Zentralisiertes IT-System

Lidl vereinfacht Abläufe mit SAP Hana

SAP gab bekannt, dass der Discounter Lidl nun die Anwendungen SAP ERP, Business Warehouse und Customer Activity Repository einsetzt, um seine IT-Infrastruktur zu vereinfachen und zu zentralisieren. Nach der erfolgreichen Implementierung der ERP-Plattform bei Lidl Österreich sollen weitere Landesgesellschaften folgen.

Discounter

Lidl hat fast 10.000 Läden und 130 Verteilzentren in 26 Ländern.

Seit über 40 Jahren expandiert die Lebensmittelkette mit Sitz in Neckarsulm kontinuierlich sowohl national als auch international. Um mit dem Wachstum auch bei der IT-Infrastruktur Schritt zu halten und dabei rentabel zu bleiben, benötigte Lidl ein neues, zentralisiertes IT-System. Hiermit sollte die alte IT-Architektur harmonisiert und eine flexible Basis für neue Geschäftsmodelle geschaffen werden.

Mit SAP Hana verfügt Lidl nun über eine geeignete Plattform, mit der das Unternehmen wichtige Anwendungen zur Optimierung und Automatisierung der Merchandising-, Logistik- und Filialprozesse ausführen kann. Die In-Memory-Technologie von Hana soll die Verarbeitung großer Datenmengen in Echtzeit erlauben. Dies sei ein geschäftskritischer Aspekt im Einzelhandel, wo Innovationszyklen immer kürzer werden und sich die Kundennachfrage schnell ändert. Um die richtigen Märkte avisieren und Kunden mit dem geeigneten Sortiment in allen Verkaufskanälen bedienen zu können, müssen Einzelhändler systematisch Daten analysieren. Dadurch sind sie in der Lage, das Kundenverhalten besser zu verstehen und entsprechend darauf zu reagieren.

Darüber hinaus nutzt Lidl auch Customer Activity Repository, um in Echtzeit einen Überblick über die derzeitige Leistungsfähigkeit der Filialprozesse zu erhalten. Mit Customer Activity Repository kann der Discounter seinen Fachabteilungen Informationen zu allen Kundeninteraktionen und aktuellen Beständen bereitstellen. „Bisher brauchten wir 24 Stunden, um die täglichen operativen Kennzahlen einer Filiale auszuwerten und entsprechend zu reagieren“, erklärt Alexander Sonnenmoser, Bereichsvorstand IT-Systeme bei Lidl. „Dank Customer Activity Repository können wir nun Point-of-Sale-Daten mehrmals am Tag in Echtzeit analysieren.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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