Sponsored Post: Auf einen Blick

M-net setzt auf Visual-Analytics

Der Telekommunikationsanbieter M-net sieht dank der Lösung von Tableau auf einen Blick, wie rentabel seine Hauptverteiler, Leitungen oder auch ganze Regionen sind.

M-net Self-Service-Plattform von Tableau

Interaktive Dashboards erlauben detaillierte Einblicke in Versorgungsgebiete.

Welche Kunden können noch rentabel versorgt werden? Wie wirken sich Preisverfall, neue Technologien und steigender Wettbewerbsduck aufs Geschäft aus? Solche Fragen sind für einen Telekommunikationsanbieter wie M-net aufwändig zu beantworten, da die Kostensituation von einer Vielzahl individueller Faktoren abhängt. Vor allem müssen die für die Berechnung relevanten Informationen meist manuell aus einer Vielzahl von Quellen zusammengestellt werden – im Fall von M-net aus SAP, Billing, Fremdrechnungen für gemietete Leitungen, Adressdaten und technischen Dokumenten.Und sobald sich auch nur an einer Kennzahl etwas ändert, muss wieder neu kalkuliert werden.

M-net setzt deshalb seit dem vergangenen Jahr die Self-Service-Plattform Tableau ein, um die Rentabilität einzelner Leitungen bis auf Anschlussebene zu individualisieren und Umsätze sowie Kosten geografisch darzustellen. Der TK-Anbieter war auf der Suche nach einer Lösung, die alle benötigten Daten automatisch konsolidieren, individuelle Analysen fahren und Regionen in Kartenform darstellen kann. Da nicht alle relevanten Datenquellen im hauseigenen Datawarehouse verfügbar sind, sollten sich mit der Software auch heterogene Quellen anschließen lassen. „Die richtige Software zu finden war eine der größten Herausforderungen des Projekts“, berichtet Bernhard Kneidl, Bereichsleiter Controlling & Business Intelligence bei M-net.

Cockpit liefert alle Daten auf einen Blick

Auf Basis von Tableau gelang es der BI-Abteilung schließlich, das so genannte Ausbau-Cockpit zu entwickeln, ein Werkzeug zur Analyse und Präsentation von kaufmännischen und technischen Informationen. Damit lassen sich die mehr als 300 angeschlossenen Hauptverteiler-Anschlussbereiche geografisch und in Listenform mit Kennzahlen wie Umsatz, Kosten, Vertragsanzahl, Produkten oder Marktanteilen darstellen. Berechnungen von Deckungsbeiträgen können schnell und einfach visualisiert werden.

Fragt zum Beispiel ein Geschäftskunde eine hochbit-artige Leitung an, liefert das Cockpit im Handumdrehen alle relevanten Informationen: Wie ist das Gebiet bisher angebunden? Können wir den Kunden sofort versorgen? Oder muss die Anbindung erweitert werden? Die Antworten auf solche Fragen sind anhand von anschaulichen Diagrammen und Grafiken in der Regel auf einen Blick erkennbar, Kosten und Wirtschaftlichkeit lassen sich schnell und sicher beurteilen. Die Kriterien werden einfach in einer Landkarte ausgewählt und je nach Ausprägung der gewünschten Kennzahl automatisch eingefärbt. So erhält der User auf einen Blick eine Statusanalyse sowie die Entwicklung der Kennzahlen im Zeitablauf. „Von allen getesteten Lösungen beherrscht Tableau die geografische Visualisierung am besten“, fasst Markus Kolp, BI-Analyst bei M-net, zusammen.

Auch Bereichsleiter Kneidl schätzt die zahlreichen Selektionsmöglichkeiten bei der geografischen Visualisierung. „Wie profitieren heute von einer enormen Kostentransparenz.“ Neben den kaufmännischen Informationen liefert das Ausbau-Cockpit auch technische Daten – etwa zu Netztopologie, Backbone-Leitungen oder der Anbindung der Hauptverteiler und Kundenanschlüsse mit den jeweiligen Übertragungskapazitäten. Mit einem Drill-Down bis auf die Detailebenen lassen sich weitere Informationen zu einzelnen Leitungen - etwa Laufzeiten und Kosten - sowie zu individuellen Kundenverträgen interaktiv erforschen. Läuft zum Beispiel in mehreren Hauptverteilern der Support aus, kann das BI-Team mithilfe des HVT-Cockpits berechnen, wann ein Geräteaustausch lohnt und ob sich durch den Austausch Anbindungen und Technologien optimieren lassen.

Erstellung langfristiger Prognosen möglich

Individuell angepasste Lösungen wie das auf Tableau basierende M-net-Cockpit sind meist komplex und erfordern umfassende Schulungen. Tableau ist jedoch so einfach zu bedienen, dass die User in der Regel keine externe Unterstützung benötigen. „Dank der umfassenden Online-Dokumentation und der aktiven Tableau-Community konnte sich unser Team komplett selbstständig in die Plattform einarbeiten“, berichtet Kolp.

Neben dem BI-Team arbeiten mittlerweile rund 20 Mitarbeiter aus Strategie, Technik und Vertrieb mit der Lösung. Die Strategieabteilung nutzt die Analysen zur Erstellung langfristiger Prognosen und zur Absicherung von Investitionsentscheidungen. Die Technik kann sich schnell über die aktuelle Anbindung oder vorhandene Netzkapazitäten in bestimmten Regionen informieren. Und das Controlling erhält wichtige Kennzahlen zur Rentabilität bestimmter Kunden oder Infrastrukturen. Der Einsatz von Tableau hat die Rentabilitätsberechnung deutlich beschleunigt.

Technische Analysen, für die früher Kapazitäts-, Umsatz- und Kostenpositionen in tagelanger manueller Arbeit aus verschiedenen Quellen zusammengesucht, anteilsmäßig zugeordnet und in Excel-Tabellen aufsummiert werden mussten, stehen heute übersichtlich per Mausklick zur Verfügung. Dank der Vielzahl an nativen Konnektoren kann die Software zudem Informationsquellen einbeziehen, die noch nicht im Datawarehouse vorliegen und jetzt nach und nach übernommen werden. Dadurch ist es leichter, die Auswirkungen bestehender oder geplanter Anschlüsse auf die Netzwerkperformance vorherzusagen, bei Bedarf zusätzliche Kapazitäten anzumieten oder überflüssige Leitungen abzukündigen.

Unrentable Hauptverteilergebiete lassen sich schnell identifizieren, so dass M-net zeitnah reagieren kann – etwa mit einer Reduzierung der Anbindungen oder einem kompletten Rückzug aus der betreffenden Region. „Wir sehen heute die Kosten-Nutzen-Situation an jedem einzelnen Anschlusspunkt. Dadurch können wir unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten“, so Kolp.

Bildquelle: M-net

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