Bessere Einsatzkoordination mit Vodafone

Krisenkommunikation: Bayern setzt auf „Polizei Messenger“

Bayern schaltet in den nächsten Gang: Der Freistaat setzt ab sofort auf den „Polizei Messenger“ – eine digitale Rundumlösung von Vodafone zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Polizei-Einsatzkräften. Was kann die Lösung konkret?

Polizei

Mit dem „Polizei Messenger“ sollen Einsatzkräfte in Bayern in Notfall- oder Krisensituationen schneller handeln können.

Polizisten können, ergänzend zum primären Kommunikationsmittel „Digitalfunk“, jetzt auch Fotos oder Videos z.B. von Vermissten schnell und sicher mit umliegenden Dienststellen und Kollegen teilen. Die Einsatzkräfte kommunizieren dabei in Gruppen-Chats. In Notfallsituationen wird die Reaktionsmöglichkeit erweitert. Alle Daten rauschen auf einer eigenen, abgesicherten Plattform verschlüsselt durch das Mobilfunknetz von Vodafone. Bis Ende 2017 sollen alle bayrischen Polizeiverbände mit insgesamt 2.800 Smartphones und dem Messenger-Dienst ausgestattet. Im Jahr 2018 soll in Bayern jede Polizeistreife über einen „Polizei Messenger“ verfügen.

Schnelle Datenautobahnen


Im April kündigte der Mobilfunkbetreiber an, Bayern zum ersten Gigabit-Land zu machen. Im Jahr 2019 sollen bis zu 70 Prozent aller Einwohner Gigabit-Geschwindigkeiten über das hochleistungsfähige Kabelglasfasernetz von Vodafone nutzen können. „Unser neuer ‚Polizei Messenger’ ist ein Quantensprung für die Einsatzkommunikation der Bayerischen Polizei und eine Ergänzung zu unserem Digitalfunk”, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Schon seit Sommer 2016 sind bei der Bayerischen Polizei mehrere hundert iPhones mit dem Messenger-Dienst für Testzwecke im Einsatz. Erfolgreich getestet wurde der Einsatz der digitalen Kommunikationsplattform u.a. auf dem Oktoberfest 2016. Nach Herrmanns Worten soll bereits 2018 jede Streife der Bayerischen Polizei über einen „Polizei Messenger“ verfügen.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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