LTE-Versorgung durch Telekom

Kommunikations-Technologie für Allianz-Arena

Die Münchner Allianz Arena ist das erste Stadion mit LTE-Versorgung. Auch die Mobilfunkversorgung mit GSM und UMTS wurde von der Telekom aufgestockt.

Der FC Bayern München hat zusammen mit der Deutschen Telekom die heimische Allianz Arena mit modernster Kommunikations-Technologie ausgestattet. Dazu wurde in einem ersten Schritt die Mobilfunkversorgung in der Allianz Arena deutlich ausgeweitet. Ab sofort sollen die Bayern-Fans bei den Heimspielen ihres Klubs über die neue Mobilfunk-Technologie LTE mit Höchstgeschwindigkeit im Netz surfen können. Das Münchner Stadion ist das erste Stadion in Deutschland, dass die Telekom mit dem neuen Standard versorgt. Darüber hinaus wurde die Mobilfunkversorgung mit den Standards GSM und UMTS aufgestockt.

"Wir setzen beim LTE-Ausbau die Frequenzen 1.800 und 2.600 Megahertz ein, die eine sehr hohe Kapazität bei der Datenübertragung bieten“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Technik-Chef der Telekom Deutschland. "Außerdem haben wir ein sehr kleinzelliges Netz aufgebaut, um sicher zu stellen, dass wir eine gute Versorgung bieten und auch neben dem Rasen für Tempo sorgen."

Installation der Antennen durch Freikletterer

Die Planungen für das neue Mobilfunkkonzept laufen bereits seit dem Sommer 2012. Neben Planung und Konzeption eines solchen komplexen Zellensystems gestaltete sich aber auch die Installation der entsprechenden und zugehörigen Technik als besonders anspruchsvoll. Zu den Herausforderungen hier gehörte unter anderem, dass die Installation der Antennen nur durch den Einsatz von Freikletterern realisiert werden konnte, weil die Dachkonstruktion des Stadions nur bedingt begehbar ist. Den Mobilfunkausbau der Allianz Arena hat die Telekom federführend für die anderen Netzbetreiber übernommen.

Neben der Verbesserung der Mobilfunkversorgung im und um das Stadion wollen der FC Bayern München und die Telekom mit "StadiumVision" die Münchner Arena zu einem multimedialen Erlebnisraum für alle Fußball-Fans machen. Ab dem Frühsommer 2014 soll die Arena schrittweise für eine neuartige Form der Kommunikation mit den Fans vor, während und nach den Spielen sorgen. Zusätzliche Informationen zum Spiel, Live-Streams, Video-Wiedergaben oder Szenen aus früheren Partien sowie Unterhaltungsangebote werden auf zusätzlichen Bildschirmen überall im Stadion und auf dem eigenen Smartphone zu empfangen sein. Möglich macht das ein neuartiges WLAN-System mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s, das die Telekom gemeinsam mit dem Netzwerkausrüster Cisco in der Allianz Arena installiert. Über das stadionweite WLAN-Netzwerk sollen mehr als 50.000 Besucher der Allianz Arena gleichzeitig mit mobilen Endgeräten Videos empfangen, im Internet surfen, mailen oder Fotos und Videos verteilen können.

Projektkennzahlen LTE Ausbau:

  • Rund 100 qm Betriebsräume neu eingerichtet
  • Mehr als 2.500 Kilogramm Stahl für Antennenhalterungen verbaut
  • Mehr als  30 Antennen installiert
  • Mehr als 30 Repeater installiert
  • Mehr als 11.000 Meter Kabel verlegt
  • Rund 500 Antennenstecker montiert
  • Mehr als 1.000 Kilogramm Aluminium und Blech für die Antenneneinhausungen verarbeitet

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