Das Datenwachstum meistern

Kreis Lippe modernisiert Backup-Prozesse

Der Kreis Lippe, Kreisgebiet im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe), nutzt eine Kombination aus Quantum-DXi-Deduplizierungsappliances mit Veeam-Verfügbarkeitslösungen, um seine expansive virtualisierte Server-Umgebung zu sichern.

Datenwachstum

Als die Verwaltung des Jobcenters den Aufgabenbereich der IT-Abteilung erweiterte, sah sich das Team einem starken Datenwachstum gegenüber.

Dank der Modernisierung konnten das starke Datenwachstum, höherer Verwaltungsaufwand durch zusätzliche Aufgabenbereiche und technologische Weiterentwicklungen erfolgreich bewältigt werden. Die gesamte Organisation profitiert von den modernisierten Backup- und Wiederherstellungsprozessen: Die erforderliche Zeit für Restores konnte halbiert werden, wodurch Ressourcen für den Support der übrigen IT-Infrastruktur frei wurden. „Für uns ist die Kombination aus DXi-Deduplizierungsappliances und Veeam ideal“, sagt Tim Veers, Teamleiter der IT-Abteilung beim Kreis Lippe. „Das Backup läuft zuverlässig und der Dienstleister stellt sicher, dass die VM-Server täglich gesichert werden. Wir fühlen wir uns wieder sicherer. Die Systeme laufen stabil, wir erzielen gute Backup-Raten und können dank der hohen Deduplizierungsraten mehrere Backup-Sätze vorhalten.“

Komplexität im Datensicherungsprozess


Der Kreis Lippe gehört zum Regierungsbezirk Detmold. Für die 16 Städte und Gemeinden übernimmt die Kreisverwaltung eine Reihe essentieller Aufgaben. Die IT-Abteilung des Kreises ist für die Verwaltung von insgesamt 1.500 Endgeräten zuständig. Der sicheren Aufbewahrung der generierten Daten kommt dabei besondere Bedeutung zu. Als sich die Server-Umgebung weiterentwickelte, wurde die Sicherung der Daten zu einer dauerhaften Herausforderung; die Wiederherstellung von Daten war zudem komplex und zeitaufwändig.

Mithilfe des Systemintegrators PMCS aus Bad Camberg integrierte der Kreis Lippe zwei Quantum-Deduplizierungsappliances: Eine Appliance wurde im Kreishaus installiert, eine zweite mit weniger Speicherkapazität fand ihren Platz im Feuerwehrausbildungszentrum in Lemgo. Die Backups wurden nun jede Nacht über die bestehende Backup-Software auf die erste DXi geschrieben und tagsüber auf die zweite Appliance repliziert, um für einen Katastrophenfall vorbereitet zu sein. Nachdem die bestehende Backup-Software bei der Sicherung der virtuellen Maschinen (VMs) zunehmend Probleme bereitete – manche Jobs wurden nur teilweise ausgeführt oder gar nicht erst begonnen –, entschied sich das IT-Team für die Anschaffung einer neuen Verfügbarkeits-Software. Schließlich setzte das Team auch Endpoint Backup ein, um die physischen Server zu sichern, die Backup-Fenster zu verkleinern und die Datenwiederherstellung zu beschleunigen.

Herausforderung des konstanten Datenwachstums


In 2014 folgte die nächste Herausforderung für den Kreis: Als die Verwaltung des Jobcenters den Aufgabenbereich der IT-Abteilung erweiterte, sah sich das Team einem starken Datenwachstum gegenüber. Hinzu kam, dass sich im Bereich der Geoinformationssysteme die Qualität topografischer Karten und Luftbilder verbesserte, wodurch sich das Datenvolumen fast über Nacht verdoppelte. Die IT-Abteilung des Kreises Lippe entschied sich für den Einsatz einer zusätzlichen DXi-Deduplizierungsappliance mit höheren Kapazitäten, schnellerem Durchsatz und erweiterter Skalierbarkeit. Heute umfasst die Umgebung 15 physische Server und über 180 virtuelle Maschinen (VMs), deren Daten von über 1.500 separaten Endgeräten in über 40 Außenstellen genutzt werden.

Backups werden nun über Nacht fertiggestellt. Am folgenden Morgen startet der Replikationsprozess von der ersten DXi auf die zweite Deduplizierungsappliance im Kreishaus. Gleichzeitig werden die Daten auf die Appliance nach Lemgo repliziert. Auch die Daten von Lemgo finden ihren Weg über den Replikationsprozess ins Kreishaus, sodass an allen Standorten ein vollständiger Backup-Satz vorliegt. Mit der neuen DXi werden Deduplizierungsraten von 29:1 erzielt, die Bandbreitenersparnis liegt bei bis zu 136:1. Der gesamte Replikationsprozess ist innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen. Für die langfristige Datensicherung nutzt der Kreis zudem eine Scalar i500 Tape Library.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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