Rittal RiZone arbeitet mit IBM MMT zusammen

Mehr Energieeffizienz im RZ

Ab sofort sollen Unternehmen den Energieverbrauch ihres Rechenzentrums umfassend kontrollieren, aktiv steuern und um mehr als zehn Prozent senken können. Dafür sorgt laut Unternehmen die Zusammenarbeit von Rittal RiZone mit dem IBM MMT (Management and Measurement Tool).

Rittal GmbH & Co. KG

Durch die Nutzung von IBM MMT und Rittal RiZone konnte der Energiebedarf im IBM eigenen Rechenzentrum für die Kühlung von 24,1 auf 17,8 kWh gesenkt und anhand von Optimierungsalgorithmen der ideale Set Point für die Umgebungstemperatur von 20 Grad Celsius auf 24,63 Grad Celsius am Kühlsystem eingestellt werden.

Nicht selten sind Rechenzentren für die Hälfte des gesamten Stromverbrauchs eines Unternehmens verantwortlich. Von diesem Anteil werden wiederum im Durchschnitt 37 Prozent für die Kühlung verbraucht, so dass ein optimal angepasstes System viel Geld spart. Die Integration von Rittal RiZone in IBM MMT ermöglicht eine optimierte Zuordnung der Server- und Speichersysteme passend zu den Anforderungen der Applikationen. Gleichzeitig wird die Kühlung an die Umgebungsparameter angepasst.

„Nun steht erstmals eine umfassende Energiemanagement-Lösung für alle Bereiche eines Rechenzentrums zur Verfügung“, so Bernd Hanstein, Hauptabteilungsleiter Produktmanagement System Solutions bei Rittal in Herborn. „Dazu haben Rittal und IBM ihre Lösungen in mehreren Schritten aufeinander abgestimmt. Bereits seit 2009 bieten wir mit der Rittal Monitoring-Lösung CMC und IBM Systems Director Active Energy Manager eine umfassende Reporting-Funktion für Stromschienen und Sensorik im Rack.“

Die Anbindung von Rittal RiZone an das IBM MMT soll die Anpassung der Kühlleistung ermöglichen. Die aktive und automatische Steuerung der Klimatisierung basiert laut Unternehmen auf umfassenden Regeln und Regelkreisen. Über eine systematische Diagnose und Analyse aller Infrastruktur-Parameterwerte wie Temperatur, Feuchtigkeit oder CPU-Auslastung soll die energieeffiziente Anordnung der dynamischen IT-Infrastruktur im laufenden Betrieb erfolgen.

IBM setzt die MMT Lösung eigenen Angaben zufolge bereits weltweit bei mehr als 80 Kunden und IBM Rechenzentren ein und konnte den Energieverbrauch hier um mehr als zehn Prozent senken. Unter anderem ließen sich laut Unternehmen dadurch bislang in den IBM Rechenzentren über zwölf Millionen kWh einsparen und mehr als 150 Klimaanlageneinheiten abschalten.

Vor Einführung der um RiZone erweiterten Lösung hat IBM eigenen Angaben zufolge in einem Teil des eigenen Data Centers mit 84 Servern, zwei Blade Centern, zehn TB SAN-Storage, vier Switches das Verhalten der Systeme und die Steuerung umfassend getestet. Die Systeme waren bis zu 70 Prozent ausgelastet bei einer konstanten Workload. Durch die Nutzung von IBM MMT und Rittal RiZone konnte laut Unternehmen der Energiebedarf für die Kühlung von 24,1 auf 17,8 kWh gesenkt und anhand von Optimierungsalgorithmen der ideale Set Point für die Umgebungstemperatur von 20 Grad Celsius auf 24,63 Grad Celsius am Kühlsystem eingestellt werden. Durch diese höheren Vorlauftemperaturen sollen sich bessere Einsparmöglichkeiten bei der Klimatisierung ergeben.

Rittal RiZone erkennt IBM MMT als SNMP-fähiges Endgerät. Während RiZone die Daten des Rechenzentrums überwacht, soll MMT für die Optimierung sorgen. Das Zusammenspiel beider Lösungen soll einen kompletten Blick auf die gesamte Infrastruktur bieten und MMT in die Lage versetzen, aktiv Prozesse zu regeln und zu steuern wie die Server-Stand-by-Funktion über IBM Systems Director Active Energy Manager oder die Kühlgeräte. So sollen Betreiber von Rechenzentren ganzheitliche Trendanalysen und Auswertungen durchführen sowie die Auslastung ihrer Anlage aus energetischer Sicht optimieren und beispielsweise IT-Ressourcen zu noch verfügbaren Kühlkapazitäten in den verschiedenen Data Center Zonen zuordnen können.

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www.ibm.com/de/de/

Bildquelle: Rittal GmbH & Co. KG

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