Cross Industries setzt auf SAM

Lizenzwahrheit durch Software Asset Management

Eine Lösung für das Software Asset Management (SAM) von Desk Center sorgt im Unternehmensverbund der Cross Industries, der neben der Holding selbst sechs Tochterunternehmen umfasst, für höhere Transparenz und Leistungsfähigkeit in der Lizenzverwaltung.

Motorrad

Die Cross-Industries-Holding hält unter anderem ­Beteiligungen an dem Offroad- und Street-Motorradhersteller KTM.

Bei der Cross Industries AG aus Wels dreht sich alles um Fahrzeuge und Motoren. Denn das Unternehmen hält Beteiligungen an Firmen wie KTM, Husqvarna, Pankl oder Wethje. Die Gruppe verfügt über eine moderne IT-Infrastruktur, in die alle Tochterunternehmen eingebunden sind. Die einzelnen Standorte sind über Weitverkehrsverbindungen auf Basis der Technologie „Multi Protocol Label Switching“ (MPLS) miteinander verbunden. Eine zentrale Herausforderung für die IT-Abteilung der Holding besteht darin, stets einen aktuellen Überblick über die Softwarelizenzen zu haben, die im Unternehmensverbund eingesetzt werden. Das gilt insbesondere für Microsoft-Betriebssysteme und -Anwendungen wie Office und SQL Server.

Dynamik im Lizenzmanagement

„Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, in einem hochdynamischen Unternehmen unserer Größe den Überblick darüber zu behalten, welche Software im Einsatz ist und welche Lizenzen diesen Einsatz legitimieren“, erläutert Maximilian Schauer, IT-Verantwortlicher bei der Cross-Industries-Holding. „Ohne ein professionelles SAM-Tool ist das nicht zu schaffen.“ Schauer hatte klare Anforderungen an ein solches Werkzeug: Zunächst sollte eine Inventarisierung des Bestands an Microsoft-Lizenzen durchgeführt werden. Anschließend stand die kontinuierliche Verwaltung des Softwarebestands auf dem Programm. „Wir benötigten ­‚Lizenzwahrheit‘ sowohl für die Holding als auch für die einzelnen Tochtergesellschaften“, erklärt der IT-Fachmann. „Daher kam für uns nur ein Tool infrage, das eine nachhaltige Transparenz sicherstellt.“

Cross Industries beauftragte einen IT-Dienstleister mit der Suche nach Lösungen für das Software Asset Management. Von den drei Kandidaten in der Endauswahl punktete die Management Suite von Desk Center mit namhaften Referenzen, erfüllte alle Anforderungen und bestand zudem den Praxistest in einer Real-Live-Umgebung.

Wesentlich war zudem die Flexibilität der SAM-Lösung, um die Anpassung an ihre spezifischen Anforderungen zu ermöglichen. Gemeinsam mit den IT-Fachleuten der Holding und deren Tochtergesellschaften implementierten die Spezialisten des Softwareherstellers das Tool und setzten die Anpassungen um. Für den Einsatz und die Pflege des SAM-Tools sind seither die jeweiligen IT-Abteilungen der Tochtergesellschaften selbst verantwortlich. „Da unser Unternehmen aus vielen Einzelfirmen besteht, die alle spezielle Anforderungen an die IT haben, galt es, den größten gemeinsamen Nenner zu finden“, so Schauer.

Häufig setzen Unternehmen den Kauf eines SAM-Tools mit Lizenzmanagement gleich. Doch Lizenzmanagement ist kein Produkt von der Stange. Erst die individuellen Anpassungen unter Berücksichtigung der Prozesse und Ressourcen des Kunden machen eine SAM-Lösung zu einem unverzichtbaren Werkzeug für das Unternehmen.

Transparenz im gesamten Firmenverbund

Mit einer vollständigen und genauen Lizenzbilanz ist ein Unternehmen für Lizenzplausibilisierungen durch die Softwarehersteller gut gerüstet und kann zudem Kostenvorteile realisieren. Denn nur wenige Firmen haben genau die Menge an Lizenzen im Einsatz, die sie tatsächlich benötigen. Virtuelle Umgebungen erschweren das korrekte Lizenzmanagement zusätzlich. Während eine Unterlizenzierung rechtliche Risiken birgt, hat die Überlizenzierung unnötige, versteckte Kosten zur Folge. Die Praxis zeigt, dass bis zu einem Drittel der erworbenen Software nicht genutzt wird und sich die Kosten dafür somit einsparen lassen.

Grundvoraussetzung ist eine vollständige, automatisierte Inventarisierung. Sie gibt Aufschluss über eingesetzte Hardware, Betriebssysteme und Anwendungen. Neben technischen Parametern werden im SAM-Tool zudem kaufmännisch relevante Informationen wie Abschreibungen oder Servicepartner und die zu einem Asset gehörenden Dokumente hinterlegt. So entsteht ein Überblick über die Investitionen der gesamten IT-Infrastruktur. Diese Informationen lassen sich für die Kostenanalyse, eine kostenstellengenaue Weiterberechnung sowie zur Planung und Budgetierung nutzen. Mittels einer direkten Verbindung von Software Asset Management und Lizenzmanagement minimieren Unternehmen ihre Risiken und entlasten gleichzeitig das IT-Budget.

Dies zeigte sich auch bei Cross Industries, wo sich die Software in der Praxis bewährte: „Wir haben das Ziel erreicht, das wir uns gesteckt haben: Die Lizenzbilanz steht. Die gewünschte Transparenz über unsere Softwaresituation ist voll und ganz gegeben“, erklärt Maximilian Schauer.


Cross Industries AG …
… mit Hauptsitz in Wels unterhält derzeit Beteiligungen an Firmen wie dem Motorrad- und Fahrzeughersteller KTM, dem Technologie-Beratungsunternehmen KTM Technologies und der auf Designlösungen spezialisierten Kiska GmbH. Hinzu kommen mit Wethje ein Spezialist für Carbon-Composite-Elemente sowie mit Pankl Racing Systems und der WP-Gruppe zwei Unternehmen, die High-Performance-Komponenten für Fahrzeuge und den Rennsport entwickeln und herstellen. 2014 erwirtschaftete die Holding mit 4.100 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,1 Mrd. Euro.


Bildquelle: KTM

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