Cisco baut Collaboration-Portfolio aus

Neue Konzepte für UCC

Unternehmen, die angesichts des stetig steigenden Preis- und Innovationsdrucks sowie sich ändernden Kaufgewohnheiten ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern wollen, können sich neuen Arbeitsplatzkonzepten und Arbeitsmodellen nicht verschließen. Welche Optionen moderne IT- und TK-Technologien diesbezüglich bereits bieten, demonstriert Cisco mit neuen Collaboration-Lösungen.

Call Center, Bildquelle: Cisco

Mit Personal-Telepresence-Systemen können Unternehmen die Vorteile persönlicher Kommunikation im Büro, im Home Office oder auch in Call Centern nutzen.

Mobile Geräte und die damit verbundenen Anwendungen und Datendienste haben die Art und Weise, wie Menschen im Geschäftsumfeld miteinander kommunizieren, verändert. Aber auch die klassische stationäre Arbeit hat sich weiterentwickelt. „Die Digitalisierung der Arbeitswelt führte – und führt – zu einer Neuordnung formaler und informeller Prozesse in Unternehmen. Der Arbeitsraum hat sich für viele Menschen ausgedehnt und ist nicht mehr durch Raum, Ort oder Zeit limitiert", erklärt Axel Oppermann, Senior Advisor bei der Experton Group. Nach seinen Worten verfolgt eine wachsende Zahl von Unternehmen heute die Strategie, immer mehr Mitarbeiter mit immer mehr Kommunikationsmitteln zu versorgen, um damit den Austausch von Informationen und Wissen zu forcieren.

Neue Konzepte für kombinierte Unified-Communications- und Collaboration-Lösungen (UCC) sind unverzichtbar. Anforderungen, die es diesbezüglich zu erfüllen gilt, sind nach Ansicht von Netzwerkspezialist Cisco unter anderem: die enge Integration von Anwendungen für Berufs- und Privatleben angesichts der Consumerization der IT, die Entwicklung mobiler Lösungen zur orts- und geräteunabhängigen Sprach- und Datenkommunikation sowie die Realisierung einfacherer Arbeits- und IT-Prozesse bei gleichzeitig hoher Sicherheit.

„In vier Jahren wird es in Deutschland doppelt so viele Mobilgeräte geben wie Einwohner", sagt Oliver Tuszik, Vice President und Vorsitzender der Geschäftsführung von Cisco Deutschland. „Auch in Sachen Geschwindigkeit und intelligente Funktionen wird Deutschland weltweit mit an der Spitze stehen. Doch dies werden wir nur erreichen, wenn wir gemeinsam konsequent am weiteren Ausbau und der Modernisierung unserer Mobilfunknetze sowie Infrastrukturen arbeiten." Laut einer aktuellen Studie wird der mobile Datenaustausch 2018 zu 69 Prozent aus Videodaten, 17 Prozent aus Web- und Datenanwendungen, 11 Prozent aus Audio-Streaming und 3 Prozent aus Filesharing bestehen.

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hat der Netzwerkspezialist mit einer Produktoffensive eine „neue Art des Arbeitens" proklamiert. Eine zentrale Säule des Konzepts ist die Unified Communication Applikation Jabber. Diese verknüpft alle vorhandenen Collaboration-Devices auf einer zentralen Plattform, sodass Teams und Mitarbeiter unabhängig vom Standort und verwendeten Gerät kommunizieren und kooperieren können. Presence-, IM-, Voice-, Video-, Messaging-, Desktop-Freigabe- und Konferenzfunktionen können so gesteuert und koordiniert werden. Jabber Guest ermöglicht einen sicheren Gastzugang für Teilnehmer außerhalb des Unternehmensnetzwerks. Diese können nach einem Klick auf den Einladungslink mit Firmenmitarbeitern per High-Definition Voice und Video kommunizieren sowie mit ihnen Daten austauschen.

Das Angebot an modernen Videokonferenzsysteme reicht inzwischen von Endgeräten für mobile Mitarbeiter über Schreibtisch- und Raumsysteme bis hin zu Lösungen für die Vorstandsetage. Lösungen wie die kürzlich vorgestellte zweite Generation des Cisco TelePresence MX300 verfügen über ein hohes Maß an Systemintelligenz und lassen sich nach eigenen Angaben weitgehend automatisiert in etwa 15 Minuten in Betrieb nehmen. Eine neue „Dual Display“-Option ermöglicht die einfache Anbindung eines zusätzlichen Bildschirms oder Monitors für besseren Datenaustausch.

Eine weitere Neuerung ist die Prime Collaboration, sie bietet IT-Abteilungen eine einheitliche Managementkonsole für die Bereitstellung und Verwaltung sämtlicher Collaboration-Produkte. Dies reicht vom Telefon über Jabber Clients bis zum Notebook. Mit Prime Collaboration können Administratoren nicht nur Nutzer im laufenden Betrieb hinzufügen, sondern ihnen auch mehr Rechte für die Collaboration Tools bereitstellen, etwa zum Ergänzen eines privaten Geräts oder zur Weiterleitung eines Videoanrufs an einen Assistenten oder die Mailbox. Dies reduziert die Arbeitslast der IT-Abteilung und erhöht die Zufriedenheit der Nutzer.

Die Fähigkeit, sich schnell und flexible auf Kundenbedürfnisse – und damit verbunden auf geänderte Kauf- und Kommunikationsgewohnheiten – einzustellen, generiert nach Ansicht von Experton-Analyst Axel Oppermann relevante Wettbewerbsvorteile. „Ein zentraler Schlüssel, um national wie global wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die direkte Kommunikation mit Geschäftspartnern und die Art und Weise wie die eigenen Mitarbeiter einzeln und im Team interagieren. Das Schloss, in welches der Schlüssel gesteckt wird, sind skalierbare IT-Systeme, Social-Communication-Ansätze und integrierte Kommunikationslösungen."

Bildquelle: Cisco

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