Swissport setzt auf DaaS mit Igel Thin Clients

Remote-Management von Arbeitsplätzen

Der Bodenabfertiger errichtet mithilfe von Igel Thin Client-Lösungen eine flexible und effiziente IT-Infrastruktur für seine europäischen Standorte. Die monatlichen Betriebskosten je Arbeitsplatz sollen auf unter 10 Euro sinken.

Die Thin Client-Lösungen nehmen eine Schlüsselrolle in der IT-Strategie der Swissport International Ltd. ein. Die Gesellschaft für Bodenabfertigungsdienstleistungen in der Luftfahrtbranche nutzt die IGEL Hard- und Software-Thin Clients für den Aufbau und Betrieb seiner Client-Infrastruktur. Im Rahmen eines DaaS-Modells (Desktop-as-a-Service) sollen die Betriebskosten je Arbeitsplatz langfristig auf unter 10 Euro sinken. Innerhalb Europas setzt das Unternehmen derzeit etwa 1.500 Igel Thin Clients ein, darunter auch am Flughafen München. Für das einheitliche Remote-Management der Arbeitsplätze muss Swissport lediglich eine halbe Vollzeitstelle aufwenden.

Um schneller in ihrem dynamischen Marktumfeld agieren zu können, hat Swissport die Unternehmens-IT der Region Europa ab 2003 sukzessive mithilfe von Citrix-Software zentralisiert, virtualisiert und ausgelagert. Im Rahmen des Out-Sourcings stellt ein globaler Dienstleister dem Ground-Handler einen „Fully Managed Desktop“ mit Thin Clients als effizienten Endgeräten bereit. Diese „leichte“ und extrem flexible IT-Infrastruktur gestattet dem Unternehmen, beispielsweise in drei Wochen eine komplett neue Verladestation mit 300 Mitarbeitern aufzubauen.

Verschiedenste Thin Client-Lösungen

Im Zuge der Migration stellt Swissport bislang rund die Hälfte der ca. 3.000 IT-Arbeitsplätze über Igel Thin Client-Lösungen bereit. Je nach Einsatzszenario verwendet das Unternehmen dazu verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Thin Client-Betriebssystemen, um das jeweils größte Einsparpotential freizusetzen. So nutzt beispielsweise das Bodenpersonal am Flughafen München den bildschirmintegrierten All-in-one-Thin Client „Igel UD9 LX", um mittels 3G und integriertem Browser äußerst kosteneffizient Passagierbusse und andere Ressourcen zu allokieren. Mithilfe der Softwarelösungen von Citrix genügt Swissport als Alternative zum teuren Flughafen-LAN eine 10 MBit/s-Wireless-Verbindung, um bis zu 100 Thin Clients zu betreiben und ausfallsicher durch einen VPN-Tunnel zu administrieren.

Darüber hinaus nutzt Swissport auch die Thin Client-Software  „Universal Desktop Converter 2 (UDC2)", um bestehende PCs an Flughäfen in fernadministrierbare Software-Thin Clients umzuwandeln. Anders als beim Hardware-Tausch entstehen so weder Logistikkosten noch Zollgebühren und der Personalaufwand ist geringer.

Einheitliches Management


Die wesentlichen Kriterien für die Entscheidung zugunsten von Igel bildeten neben der Lösungsqualität und der Thin Client-Spezialisierung das lizenzkostenfreie und für alle Modellreihen einheitliche Remote-Management. Zu den Merkmalen der im Lieferumfang enthaltenen Lösung „Universal Management Suite" (UMS) zählen die profil- und gruppenbasierte Konfiguration und Verwaltung anhand von Mustern und Vorlagen sowie die Zuweisung der Profile mittels Baumstruktur und Drag & Drop. Mithilfe dieses Tools kann Swissport Roll-outs schnell durchführen und auf organisatorische und technische Veränderungen reagieren. Als Beleg für die Effizienz des Systems berichtet Swissports CIO Philipp Schlatter, dass für das komplette Remote-Management aller 1.500 Thin Clients lediglich 50 Prozent einer Vollzeitarbeitskraft nötig seien.

Die Thin Client-Lösungen haben laut Philipp Schlatter außerdem Anteil daran, dass der gesamte IT-Aufwand je 100 Endgeräte – inklusive Installation, Support und Schulungen – von nur noch einer Vollzeitstelle zu leisten ist. Bei den monatlichen Betriebskosten unterbieten die Geräte einen „Managed“ PC um mehr als 30 Euro. Langfristig sollen für die Endgeräte weniger als 10 Euro pro Monat anfallen. Deshalb soll der Thin Client-Anteil weiterhin erhöht werden, auch mithilfe virtueller Desktops – sofern die Latenzen zu den verschiedenen Standorten dies erlauben. Ein interessantes Zukunftsszenario bilden zudem Videokonferenzen, die Swissport bereits erfolgreich in Kombination mit der Unified Messaging-Lösung Microsoft Lync getestet hat.

„Unsere Bemühungen um eine besonders flexible, effiziente und zuverlässige IT-Infrastruktur folgen stets der Maxime, Probleme eher zu vermeiden, als sie unter unnötig großem Ressourcenaufwand zu lösen“, erklärt Philipp Schlatter, CIO bei Swissport. „Mit den wartungsarmen Thin Client-Lösungen haben wir auch diesbezüglich die richtige Entscheidung getroffen.“

www.swissport.com

www.igel.com/de

Bildquelle: Igel

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