Konzernweite Berichtsplattform

Metallwarenhersteller mit neuer CPM-Lösung

Im Rahmen eines strategischen Projekts zur Konzernsteuerung hat der Metallwarenfabrikant Wanzl seine Corporate-Performance-Management-Lösung (CPM) von IDL erweitert. Die flexible Berichtsplattform unterstütze die agile Steuerung auf SAP-Basis durch effiziente Finanzprozesse, operative BI, Prognosen und strategische KPI.

Der Metallwarenfabrikant Wanzl hat seine Corporate-Performance-Management-Lösung (CPM) erweitert.

Wanzl steuert seine operativen Konzerneinheiten bereits mithilfe einer integrierten IT-Lösung für Controlling und Konsolidierung des CPM-Anbieters. Das durchgängige System unterstütze ein standardisiertes Berichtswesen für alle SAP- und Non-SAP-Gesellschaften. Im Rahmen des Projekts „Steuerung 2020“ werde der Ansatz zur finanziellen Steuerung der Unternehmensgruppe derzeit grundlegend überarbeitet und die bisherige Lösung dafür ausgebaut.

Eines der wichtigsten Projektziele sei es, Kosten verursachungsgerecht zuweisen und steuern zu können. Der bisher auf die Vertriebsbereiche ausgerichtete Fokus soll außerdem auf die Produktion und die sonstigen Funktionsbereiche ausgeweitet werden, um eine vollumfängliche Steuerung entlang der Wertschöpfungskette zu ermöglichen. Der Steuerungsansatz orientiere sich dabei künftig an der neu aufgesetzten Marktergebnisrechnung (Konzernsicht) statt an der GuV-orientierten legalen Sicht. Diese Änderungen setzen eine signifikante Anpassung der Werteflüsse im SAP-System und in der Business-Intelligence-Umgebung (BI) von IDL voraus.

Frühwarnsystem im operativen Geschäft

Ein Markstein bei der Umsetzung von Steuerung 2020 war die Einführung einer Werksergebnisrechnung (WER) für die Performance-Messung der SAP-Produktionswerke. Auch ein granulares IST-Reporting, das in Richtung operative BI für die Bereiche Vertrieb, Einkauf, Qualitätsmanagement, Produktion und Finanzen ausgebaut werde, unterstütze die Konzerneinheiten im Tagesgeschäft. Ausgehend von einem rollierenden Forecast erstellt Wanzl zudem zwei Forecasts pro Jahr sowie ein Jahresbudget mit ständigem Plan-Ist-Abgleich. Neben der Befüllung der Forecast- und Budget-Werte dient der Rolling Forecast als Basis für ein Umsatzfrühwarnsystem sowie als Grundlage für die Ableitung einer Grobkapazitätsplanung in der Fertigung. Im Rahmen der Steuerung 2020 wurde außerdem eine strategische Drei-Jahres-Umsatzplanung ergänzt.

Aus den SAP-Gesellschaften werden alle benötigten Daten für die Erstellung der Marktergebnisrechnung per Schnittstelle geladen. Für die Datenanlieferung der Non-SAP-Gesellschaften wurde der IDL Designer eingeführt und damit der Prozess zur Datenanreicherung in die Hände der Niederlassungen gelegt. Diese können mit dem Tool die erforderlichen Informationen selbst einspielen und abstimmen, was die Effizienz und Transparenz der Datenanlieferung für alle Beteiligten erhöht.

Bild: Wanzl Metallwarenfabrik GmbH

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