Microsoft startet Open-Data-Initiative

Mit Datenkooperationen gegen die „Datenkluft“

Damit alle Unternehmen und Organisationen von der Nutzung und dem Austausch öffentlich zugänglicher Daten profitieren können, startet Microsoft eine Open-Data-Initiative.

Datenkluft

Die aktuelle öffentliche Datenkluft will Microsoft mit einer Initiative überwinden.

Durch die Nutzung und den Austausch öffentlich zugänglicher Daten können fundierte Entscheidungen getroffen und sogar einige der weltweit drängendsten sozialen Herausforderungen besser bewältigt werden. So heißt es auch in der neuen Datenstrategie der Bundesregierung, „Daten sind eine Schlüsselressource“, z.B. für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Die Fähigkeit ,Daten verantwortungsvoll und selbstbestimmt zu nutzen, zu verknüpfen und auszuwerten, sei gleichermaßen Grundlage für technologische Innovation, für das Generieren von Wissen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Potentiale der Datennutzung sind allerdings derzeit noch sehr ungleich verteilt. So profitieren weltweit nicht einmal 100 Unternehmen von mehr als der Hälfte aller online erzeugten Daten. Diese „Datenkluft“ kann überwunden werden, wenn mehr Daten öffentlich zugänglich gemacht, das Teilen von Daten vereinfacht und die Voraussetzungen für Datenkooperationen verbessert werden.

Vor diesem Hintergrund startet Microsoft heute ein Open-Data-Initiative. Alle Unternehmen und Organisationen sollen von der Nutzung und dem Austausch öffentlich zugänglicher Daten profitieren, um fundierte Entscheidungen zu treffen, effizienter zu werden und weltweit drängende soziale Herausforderungen zu bewältigen.

Die Initiative soll dabei auf drei Säulen basieren:

1. Microsoft lässt sich beim Teilen von Daten künftig von neuen Grundsätzen leiten. Dazu gehöre Offenheit im Umgang mit Daten, die der Allgemeinheit dienen können, ebenso wie die Verpflichtung, Daten besser nutzbar zu machen – selbstverständlich ohne Kompromisse bei Datenschutz und Datensicherheit.

2. Der Anbieter will sich bis zum Jahr 2022 in 20 neuen Datenpartnerschaften zum Teilen von Daten engagieren. Dazu gehören führende Organisationen der Open-Data-Bewegung wie das Open Data Institute oder das Governance Lab (Govlab).

3. Der Anbieter plant, in bessere Tools und Frameworks zu investieren, die den Datenaustausch erleichtern sollen. Dazu gehörten auch rechtliche Hilfsmittel wie Nutzungsvereinbarungen und Musterverträge, heißt es.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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