Oracle Open World 2018

Neue IT-Jobprofile auf dem Vormarsch

Oracle-CEO Mark Hurd sprach bei seiner Keynote im Rahmen der Hausmesse „Open World” über den Stellenwert von Künstlicher Intelligenz, Blockchain und den Umbruch des IT-Stellenmarktes.

Die Bühne der Oracle-Messe „Open Cloud”

Die Cloud sowie die in ihr integrierten Technologien würden die Kosten senken, Innovationen fördern und die Produktivität steigern, mein Oracle-CEO Mark Hurd (rechts).

„Die Cloud ist unwiderlegbar, sie ist grundlegend", erklärte Oracle-CEO Mark Hurd während seiner „Open World”-Keynote am Dienstag. Darüber gebe es keine Debatte mehr. Das Einzige, worüber man diskutieren könne, sei die Geschwindigkeit, mit der sich die Cloud verbreite. Im vergangenen Jahr hatte Hurd vorhergesagt, dass bis 2025 etwa 85 Prozent der produktiven Anwendungen in der Cloud laufen würden. Inzwischen ist er überzeugt, dass die Migration in die Cloud viel schneller verlaufen wird, als erwartet.

Hurd rechnet damit, dass bis zum Jahre 2025 alle Cloud-Anwendungen Künstliche Intelligenz (KI) beinhalten werden und 85 Prozent aller Kunden-Interaktionen automatisiert ablaufen. „60 Prozent aller künftigen IT-Jobs sind noch gar nicht erfunden, sie werden es aber in den nächsten sieben Jahren sein“, ist Hurd sicher. Die Automatisierung werde keine Arbeitsplätze vernichten, sondern welche schaffen. Als Beispiel für neue Tätigkeiten, die auch durch den Einsatz von KI entstünden, nannte er „Supervisor für Roboter“, „Smart-City-Technology-Designer“ und Experten für KI-gestützte Medizintechnik und Datenanalyse.

„Die Cloud sowie die in sie integrierten Technologien, wie KI, senken die Kosten, fördern Innovationen und verbessern die Produktivität der sie einsetzenden Unternehmen“, ist Mark Hurd überzeugt. Blockchain-Technologie werde praktisch in allen Anwendungen zum Einsatz kommen, bei denen es um den sicheren Austausch von Informationen gehe. Aus Sicht des Oracle-CEO gibt es einen handfesten Beweis für die von ihm vorhergesagte Beschleunigung bei der Verbreitung der Cloud: „Allein im letzten Jahr haben 15 Prozent der US-amerikanischen Unternehmen ihre eigenen Rechenzentren abgeschaltet“, so Hurd abschließend.

Bildquelle: Oracle

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