Unified Communications: Interview mit Michael Hoppe, König + Neurath

Mobile Videokonferenzen sind gefragt

Interview mit Michael Hoppe, IT Leiter bei König + Neurath AG, über die Nutzung von Microsoft Lync und die Herausforderungen bei der Einführung einer Unified-Communications-Lösung (UC)

IT-DIRECTOR: Seit wann nutzen Sie eine Unified-Communications-Lösung auch für mobile Endgeräte? Was gab den Ausschlag, in Ihrem Unternehmen eine mobile UC-Lösung einzuführen?
M. Hoppe:
Wir haben 2012 damit begonnen, die bestehende klassische TK-Lösung abzulösen und zu erweitern. Auf Basis von Demonstrationen und Vorführungen wurde von der Geschäftsleitung die Anforderung in die IT gebracht, moderne Kommunikationslösungen ins Unternehmen zu integrieren.
In diesem Zusammenhang hatte sich die Geschäftsleitung die Lösungen von Microsoft angesehen und diese als gut gefunden. Auch, da diese Lösungen in unsere IT-Strategie passen, setzen wir nun auf Microsoft Lync, Exchange sowie Ferrari Fax.

IT-DIRECTOR: Welche UC-Funktionen – über Mail und Telefon hinaus – nutzen Ihre Mitarbeiter vor allem mobil?
M. Hoppe:
Momentan noch wenige, wir sind im Aufbau von Videokonferenzen.

IT-DIRECTOR: Inwieweit wurden Betriebsrat oder Rechtsabteilung in das Projekt eingebunden?
M. Hoppe:
Der Betriebsrat wurde informiert und es wurde festgehalten, dass im Rahmen der Lync-Nutzung keine Auswertung von Anwesenheitsinformationen sowie Tätigkeiten erstellt werden.

IT-DIRECTOR: Wie haben Sie die Mobile-UC-Lösung abgesichert?
M. Hoppe:
Security über Enterprise Firewall und Forefront TMG. Verfügbarkeit durch hochverfügbare VMWare-Umgebung, in der alle System als virtuelle Hosts laufen.

IT-DIRECTOR: Wie sieht Ihr vorläufiges Fazit aus: Was läuft rund? Was wollen Sie künftig verbessern?
M. Hoppe:
Hinsichtlich der Technik gibt es hin und wieder kleine Unregelmäßigkeiten in der Kommunikation zwischen der klassischen TK- und der VoIP-Lync-Welt. Zudem war die Umstellung für die Mitarbeiter aufgrund des unterschiedlichen Verhaltens der Kommunikationssysteme schwieriger als erwartet. Hier gibt es noch Akzeptanzaufgaben zu bewältigen.

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