Dells Innovation Day in Kopenhagen

Konzentration auf das Internet der Dinge

Beim diesjährigen „Innovation Day“ rückte Dell vor allem die Themen Big Data, Cloud, Mobility, Sicherheit und das Internet der Dinge in den Fokus. Den Teilnehmern bot sich ein Einblick in die Forschungsprozesse des Anbieters und in seine Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern an innovativen Lösungen.

Dell Innovation Day

Hinter „The Train Workshop“, dem Veranstaltungsort des Innovation Days, verbirgt sich eine über 100 Jahre alte Lokomotiven-Werkstatt.

Ort der Veranstaltung im Juni war die über 100 Jahre alte Lokomotiven-Werkshalle „The Train Workshop“ in Kopenhagen – nur einen Steinwurf vom Zentrum der dänischen Hauptstadt entfernt. Alles erscheint dort noch relativ authentisch – als wären erst einen Tag zuvor die Werkzeuge niedergelegt worden. Für seine Veranstaltung passte sich Dell optisch ein wenig an die industrielle Räumlichkeit an und präsentierte seine aktuellen Produkte unter dem Motto „Future-ready Workforce & Enterprise“ wie Notebooks und Server auf übereinandergestapelten Holzpaletten.

Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung durch Aongus Hegarty, President EMEA bei Dell, der in seiner Begrüßungsrede betonte, dass sich im Verlauf des Tages alles um Innovationen drehen werde und „wie wir sie für unsere Kunden und Partner zum Leben erwecken“. So stellte der Anbieter beispielsweise kürzlich sein erstes europäisches „Internet of Things“-Lab im irischen Limerick vor, das u.a. als Standort für den neuen IoT-Unternehmensbereich dienen soll. Kreiert werden hier Hardware- und Software-Produkte sowie Services für den Markt rund um das Internet der Dinge. Im Lab treffen Kunden auf hochqualifizierte Techniker und IoT-Spezialisten, mit denen sie über ihre eigenen Ideen diskutieren und eine Zusammenarbeit anstreben können.

Anschließend übernahm John Swainson, President Dell Software, das Ruder und erklärte in seiner kurzen Rede, dass man sich bei dem Anbieter auf die „wahren Herausforderungen dieser Welt“ fokussiere und dabei auf das kontinuierliche Kunden-Feedback zurückgreife. „Unsere Kunden müssen Technologie als vollständiges Element ihrer Strategie auf dem Schirm haben“, so Swainson. Zugleich lieferte er eine kurze Zusammenfassung über die Entwicklungsschritte von Technologie und Internet. Letzteres eröffnete in den 90ern etwa den Weg zum E-Commerce. Ab der Jahrtausendwende rückten plötzlich Social Media immer mehr in den Fokus und heute reden alle vom Internet der Dinge, wobei dies mittlerweile auch kein allzu neues Phänomen mehr ist. Schließlich gibt es heute genügend kostengünstige Technologien, um alles und jeden miteinander kommunizieren zu lassen.

Neues IoT-Gateway

Mehr zum Thema konnte man im Tagesverlauf in einem Vortrag von Andy Rhodes, Executive Director IoT Solutions bei Dell, erfahren. Er ist der Ansicht, dass bisherige IoT-Lösungen ein sehr komplexes, proprietäres Design vorweisen und lange Implementierungszeiten mit sich bringen, was die Risiken und Kosten anheben würde. „Wir helfen Kunden ganz pragmatisch beim Aufbau ihrer Lösungen – mit einem breiten Portfolio an IoT-fähigen Angeboten“, so Rhodes.

Passend dazu stellte man ein neues IoT-Gateway vor, das Sensordaten in Netzwerken sammelt und analysiert und nur die wichtigsten Informationen an ein angeschlossenes RZ oder in die Cloud weiterleitet. Das neue Gateway soll laut Anbieter einen guten Einstieg in die Entwicklung von IoT-Anwendungen bieten und mit verschiedenen Betriebssystemen einschließlich Wind River Linux, Ubuntu und Microsoft Windows IoT kompatibel sein. Trotz seiner geringen Größe sei das Gerät leistungsstark – ausgestattet mit einem Intel-Prozessor inklusive zwei Kernen – und könne an Wänden, Tischen und anderen leicht zugänglichen Bereichen von Gebäuden befestigt werden. Es beinhalte keinerlei bewegliche Teile und biete deshalb eine besonders hohe Lebensdauer.

Bildquelle: Dell

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