19.12.2017

Persönliche Online-Beratung dank WebRTC

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat für eine bundesweite Premiere gesorgt: Seit Ende November können Ratsuchende auch bequem von zu Hause aus mit den Experten der niedersächsischen Verbraucherzentrale sprechen – per Videochat wie gewohnt persönlich, aber ohne Anfahrtsweg.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen setzt eine Videochat-Lösung von Novomind ein.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen setzt eine Videochat-Lösung von Novomind ein.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen setzt mit ihrem neuen Service bundesweit Maßstäbe und bietet als erste Verbraucherzentrale in Deutschland Standardberatungen per Video an. Fast wie im direkten persönlichen Gespräch können Ratsuchende per Video mit den Experten sprechen. Dokumente können während des Videochats übermittelt werden. „Wir freuen uns, dass wir unsere Beratungsleistungen ausbauen und Ratsuchenden einen leichteren Zugang zu unseren Angeboten bieten können“, sagte Petra Kristandt, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Für diese digitale, medienbruchfreie Option zur persönlichen Beratung mittels PC, Laptop oder Smartphone setzt die Verbraucherzentrale Niedersachsen auf die Videochat-Lösung von Novomind. Die Software-Experten haben die sichere und kundenfreundliche Videochat-Lösung entwickelt. Sie gehört zum Modul iAgent Chat und basiert auf der Technologie WebRTC (Web Real Time Communication). Diese ermöglicht einen unmittelbar abrufbaren Online-Live-Dialog mit nur einem Mausklick ohne zusätzlichen Download in Browsern, die WebRTC unterstützen.

Der Anbieter hat alle Module seines Leistungs- und Produktportfolios so entwickelt, dass sie problemlos in bestehende IT-Umgebungen und -systeme integriert werden können. Die Videochat-Lösung aus könne deshalb auch intuitiv von den Experten der Verbraucherzentrale genutzt und von der IT-Abteilung gepflegt werden, heißt es. Die Entwickler selbst würden jederzeit Support leisten, sofern notwendig.

Das neue Videochat-Angebot der Verbraucherzentrale Niedersachsen ist Teil des Projekts „Stärkung des Verbraucherschutzes im ländlichen Raum“, gefördert vom Niedersächsischen Agrar- und Verbraucherschutzministerium.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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