D21-Digital-Index zeigt:

Mobile Workspace wird Erfolgsfaktor

Die Digitalisierung der deutschen Gesellschaft nimmt nur langsam Fahrt auf. Deshalb seien die Unternehmen jetzt noch stärker gefordert, ihre eigene und die Zukunftsfähigkeit ihrer Mitarbeiter aktiv voranzutreiben. So lautet ein Ergebnis des jüngst vorgestellten Digital-Index der Initiative D21.

Digital-Index: Mobile Workspace als Erfolgsfaktor

Laut dem Digital-Index haben sich Smartphones als favorisierte Endgeräte quer durch alle Schichten durchgesetzt.

Die Studie zeigt u. a., dass sich Smartphones als favorisierte Endgeräte quer durch alle Schichten durchgesetzt haben. Für mobile, digitale Arbeitsformen („Telearbeit“) wird diese Entwicklung aber nur zögerlich genutzt, heißt es weiter. „Von daher müssen Unternehmen und die öffentliche Verwaltung einen größeren Beitrag zur weiteren Digitalisierung ihrer Mitarbeiter leisten. Beschäftigte in Unternehmen bringen sich digitale Skills nach wie vor überwiegend im privaten Bereich bei. Dieses Potential müssen Arbeitgeber jetzt gezielt fördern“, betont Oliver Schorer, Mitglied des Vorstands und CIO beim banken- und herstellerunabhängigen Technologiemanager und Finanzexperten CHG-Meridian.

Der sogenannte „Digital Workspace“ – also die Möglichkeit, mit vernetzten Geräten ortsunabhängig zu arbeiten – ist durchaus in den Köpfen angekommen, wie der Digital-Index belegt. Demnach arbeitet bereits jeder Fünfte auch in standortunabhängigen „virtuellen Teams“. Und auch die Attraktivität mobiler Arbeitsformen nimmt zu: Nur noch rund 20 Prozent der Befragten geben an, sich dafür nicht zu interessieren. Zugleich schwindet die Sorge, durch mobiles Arbeiten in der Summe eine Mehrbelastung zu riskieren (minus fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr). Insgesamt sehen die Befragten in der Digitalisierung eindeutig einen Gewinn für ihren Beruf und insbesondere für neue Jobentwicklungen in ihrer Branche.

Mobile Workspace: Unternehmen sind gefordert

Dem Interesse der Mitarbeiter an mobilem Arbeiten steht derzeit noch ein relativ geringes Angebot gegenüber, so ein weiteres Ergebnis. Insgesamt nur 16 Prozent aller Befragten haben derzeit die Möglichkeit, Mobile Workspaces zu nutzen – auch bei reinen Bürotätigkeiten ist es weniger als ein Drittel. Hier steht die Wirtschaft im eigenen Interesse in der Pflicht, erklärt Schorer: „Unternehmen müssen einen stärkeren Beitrag zur Digitalisierung ihrer Mitarbeiter leisten. Sonst werden sie langfristig im Wettbewerb abgehängt. Wir machen uns für eine Kombination der digitalen Skills aus dem privaten und dem beruflichen Umfeld stark. Das muss ein Arbeitgeber durch seine digitale Infrastruktur fördern. Ein Nutzungskonzept für Mobilgeräte nach dem Prinzip 'Corporate owned, personally enabled' hilft hier entscheidend weiter.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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