ITK-Services versorgt wird, als eigentlicher Nutzer dieser Services. Begründet ist dies nach Ansicht von Lutz Peichert, Vorstand Advisory bei der Experton Group, durch die Geschäftseinheiten, die sich in zunehmendem Maße diese Technologien zu Nutze machen, um die Wettbewerbssituation des Unternehmens zu verbessern und die Kundenbindung zu erhöhen.

„Viele IT-Organisationen reagieren auf diese Herausforderungen, indem sie die zur Bereitstellung von IT-Dienstleistungen notwendigen Aktivitäten bündeln, stärker strukturieren und durch den sinnvollen Einsatz von Werkzeugen, speziell Software, unterstützen. Ein Schwerpunkt für Anwenderunternehmen ist hier der gesamte Bereich der Serviceautomation, da sich hier bei sinnvollem und professionellem Einsatz der Software, große Einsparpotentiale ausnutzen lassen“, berichtet Peichert. Genau dieser Entwicklung begegnet Frontrange Solutions mit dem Umbau seiner Firmenstruktur und der Ausweitung seines Produktspektrums.

Das Unternehmen bot seinen Kunden bislang ein komplettes Produktprogramm zur Optimierung ihres Servicedesk-Betriebs in Form einer integrierten Lösung für Service-, IT-Service- und Client-Management. Neben On-Premise-Lösungen zur Steuerung und Automatisierung von Servicedesk-Prozessen aus einer Hand, bot man auch cloud-basierte Lösungen an. Durch die im Februar durchgeführte Fusion mit Lumension wurde das Produktportfolio um umfassende Lösungen in den Bereichen Unified-Endpoint-Management sowie Security erweitert. Erste vollständig integrierte Lösungen aus beiden Produktwelten werden voraussichtlich noch im Laufe diesen Jahres verfügbar sein. Spätestens zum 1. Januar 2016, so die Planung der Verantwortlichen, soll die Verschmelzung der beiden Unternehmen komplett abgeschlossen sein. „Der Zusammenschluss ermöglicht es IT-Abteilungen, einen hervorragenden Service anzubieten und gleichzeitig die Effizienz durch reduzierte Kosten und Komplexität zu steigern. Zusätzlich bietet die Plattform verbesserte Fähigkeiten bei Endpoint-Management, Sicherheit und Compliance“, erklärt Anton Kreuzer, Geschäftsführer Deutschland von Heat Software.

Mobility als wichtiger Trend

Nicht zuletzt die zunehmende Abhängigkeit von mobilen Ressourcen hat nach Ansicht Kreuzers den Druck auf Service- und Supportteams sowie auf die IT-Abteilungen generell weiter erhöht. Sie müssen sichere mobile Services bereitstellen und betreuen. „Mobility stellt als wichtigster Trend der letzten Jahre besondere Herausforderungen an IT-Abteilungen und Administratoren. Sie benötigen Lösungen, die die Verwaltung und das Management vereinfachen“, so Anton Kreuzer. Das neue Unified Endpoint Management (UEM) bietet Unternehmen nun beispielsweise die Möglichkeit, komplexe Endpoint-Umgebungen über Richtlinien zu steuern, ein Inventar von Anwendungen und Tools aus Compliancegründen auf Geräten zu verwalten und Betriebsprobleme zu melden, damit diese schnell behoben werden können.

„Unsere Produktsuite deckt mit ihrer Bandbreite an Funktionen nunmehr alle relevanten IT-Service-Management-Bereiche ab, und unsere Kunden sind für aktuelle und zukünftige Herausforderungen und Trends bestens aufgestellt", betont Kreuzer. Das neu aufgestellte Unternehmen beschäftigt in Deutschland, dem größten Standort außerhalb der USA, rund 60 Mitarbeiter. Von der Firmenzentrale in Oberschleißheim bei München und über mehrere Regionalbüros betreut man nach eigenen Angaben aktuell mehr als 1.000 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.


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